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Sport WTCC 2009: Doppelsieg für Alain Menu und Rob Huff

Motorsport


WTCC 2009: Doppelsieg für Alain Menu und Rob Huff

Alain Menu und Rob Huff sorgten beim letzten Rennen der Tourenwagen-WM vor der Sommerpause für einen Doppelsieg. Menu gewann den 1. Lauf in Brands Hatch souverän, während Huff für seinen 2. Rang hart arbeiten musste – er stand in den letzten Runden unter Dauer-Attacken vom 3-maligen Weltmeister Andy Priaulx.

Menu war von der Pole aus ins Rennen gegangen, hatte Huff aber in der spektakulären 1. Kurve den Vortritt gelassen. "Unmittelbar vor dem Start hatte es ein bisschen getröpfelt, sodass wir nicht genau wussten, wie die Gripverhältnisse sein würden", begründete Menu. "Also haben wir uns im Vorfeld geeinigt, es auf den ersten Metern lieber nicht zu übertreiben – und uns später daran zu erinnern."

Das passierte auch – und mündete nach einer Safety-Car-Zone im Platztausch zugunsten des trainingsschnellsten Menu. "Ich habe schon in der 1. Runde geguckt, wo Menu war", erinnert sich Huff. "Aber ich habe ihn zuerst nicht gefunden. Deswegen fuhr ich erstmal Vollgas weiter. Und das war auch gut und richtig, weil dann erstmal das Safety-Car auf die Bahn kam."

Nach dem Neustart übernahm Menu das Kommando und zog an der Spitze unwiderstehlich davon. "Ich mag diese Strecke einfach", erklärte er seine eindrucksvolle Vorstellung. "Ich fühle mich hier jedes Jahr wie zuhause – vielleicht gewinne ich deswegen auch jedes Jahr ein Rennen."

Huff musste in den letzten Runden gegen die Angriffe von Andy Priaulx alles geben – nachdem der Weltmeister einmal einen Weg an Gabriele Tarquini vorbei gefunden hatte, dessen Reifen am Ende waren. "Andy war an den meisten Stellen schneller als ich", gestand Huff, "nur nicht an denen, an denen es drauf ankommt. Ich konnte mich mit letzter Kraft verteidigen."

Nicola Larini schien dahinter lange Zeit auf Kurs eines Startplatzes in der 1. Startreihe für Rennen 2 zu sein. Doch in der letzten Runde wurde der Italiener auf Start/Ziel unvermittelt langsamer – und musste seinen Chevrolet Cruze mit einem Reifenschaden vorn links abstellen. "Rund um mich herum ist das passiert, was immer geschieht, wenn Leute von hinteren Startplätzen aus das Rennen gewinnen wollen", knirschte Larini. "Deswegen kam es zu einigen Berührungen. Farfus ist mir auf die Felge gefahren. Aber ich glaube, er ist selbst auch getroffen worden. Denn er fuhr vor mir schon quer einher."

Larinis Reifenschaden führte Chevrolet Chefingenieur Ron Hartvelt auf die Berührung mit Farfus in der Startkurve zurück. "Denn", sagt der frühere Renningenieur des Formel 1-Teams Red Bull Racing, "wir fanden noch Kohlefaser-Splitter im linken Vorderreifen."

Im 2. Durchgang verlor Alain Menu schon in der Startkurve alle Chancen auf ein gutes Resultat. Alessandro Zanardi war im BMW 320si besser beim Start weggekommen als der Schweizer. Menu wollte sich wehren, kletterte dabei auf den kurveninneren Randstein, rutschte in die Seite von Zanardi und drehte sich ausgangs Paddock Hill Bend ins Gras. Danach musste er zur Kontrolle von Reifen und Aufhängungen die Box anlaufen – und als 21. und Letzter wieder ins Rennen gehen.

Huff setzte sich in der Anfangsphase auf dem 7. Rang fest. Doch als Tiago Monteiro seinen Teamkollegen Gabriele Tarquini gesamtwertungsdienlich vorbeiließ, verlangsamte der Portugiese so sehr, dass auch Hintermann Huff vom Gas musste – und Alessandro Zanardi ihm Platz 7 wegschnappen konnte. Wenig später entwickelten sich zwischen Zanardi, Monteiro und Huff mehrere Raufhändel, die Huff sogar auf die 6. Stelle nach vorn brachten. Den Platz hielt er bis ins Ziel.

Larini arbeitete sich in den ersten 3 Rennvierteln bis auf die 16. Stelle nach vorn. Dann rutschte er ausgangs Paddock Hill im weiten Bogen durchs Kiesbett und fiel um eine Stelle hinter Jordi Gené zurück – direkt vor den wieder aufkommenden Menu. Auch an diesen Positionen änderte sich in den letzten Minuten nichts mehr.

Nach der Sommerpause gastiert die Tourenwagen-WM am 05. und 06. August in der Motorsport-Arena Oschersleben, einer modernen und zuschauerfreundlichen Anlage in der Magdeburger Börde in Sachsen-Anhalt. Rob Huff liegt vor dem einzigen Deutschland-Gastspiel der WM unverändert auf der 5. Stelle der WM-Gesamtwertung. Menu ist WM-Elfter, Larini 13.


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