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Wirtschaft Volkswagen Konzern: 24% Umsatzplus per September 2012

Wirtschaft & Handel


Volkswagen Konzern: 24% Umsatzplus per September 2012

Der Volkswagen Konzern hat sich in den ersten 9 Monaten dieses Jahres trotz schwieriger Rahmenbedingungen weiterhin positiv entwickelt. "Die Zeiten sind nicht leicht, aber wir haben es selbst in der Hand, den eingeschlagenen guten Weg konsequent fortzusetzen. Deshalb halten wir trotz wachsendem Gegenwind an unseren ehrgeizigen Zielen für 2012 fest", sagte Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorsitzender des Vorstands der Volkswagen Aktiengesellschaft, am Mittwoch bei der Vorlage des Zwischenberichts.

Der Volkswagen Konzern steigerte seinen Umsatz in den ersten 9 Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum vor allem aufgrund des höheren Volumens und der Vollkonsolidierungen insbesondere von MAN und Porsche um 24,0% auf 144,2 (Januar bis September 2011: 116,3) Milliarden Euro. Das Operative Ergebnis lag trotz des schwieriger gewordenen Umfelds mit 8,8 (9,0) Milliarden Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Die Operative Umsatzrendite beträgt nach 9 Monaten 6,1 (7,7)% – belastend wirkten vor allem Abschreibungen auf die Kaufpreisallokationen für MAN und Porsche.

Nicht enthalten im Operativen Ergebnis des Konzerns der ersten 3 Quartale ist das anteilige Operative Ergebnis der chinesischen Joint-Venture Gesellschaften in Höhe von 2,8 (1,9) Milliarden Euro. Diese Unternehmen werden At Equity konsolidiert und schlagen sich deshalb im Finanzergebnis nieder. Daneben wirkten sich die Aktualisierung der stichtagsbezogenen Bewertung der Put-/Call-Rechte bezüglich Porsche sowie die Neubewertung der bereits gehaltenen Anteile zum Einbringungsstichtag deutlich positiv auf das Finanzergebnis aus.

Das Ergebnis vor Steuern erreichte daher nach 9 Monaten 23,0 (16,6) Milliarden Euro – ein Plus von 38,0% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Nach Steuern verbesserte sich das Ergebnis um 47,7% auf 20,2 (13,6) Milliarden Euro.

Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch zeigte sich angesichts des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds mit dem bisherigen Geschäftsverlauf zufrieden. "Wir haben immer gesagt, dass das zweite Halbjahr schwieriger wird, daher ist die Entwicklung wie erwartet verlaufen. Wir haben ein ordentliches Ergebnis erzielt." Er gab sich zuversichtlich, dass der Volkswagen Konzern die vor ihm liegenden HerausForderungen erfolgreich meistern werde. "Wir sind weltweit breit aufgestellt und finanziell solide wie kaum ein Zweiter", sagte Pötsch und fügte hinzu: "Die relative Stärke im Vergleich zum Wettbewerb zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

Netto-Liquidität im Konzernbereich Automobile

Nach der vollständigen Integration von Porsche, dem Erwerb des Motorradherstellers Ducati sowie der Aufstockung der Anteile an der MAN SE beläuft sich die Netto-Liquidität im Konzernbereich Automobile Ende September 2012 auf 9,2 (Ende Dezember 2011: 17,0) Milliarden Euro. Die Sachinvestitionen im Konzernbereich Automobile stiegen um 1,7 Milliarden auf 6,0 Milliarden Euro. Dennoch bewahrte der Volkswagen Konzern seine Investitionsdisziplin mit einer Sachinvestitionsquote im Automobilbereich von 4,6 (4,1)%. Die Investitionen flossen vor allem in Fertigungsstandorte, die Umrüstung auf den Modularen Querbaukasten, in neue Produkte sowie die ökologische Ausrichtung der Modellpalette. Pötsch: "Unsere konsequente Ausgaben- und Investitionsdisziplin und die stetige Optimierung unserer Prozesse bleiben elementare Bestandteile unserer Strategie."

Marken und Geschäftsfelder

In den ersten 9 Monaten stieg der Absatz des Volkswagen Konzerns aufgrund der weiterhin starken Nachfrage nach Konzernfahrzeugen auf nahezu allen wichtigen Märkten weltweit um 12,5% auf rund 7,0 (6,2) Millionen Fahrzeuge. Der weltweite Pkw-Marktanteil kletterte – inklusive Porsche – gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 12,3 auf 12,6%.

Die Marke Volkswagen Pkw setzte in den ersten 3 Quartalen 3,6 (3,3) Millionen Fahrzeuge ab. Das entspricht einem Plus gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 9,7%. Große Steigerungsraten wiesen der Passat für den US-amerikanischen Markt sowie die Modelle Touareg, Tiguan, Golf Cabriolet und Fox auf. Auch die neuen Modelle up! und Beetle wurden stark nachgefragt. Das Operative Ergebnis betrug 2,9 (3,3) Milliarden Euro. Insbesondere Vorleistungen für den Modularen Querbaukasten und Anlaufkosten für den neuen Golf schlugen sich hier nieder.

