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Sport Rallye Dakar 2009, 8. Etappe: Etappensieg für VW-Piloten Sainz/Perin

Motorsport


Rallye Dakar 2009, 8. Etappe: Etappensieg für VW-Piloten Sainz/Perin

Mark Miller/ Ralph Pitchford (USA/ZA), Volkswagen Race Touareg 2, Etappe 8Volkswagen begann die 2. Woche der Rallye Dakar so, wie die 1. Hälfte am Freitag vor dem Ruhetag geendet hat: mit einem 3-fachen Tageserfolg und der unverändert 3-fachen Führung.

Tagesbeste waren einmal mehr Carlos Sainz/ Michel Périn (E/F), die im Race Touareg einen 4. Etappensieg erzielten und damit ihre Gesamtführung weiter ausbauten.

Auf der 8. Etappe von Valparaíso nach La Serena in Chile, die mit Schotterstrecken wie bei Sprint-Rallyes und langen Serpentinen-Abschnitten die Konzentration und Kondition der Fahrer und Beifahrer Forderte, erreichte das deutsche Volkswagen Duo Dieter Depping/ Timo Gottschalk auf Platz 2 das Ziel mit 4.02 Minuten Rückstand auf Sainz/Périn. Weitere 10 Sekunden zurück folgten Mark Miller/ Ralph PitchFord (USA/ZA) im 3. der Red Bull-blauen Race Touareg auf Rang 3.

Als Tagesfünfte beendeten Giniel de Villiers/ Dirk von Zitzewitz (ZA/D) die 8. Wertungsprüfung, verloren jedoch auf dem 652 km langen Teilstück 10.48 Minuten im Staub ihrer Konkurrenten und wegen eines schleichenden Reifenschadens. In der Gesamtwertung hat de Villiers nun 10.57 Minuten Rückstand auf seinen spanischen Teamkollegen Sainz. Miller rangiert mit einem Abstand von 18.05 Minuten unverändert an 3. Position. Depping ist auf den 8. Gesamtrang vorgerückt, hat aber fast 5 Stunden Rückstand.

Der beste Verfolger von Volkswagen, Mitsubishi-Pilot Nani Roma, fiel als Vierter der Gesamtwertung um weitere 4.15 Minuten auf 33.31 Minuten Abstand zu Sainz zurück.

Kris Nissen (Volkswagen Motorsport-Direktor)

"Die heutige Etappe war für Volkswagen ein positiver Beginn der 2. Dakar-Woche. Nach dem so genannten Ruhetag liefen alle vier Race Touareg gewohnt perfekt. Die Revision vieler Teile während des Ruhetags birgt immer auch die Gefahr, dass sich Fehler einschleichen. Aber die gesamte Mannschaft hat einen super Job gemacht – das zeigt auch das Resultat, in dem wir vier Autos innerhalb der Top 5 stellen. Jetzt kommen die extrem harten Tage. Heute Abend werden wir uns zusammensetzen und eine gute Strategie für Montag zurechtlegen. Die Ausgangslage angesichts des Ergebnisses von heute und den daraus resultierenden frühen Startpositionen könnte besser nicht sein."

#301 – Carlos Sainz (E), 1. Platz Tages- / 1. Platz Gesamt-Wertung

"Diese Sorte von Rallyestrecken kommt mir sehr entgegen und ich habe den Tag sehr genossen – auch wenn ich angesichts des vielen Schotters, der sehr rutschigen Abschnitte und der zahllosen Kurven schon ins Schwitzen geraten bin. Heute war viel Lenkradarbeit angesagt. Die Sache wurde erleichtert durch ein perfekt vorbereitetes Auto, das mir viel Vertrauen gegeben hat."

