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Sport Rallye Türkei 2008: Mitsubishi-Pilot Aigner holt 3. PWRC-Sieg in Folge

Motorsport


Rallye Türkei 2008: Mitsubishi-Pilot Aigner holt 3. PWRC-Sieg in Folge

Mit dem Erfolg des Österreichers Andreas Aigner und seines deutschen Co-Piloten Klaus Wicha (Bad Hersfeld) im Mitsubishi Lancer Evolution IX endete der 4. Lauf der Produktionswagen-WM (PWRC) in der Türkei. Für das Duo war es der 3. Saisonerfolg in Folge und für Mitsubishi der 25. in dieser Klasse seit deren Einführung im Jahr 2002. Keine andere Marke ist so erfolgreich in der Weltmeisterschaft für seriennahe Fahrzeuge wie der japanische Hersteller.

Aigner lieferte sich über einen Großteil der anspruchsvollen Schotter-Rallye mit mehreren Konkurrenten einen spannenden Kampf um die 1. Position, bei dem mehrmals die Führung wechselte. Erst am Ende der 2. Etappe setzte sich der Österreicher von den Rivalen ab. Im Ziel nach insgesamt 19 Wertungsprüfungen hatte er 49,8 Sekunden Vorsprung. "3 Siege in Folge sind ein tolles Gefühl. Für mich steht aber weiter die Meisterschaft ganz klar im Vordergrund. Ich wollte hier meine abwesenden Titelkonkurrenten mit einem guten Resultat unter Druck setzen. Jetzt stehen sie unter Zugzwang", so Aigner.

Lob gab es für den 23-Jährigen von seinem Teamchef Raimund Baumschlager: "Andreas hat auch heute keine Nerven gezeigt und die letzten Prüfungen bestens gemeistert. Ich bin wirklich sehr stolz – auf ihn und das ganze Team." Dank seines Sieges baute Aigner seine WM-Führung weiter aus und hat dort 16 Punkte Vorsprung auf Verfolger Patrik Sandell und Jari Ketomaa, die punktgleich sind.

Mit dem Italiener Mirco Baldacci auf Rang 3, sowie Martin Rauam (EST) und Armindo Araujo (I) auf den nächsten beiden Plätzen kamen 3 weitere Mitsubishi Piloten bei der Rallye Türkei in die Top 5.

Weniger Glück hatten der Deutsche Uwe Nittel (Adelmannsfelden) und sein Beifahrer Michael Wenzel (München), die ebenfalls mit einem Mitsubishi Lancer Evolution IX starteten. Sie mussten am Schlusstag der anspruchsvollen Schotterrallye wegen eines Motordefektes aufgeben. Dabei hatte der 4. PWRC-WM-Lauf für das Duo viel versprechend begonnen. "Wir fuhren am Freitag 3 Bestzeiten und lagen zwischenzeitlich sogar in Führung. Doch auf der 7. Wertungsprüfung kostete ein Reifenschaden 25 Sekunden. Zudem haben wir wegen einer Verspätung bei der Zeitkontrolle nach der 7. WP 40 Strafsekunden bekommen. Trotzdem beendeten wir den Freitag mit nur 46 Sekunden Rückstand auf den Führenden Andreas Aigner."

Am 2. Tag kämpften sich Nittel/Wenzel mit schnellen WP-Zeiten wieder bis auf den 3. Rang in der PWRC-Wertung nach vorn. Doch dann kostete ein auf der 14. Prüfung geplatzter Schlauch am Turbosystem knapp 5 Minuten. Auf Rang 5 liegend startete Nittel am Abschlusstag noch einen Angriff auf einen Podestplatz. "Wir waren bei der ersten Zwischenzeit der Auftaktprüfung am Sonntag 40 Sekunden schneller als der Spitzenreiter. Doch dann streikte der Motor und wir mussten aufgeben. Schade, denn wir hätten auf das Podest fahren können."

Als nächster PWRC-Lauf steht für Nittel Anfang August die Rallye Finnland auf dem Programm. "Dort bin ich bisher dreimal gestartet. 1997 habe ich als Gesamtsiebter das beste Resultat eines Deutschen in Finnland überhaupt eingefahren. Doch die Rallye, die mit ihren sehr schnellen Prüfungen ganz anders ist, als die Rallye Türkei, ist nicht einfach. Das Ziel ist eine Platzierung in den Punkterängen."

Vorläufiger Endstand Rallye Türkei – PWRC-Wertung (12. – 15. April) nach 19 WPs

  • 1. Aigner/Wicha (A/D); Mitsubishi Lancer Evolution IX; 5:02.21,6 Std.
  • 2. Sandell/Axelsson (S/S); Peugeot 207 S2000; + 48,7 Sek.
  • 3. Baldacci/Agnese (I/I); Mitsubishi Lancer Evolution IX; + 3.01,0 Min.
  • 4. Rauam/Kutt (EST/EST); Mitsubishi Lancer Evolution IX; + 5.31,0 Min.
  • 5. Araujo/Ramalho (I/I); Mitsubishi Lancer Evolution IX; + 6.23,6 Min.


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