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Wirtschaft Volkswagen Nutzfahrzeuge erzielt Auslieferungsplus von 10% in 2006

Wirtschaft & Handel


Volkswagen Nutzfahrzeuge erzielt Auslieferungsplus von 10% in 2006

Die Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge hat 2006 neue Bestmarken erzielt und ihre Position auf den weltweiten Märkten weiter gefestigt. Dabei verbesserten sich insbesondere die Auslieferungszahlen auf den bedeutendsten Märkten sowie die wichtigsten finanziellen Kennziffern. Stephan Schaller, Sprecher des Vorstands von Volkswagen Nutzfahrzeuge: "Die Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge hat ihre Rekordfahrt fortgesetzt und im Jahr 2006 ihre selbst gesteckten Ziele erreicht."

Die weltweiten Auslieferungen von Volkswagen Nutzfahrzeuge an Kunden stiegen im Jahr 2006 um 10,0 Prozent auf 441.700 Fahrzeuge (2005: 401.600).

Dabei verzeichneten alle Modellreihen Steigerungen gegenüber dem Vorjahr.

  • Caddy um 8,7 Prozent von 125.700 in 2005 auf 136.700 Fahrzeuge in 2006
  • T5-Baureihe um 7,2 Prozent von 169.700 in 2005 auf 182.000 Fahrzeuge in 2006
  • LT/Crafter um 16,4 Prozent von 35.900 in 2005 auf 41.900 Fahrzeuge in 2006
  • Trucks&Buses um 4,2 Prozent von 35.500 in 2005 auf 37.000 Einheiten in 2006
  • T2/Saveiro um 27,4 Prozent von 34.700 in 2005 auf 44.200 Fahrzeuge in 2006.

Aufgrund des höherwertigen Typmixes stieg der Umsatz der Sparte Volkswagen Nutzfahrzeuge von 7,297 Milliarden Euro im Jahr 2005 um 14,3 Prozent auf 8,343 Milliarden Euro im Jahr 2006.

Aus der Steigerung von rund einer Milliarde Euro finanzierte die Marke einmalige Maßnahmen, um wichtige Weichenstellungen für die Zukunft vorzunehmen. Dazu gehörten die Markteinführungen der neuen Modelle Crafter und Constellation, die Einstellung der LT-Baureihe, Aufwendungen für zukünftige Produkte, Produktklausuren zur nachhaltigen Wettbewerbsstärkung der heutigen Produkte und Pensionsrückstellungen.

Nach Bewältigung dieser einmaligen Lasten stieg das operative Ergebnis von 95,6 Millionen Euro in 2005 um 5,4 Prozent auf 100,8 Millionen Euro im Jahr 2006.

Wesentliche Indikatoren für die weitere Stärkung der Ertragskraft der Marke sind der Netto-Cash-Flow und die Netto-Liquidität. Der Netto-Cash-Flow stieg von 125 Millionen Euro auf 409 Millionen Euro im Jahr 2006. Die Netto-Liquidität stieg von 387 Millionen Euro auf 915 Millionen Euro im Jahr 2006.

Dazu Stephan Schaller: "Diese Erfolge geben uns die Kraft, die Zukunft der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge auch weiterhin selbst zu finanzieren."

Die hohe Akzeptanz der Fahrzeuge von Volkswagen Nutzfahrzeuge durch die Kunden spiegelt sich in den Zulassungsstatistiken der wichtigen Märkte Westeuropa und Deutschland wider.

Während der Markt für leichte Nutzfahrzeuge insgesamt in Westeuropa um 2,8 Prozent wuchs, verzeichnete Volkswagen Nutzfahrzeuge mit 11,9 Prozent ein mehr als viermal so hohes Wachstum. Entsprechend stieg der Marktanteil von 13,6 Prozent in 2005 auf 14,8 Prozent. Volkswagen Nutzfahrzeuge war damit über das Gesamtjahr die zweitstärkste Marke für leichte Nutzfahrzeuge in Westeuropa, belegte jedoch in der Einzelbetrachtung während des vierten Quartals des Jahres 2006 bereits den ersten Platz.

Noch stärker war die marktbeherrschende Rolle des Nutzfahrzeugsherstellers aus Hannover in Deutschland. Das Marktsegment der leichten Nutzfahrzeuge wuchs hier im Jahr 2006 insgesamt um 7,6 Prozent, während Volkswagen Nutzfahrzeuge mit 18,0 Prozent ein zweieinhalb Mal so schnelles Wachstum verzeichnete. Entsprechend baute das Unternehmen seine Marktführung aus. Der Marktanteil stieg von 33,2 Prozent im Jahr 2005 auf 36,4 Prozent im Jahr 2006.

Auf dem wichtigsten südamerikanischen Markt Brasilien erreichte Volkswagen Trucks and Buses im harten Wettbewerb einen Marktanteil von 31,1 Prozent bei den Lkw zwischen 5 und 45 Tonnen. Damit erreichte die brasilianische Markentochter zum vierten Mal in Folge die Marktführung. Darüber hinaus exportierte das Unternehmen erstmals mehr als 10.000 Fahrzeuge in andere Emerging Markets.

Harald Schomburg, im Vorstand der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge verantwortlich für Vertrieb und Marketing: "Die weltweite Erschließung neuer Märkte für unsere leichten und schweren Nutzfahrzeuge haben wir in 2006 erfolgreich fortgeführt. Auch 2007 wollen wir hier weiter zulegen."

Als Folge der weltweit regen Nachfrage in 2006 erreichte auch die Produktion mit 419.900 Fahrzeugen einen neuen Höchstwert. Gegenüber 2005 (392.270) bedeutete dies einen Zuwachs von 7,0 Prozent. Dagegen sank der Belegschaftsstand der Marke trotz der Volumenerhöhung um 3,7 Prozent auf 19.400 Mitarbeiter (Vorjahr 20.200).

Im Fokus stand in 2006 besonders das Werk Hannover. Mit einem Produktionszuwachs von 5,4 Prozent, einer überproportionalen Verminderung der Belegschaft um 11,1 Prozent und einer Produktivitätssteigerung von acht Prozent hat der Standort im Jahr 2006 große Fortschritte erzielen können, ist aber weiterhin auf die schnelle Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit in allen Bereichen angewiesen.

Hierzu sagte Schaller: "Wir wollen die Produktionskapazität in Hannover voll ausschöpfen und von heute 750 auf rund 1.100 Fahrzeuge und Rohkarossen pro Tag kommen." Erste Weichenstellungen habe es in 2006 sowohl mit dem Auftrag von Porsche zur Produktion der Rohkarossen des Porsche Panamera gegeben als auch durch die Entscheidung für den Bau des Robust Pick-Up. Dabei werde der Standort Hannover sein Volumen steigern, ohne personell zu wachsen.

Den Weg dorthin sieht Stephan Schaller in der Optimierung der Prozessketten. "Für uns liegt das Gold in den Prozessen vergraben. Wir müssen es heben, um die Zukunft des Standorts Hannover zu sichern", so Schaller.

Als wichtigste Produktneuheit des laufenden Jahres kündigte er für das vierte Quartal den Caddy Maxi, eine um rund 50 Zentimeter längere Variante des Caddy, an. Als wirtschaftliches Ziel des laufenden Geschäftsjahres nannte er eine Ergebnisfokussierung, verbunden mit einem moderaten Wachstum, mehr Umsatz durch höherwertigen Typmix, und eine deutliche Steigerung des operativen Ergebnisses.


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