#305 – Giniel de Villiers (ZA), 5. Platz Tages- / 2. Platz Gesamt-Wertung

"Der heutige Tag hat positive, aber auch weniger positive Aspekte. Jede Zielankunft ist zum jetzigen Zeitpunkt der Rallye natürlich wichtig und die gute Nachricht ist: Wir hatten keinerlei technische Probleme, alles am Auto läuft wie es soll. Leider habe ich heute etwas Zeit auf Carlos eingebüßt, weil ich nicht lange nach Beginn der Prüfung auf Guerlain Chicherit im BMW und Robby Gordon im Hummer aufgelaufen bin. Ich bin etwa 100 km nicht an ihnen vorbeigekommen – die Strecke war zu schmal und die Betätigung des Sentinels blieb bei den Vorausfahrenden leider ohne Reaktion. Dazu kam ein schleichender Plattfuß unmittelbar vor Ende der Prüfung. Aber ich bin sicher: Unsere Etappen kommen noch."

#307 – Dieter Depping (D), 2. Platz Tages- / 8. Platz Gesamt-Wertung

"So viel habe ich lange nicht mehr am Lenkrad gedreht. Die Strecke heute war eher typisch für eine Sprintrallye – mit viel Schotter und vielen Kurven. Das kommt mir sehr entgegen, doch nach 200 km musste ich alle Konzentration zusammennehmen, um keine Fehler zu begehen. Denn auf der körperlichen Seite war es heute extrem anstrengend. Entsprechend habe ich mich darüber gefreut, dass wir eine Klimaanlage an Bord haben."

#308 – Mark Miller (USA), 3. Platz Tages- / 3. Platz Gesamt-Wertung

"Das war heute Stepptanz pur. Die Füße, die Arme – ständig musste man auf diesen Schotterstrecken in Bewegung sein. Dazu war es extrem eng und das Terrain hat sich permanent geändert. Heute war also die Adaptionsfähigkeit des Fahrers gefragt. Aber auch Ralph war mit ein paar kniffligen Stellen bei der Navigation geFordert. Definitiv: Heute hat sich die harte Arbeit im Fitnessstudio vor der Rallye ausgezahlt."

Stand nach Etappe 08, Valparaíso (RCH) – La Serena (RCH); 294/652 km WP 8/Gesamt

Pos.; Team; Fahrzeug; Etappe 8; Gesamtzeit

  • 1. Carlos Sainz/ Michel Périn (E/F); Volkswagen Race Touareg 2; 3:47.19 Std. (1.); 27:29.59 Std.
  • 2. Giniel de Villiers/ Dirk von Zitzewitz (ZA/D); Volkswagen Race Touareg 2; 3:58.07 Std. (5.) + 10.57 Min.
  • 3. Mark Miller/ Ralph PitchFord (USA/ZA); Volkswagen Race Touareg 2; 3:51.31 Std. (3.) + 18.05 Min.
  • 4. Nani Roma/ Lucas Cruz Senra (E/E); Mitsubishi Racing Lancer; 3:51.34 Std. (4.) + 33.31 Min.
  • 5. Robby Gordon/ Andy Grider (USA/USA); Hummer; 4:10.59 Std. (8.) + 1:32.01 Std.
  • 6. Krzysztof Holowczyc/ Jean-Marc Fortin (PL/B); Nissan Navara; 4:04.52 Std. (7.) + 2:57.05 Std.
  • 7. Ivar Tollefsen/ Quin Evans (N/GB); Nissan Navara; 4:13.30 Std. (9.) + 3:25.32 Std.
  • 8. Dieter Depping/ Timo Gottschalk (D/D); Volkswagen Race Touareg 2; 3:51.21 Std. (2.) + 4:51.45 Std.
  • 9. René Kuipers/ Filipe Palmeiro (NL/P); BMW X3; 4:21.11 Std. (12.) + 5:33.43 Std.
  • 10. Orlando Terranova/ Alain Guehennec (RA/F); BMW X3; 5:37.07 Std. (77.) + 5:54.41 Std.

Montag, 12. Januar: La Serena (RCH) – Copiapó (RCH)

Die 537 km lange 9. Etappe bildet Teil eins einer Trilogie von Härteprüfungen: Die Teilnehmer bekommen es erstmals mit der Atacama-Wüste zu tun, die als die trockenste der Welt bekannt ist. Ebenfalls Teil des permanent wechselnden Terrains: Felspassagen und langgezogene Dünenabschnitte am Ende der 449 km langen Wertungsprüfung.


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