Willkommen bei Autosieger.deAutosieger.de - Das Automagazin
Autosieger.de - Das Automagazin
Autoübersicht
Automodelle
Autoratgeber
Autotests
Autonews
Autoservice
Facebook
24.05.2022, 01:15 Uhr

Kooperation

Luftfahrtmagazin.de

Friseur Falb

Deutsche Verkehrswacht

Themen | Kategorien
Autosieger-Nachrichten nach Themen sortiert:


Nachrichten nach Kategorien geordnet:

Auto News


Sport Japanische Super-GT-Meisterschaft 2009, 5. Lauf in Sugo: Rennen

Motorsport


Japanische Super-GT-Meisterschaft 2009, 5. Lauf in Sugo: Rennen

Nissan GT-RBei extrem launischen Wetter erwies sich die richtige Reifenwahl als entscheidend im Kampf um den Sieg beim 5. Lauf zur japanischen Super GT-Serie in Sugo. Sah es bei hochsommerlichen Temperaturen zunächst nach einem weiteren Erfolg der aus der Pole-Position gestarteten Nissan-Crew Ronnie Quintarelli/ Hironobu Yasuda aus, behielten nach 81 Runden die GT-R-Werkspiloten Satoshi Motoyama und Benoit Treluyer das bessere Ende für sich. Weil sie zur richtigen Zeit die richtigen Reifen auf ihrem Nissan hatten. Nach dem 2. Saisonsieg – dem 4. in 5 Läufen für den Typ GT-R – machten die amtierenden Meister einen Riesensprung von Platz 7 an die Spitze der Meisterschaftstabelle. Zugleich war es nach 15-jähriger Durststrecke der 1. Sieg eines Nissan bei einem GT500-Rennen in Sugo.

Der Meisterschaftslauf auf der 3,704 km langen Piste begann bei strahlendem Sonnenschein. Auf der Pole: der auf Michelin-Reifen stehende Hasemi-GT-R von Quintarelli und Yasuda, Sieger des vorangegangenen (Hitze)rennens in Sepang (Malaysia). Mit einer Traumzeit von 1.16,284 Minuten war der Italiener satte 0,537 Sekunden schneller als der Daisuke Ito im Lexus SC 430 gefahren. Ins GT-R-Sandwich genommen wurde der Lexus vom drittplatzierten Kondo-GT-R mit J.P. Lima de Oliveira und Seji Ara. Dämpfer für die ursprünglich viertschnellsten Motoyama/Treluyer – sie wurden wegen Überfahrens einer gelben Flagge auf P6 zurückgestuft.

Quintarelli führte nach dem Start nur 8 Runden, ehe er beim Überrunden eines GT300-Wagens aufgehalten wurde und Wirdheim im Lexus vorbeischlüpfen lassen musste. Hinter dem Schweden formierten sich zunächst 3 GT-R, in der Reihenfolge Quintarelli, de Oliveira und Motoyama.

Der Wendepunkt des Rennens kam in Runde 26. Aus einem nun stark bedeckten Himmel fielen erste Regentropfen. Als erster GT-R-Pilot wechselte de Oliveira auf Regenreifen – kam damit aber nicht zurecht und endete abgeschlagen als 13. Auch Quintarelli/Yasuda büßten viel Zeit ein: Nach zwischenzeitlichem Rückfall ans Ende des Feldes kamen sie bei nachlassendem Regen und erneutem Wechsel auf Slicks immerhin noch bis auf Platz 9 vor.

Die perfekte Strategie gelang dagegen der NISMO-Werksequipe: Motoyama kam nach 29 Runden an die Box, wo er im Gegensatz zum führenden Lexus Intermediates aufziehen ließ. Nachdem auch alle anderen Reifen gewechselt hatten, hockte Motoyama-Adjutant Treluyer dem führenden Lexus mit Ito bereits dicht im Nacken. Als nach zwei Dritteln der Distanz der Regen nachließ, stand der mit "Full wet tyres" bestückte SC 430 auf verlorenem Posten. Seine extrem weichen Pneus fraßen den Gummi weitaus gieriger als die Intermediates des Verfolgers. In Runde 66 gelang der Führungswechsel daher fast kampflos – bis zum Ziel addierte sich der Vorsprung des siegreichen GT-R noch auf 21 Sekunden.

NISMO-Teamdirektor Suzuki war überglücklich: "Unsere Strategie funktionierte perfekt. Beim Stop setzten wir auf Regenreifen mit handgeschnitzten Profilrillen, ideal für leichten Regen." Treluyer: "Als ich übernahm, war es kurze Zeit noch sehr nass, da musste ich höllisch aufpassen. Aber als der Regen dann nachließ, waren wir mit dieser Reifenwahl am Besten bedient." Motoyama: "Nissan war sich ziemlich sicher, dass es während des Rennen anfangen würde zu gießen. Als es dann tatsächlich so kam, funkte ich ständig Informationen über die Streckenbedingungen und die Stärke des Regens zur Box. Damit sowie mit den eigenen und fremden Rundenzeiten versorgt, erarbeitete unsere Crew den idealen Zeitpunkt zum Reifenwechsel. So ist dieser Sieg eine Leistung des gesamten Teams."

ERGEBNIS 300 km von Sugo

  • Distanz: 81 Runden à 3,704 km = 300,044 km
  • Wetter: trocken, dann nass, am Ende abtrocknende Strecke.
  • Zuschauer: 26.000

1.Motoyama/TreluyerNissan GT-R1:59.33,479 Std.BS
2.Couto/HirateLexus SC43021,062 Sek. zur.DL
3.Michigami/KogureHonda NSX25,012 Sek. zur.BS
4.Ide/HosokawaHonda NSX26,475 Sek. zur.BS
5.Ito/WirdheimLexus SC43054,864 Sek. zur.BS
6.Kaneishi/TsukakoshiHonda NSX1.22,350 Min. zur.BS
7.Wakisaka/LottererLexus SC4301 Rd. zur.BS
8.Matsuda/PhilippeNissan GT-R1 Rd. zur.BS
9.Quintarelli/YasudaNissan GT-R1 Rd. zur.MI
10.Tachigawa/LyonsLexus SC4301 Rd. zur.BS
...
13.de Oliveira/AraNissan GT-R3 Rd. zur.YH

Reifen: YH = Yokohama, BS = Bridgestone, DL = Dunlop, MI = Michelin

Meisterschaftsstand nach 5 von 9 Läufen:

1.Motoyama/TreluyerNissan GT-R43 Punkte
2.Wakisaka/LottererLexus SC430- 4 Punkte
3.de Oliveira/AraNissan GT-R-6 Punkte
4.Firman/IzawaHonda NSX- 10 Punkte
5.Michigami/KogureHonda NSX- 11 Punkte
6.Kaneishi/TsukakoshiHonda NSX- 12 Punkte
7.Tachigawa/LyonsLexus SC430- 14 Punkte
8.Quintarelli/YasudaNissan GT-R- 17 Punkte
Matsuda/PhilippeNissan GT-R- 17 Punkte
10.Ito/WirdheimLexus SC430-23 Punkte


Diesen Beitrag empfehlen


Ähnliche Artikel zum Thema

Japanische Super GT übernimmt DTM-Reglement
Japanische Super-GT-Meisterschaft 2010, 2. Lauf: Rennen
Japanische Super-GT-Meisterschaft 2010: Nissan gewinnt 1. Lauf
Japanische Super-GT-Meisterschaft 2009, Finale: Rennen
Japanische Super-GT-Meisterschaft 2009, 8. Lauf in Kyushu: Rennen

Lesen Sie mehr aus dem Resort Sport