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Wirtschaft Volkswagen verzeichnet Auslieferungsplus von 1,5% im Mai 2009

Wirtschaft & Handel


Volkswagen verzeichnet Auslieferungsplus von 1,5% im Mai 2009

Der Volkswagen Konzern hat sich im Mai mit einem leichten Zuwachs bei den Auslieferungen von 1,5% gegen den Markttrend auf den internationalen Automobilmärkten weiter erholt und gut behauptet. Insgesamt wurden 556.700 (Mai 2008: 548.500)* Fahrzeuge verkauft. In den ersten 5 Monaten des laufenden Jahres wurden damit 2,49 (Januar - Mai 2008: 2,68; -7,0%)** Millionen Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert.

Der weltweite Automobilmarkt brach von Januar bis Mai um rund 20% ein. "Wir können uns durch unsere starke und junge Produktpalette und unsere vergleichsweise höheren Gebrauchtwagen-Restwerte als zusätzliches Verkaufsargument ein Stück weit vom weiterhin sehr schwachen Gesamtmarkt abkoppeln. Insgesamt profitieren wir von unserer starken Stellung in Deutschland, Brasilien und China", erklärte Konzernvertriebschef Detlef Wittig am Freitag in Wolfsburg. "Allerdings sind auf den globalen Pkw-Märkten außer China allgemein keine Erholungstendenzen zu spüren. Ob wir die Talsohle bereits erreicht haben, ist unklar", ergänzte Wittig.

Marke Volkswagen steigert Auslieferungen im Mai um 10,2%

Ein sehr erfreuliches Ergebnis erzielte in diesem schwierigen Umfeld die Marke Volkswagen: Im Mai erreichte die Kernmarke mit 351.000 (318.500) Pkw ein Auslieferungsplus von 10,2%. Stark gefragt waren unter anderem die Volumenmodelle Tiguan und Golf sowie die in China sehr erfolgreichen Modelle Lavida, Passat Lingyu, Jetta und New Bora. In Deutschland lag das Wachstum bei 53,9% auf 71.400 Pkw. In China wurden 98.900 (67.300) Fahrzeuge verkauft, ein Plus von 46,9%. Für die ersten 5 Monate 2009 ergab sich mit 1,57 (1,57; -0,4%) Millionen Fahrzeugen ein nur leicht negatives Auslieferungsergebnis.

Audi, Škoda und SEAT mit geringerem Minus als Gesamtmarkt

Mit prozentual einstelligen Verkaufsrückgängen (und damit besser als der um 20% gesunkene Weltmarkt) schnitten im Mai die Marken Audi und Škoda ab. Audi verzeichnete ein Minus von 6,1% auf 82.800 (88.200) Fahrzeuge. Erfreuliche Verkaufszahlen erzielten die Modelle A3, A4 Avant, A5 Coupé und der Q5. In Westeuropa erreichte die Marke dank wachsender Marktanteile die Führungsposition als erfolgreichste Premiummarke. In den USA verbesserte Audi die Position im Premiummarkt um 2 Prozentpunkte auf einen Anteil von 8,8%. In China schrieb die Marke erneut Rekordzahlen und lag mit 12.500 Verkäufen 27,8% über dem Vorjahr. Die tschechische Marke Škoda lieferte 59.600 (64.300; -7,3%) Pkw aus. Ein sehr kräftiges Plus von 65% auf 16.700 Fahrzeuge wurde dabei in Deutschland erzielt. Auch in China konnte die Marke mit 7.700 Verkäufen einen starken Zuwachs von 56% verzeichnen. SEAT profitierte auf dem deutschen Markt von der Umweltprämie mit einem Auslieferungswachstum von 113% auf 7.100 Einheiten. Insgesamt verzeichnete SEAT im Mai ein um 10,4% geringeres Verkaufsergebnis von 31.600 (35.300) Fahrzeugen.

Regionen entwickeln sich unterschiedlich: Kräftiges Plus in Deutschland und China

Die Verwerfungen an den globalen Automobilmärkten führten zu einer stark unterschiedlichen Entwicklung in den einzelnen Vertriebsregionen. Deutliche Zuwächse verzeichnete der Volkswagen Konzern dabei in den wichtigen Märkten Deutschland und China. Auf dem Heimatmarkt zogen die Auslieferungszahlen um 36,0% auf 127.100 (93.400) Pkw an. Weiterhin machten sich hier die Auswirkungen der Umweltprämie positiv bemerkbar. In China wurden mit 119.200 (82.100) Fahrzeugen sogar 45,2% mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat verkauft. In Brasilien konnte der Volkswagen Konzern einen Zuwachs von rund 4% verzeichnen. In Europa lieferte Volkswagen insgesamt 303.400 (324.100; -6,4%) Einheiten aus. Hier machte sich die schlechte Marktlage vor allem in Spanien und mehreren zentral- und osteuropäischen Ländern bemerkbar.

In Südamerika verkaufte der Konzern im Mai 65.000 (67.300; -3,5%) Fahrzeuge in einem um 13% gesunkenen Gesamtmarkt. In Nordamerika wurden 42.200 (47.200) ausgeliefert. Dies entspricht einem Rückgang von 10,7% bei einem um 32% rückläufigen Gesamtmarkt. Die Region Asien/Pazifik entwickelte sich dagegen – vor allem aufgrund der Erfolge in China – positiv. Bei einem Marktwachstum von 5% lieferte Volkswagen mit 130.600 (94.500) Pkw rund 39% mehr aus.

* ohne Scania

** ohne Scania, inklusive Volkswagen Nutzfahrzeuge Trucks und Busse für Januar/Februar 2009


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