Der Absatz des Ingolstädter Premiumherstellers Audi lag bei 1,0 Millionen Fahrzeugen; weitere 247.000 Audi Fahrzeuge setzte das chinesische Joint-Venture FAW-Volkswagen ab. Die größten Steigerungsraten verzeichneten die Modelle Audi A8, Audi A7 Sportback, Audi A6, Audi Q7 und Audi Q5. Ebenfalls groß war die Nachfrage nach den neuen Modellen Audi A1 Sportback und Audi Q3. Aufgrund des höheren Volumens (Fahrzeuge und Teile), günstigerer Wechselkurse und infolge von Produktkostenoptimierungen verbesserte sich das Operative Ergebnis auf 4,2 (4,0) Milliarden Euro.

Mit 551.000 (511.000) Fahrzeugen war der Absatz von ŠKODA um 7,9% höher als im Vorjahreszeitraum. Die Modelle Octavia, Roomster und Yeti sowie der Rapid in Indien wurden vermehrt nachgefragt. Das Operative Ergebnis lag mit 567 (575) Millionen Euro auf Vorjahresniveau.

SEAT setzte weltweit 315.000 (267.000) Fahrzeuge ab. Das entspricht einem Plus von 18,3%. Darin enthalten ist der für Audi gefertigte Q3. Belastend wirkten sich die stark rückläufigen südEuroopäischen Märkte aus. In Deutschland und Großbritannien wurden die Verkaufszahlen des Vorjahres übertroffen. Der Operative Verlust ging um 6 Millionen auf 95 Millionen Euro zurück.

Der Luxushersteller Bentley verbesserte seine Verkäufe um 29,4% auf 7.000 (5.000) Fahrzeuge. Das Operative Ergebnis lag bei 73 Millionen Euro und damit um 79 Millionen Euro über dem Vorjahr.

Die Zahlen von Porsche sind erstmalig für die Monate August und September 2012 in den Daten des Volkswagen Konzerns enthalten. Die Marke verzeichnete einen Absatz von 22.000 Fahrzeugen. Das Operative Ergebnis betrug 389 Millionen Euro.

Volkswagen Nutzfahrzeuge setzte von Januar bis September 330.000 (328.000) Fahrzeuge ab. Das Operative Ergebnis lag bei 300 (328) Millionen Euro. Der Absatz des schwedischen Nutzfahrzeugherstellers Scania ging um 20,5% auf 47.000 (59.000) Fahrzeuge zurück. Das Operative Ergebnis betrug 688 Millionen Euro (1,1 Milliarden Euro). Das Nutzfahrzeug-, Motoren- und Maschinenbauunternehmen MAN setzte 101.000 Fahrzeuge ab. Das Operative Ergebnis belief sich auf 515 Millionen Euro.

Volkswagen Finanzdienstleistungen erwirtschaftete in den ersten 3 Quartalen 2012 ein Operatives Ergebnis von 988 (876) Millionen Euro, der Vorjahreswert wurde volumen- und währungsbedingt um 12,9% übertroffen.

Winterkorn: "Wir halten an unseren ehrgeizigen Zielen für 2012 fest."

"Der Volkswagen Konzern ist mit seinen zwölf starken Marken, seiner attraktiven und jungen Produktpalette, der wachsenden Präsenz in allen wichtigen Weltregionen und seiner flexiblen Produktion gut aufgestellt. Das alles ist auch die Basis dafür, dass wir an unseren ehrgeizigen Zielen für 2012 festhalten", betonte Winterkorn. Mit der Integration von Porsche hat der Konzern seine Attraktivität durch das Angebot exklusiver Sportwagen nochmals gesteigert. Die Marken des Volkswagen Konzerns werden auch in den verbleibenden Monaten des Jahres 2012 neue, faszinierende Modelle präsentieren, die dazu beitragen, die starke Position auf den Weltmärkten weiter auszubauen. Volkswagen rechnet deshalb damit, seine Auslieferungen an Kunden gegenüber dem Vorjahr zu steigern.

Der Volkswagen Konzern bekräftigte zudem das Ziel, bei den Umsatzerlösen den Vorjahreswert zu übertreffen. Dazu trägt auch die zum 09. November 2011 erfolgte Vollkonsolidierung der MAN SE bei; wegen der vorzunehmenden Abschreibungen auf die Kaufpreisallokation wird kein positiver Beitrag zum Ergebnis erwartet. Die Umsatzsteigerung aus der zum 01. August 2012 erfolgten Vollkonsolidierung von Porsche wird aufgrund von Konsolidierungseffekten eher gering ausfallen. Im Operativen Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres werden die anfänglich hohen Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation den Ergebnisbeitrag von Porsche voraussichtlich weitestgehend ausgleichen.

Für das Operative Ergebnis besteht weiterhin das Ziel, das Niveau des Jahres 2011 wieder zu erreichen.


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