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Wirtschaft Škoda erzielte erfolgreichstes Jahr der Firmenhistorie

Wirtschaft & Handel


Škoda erzielte erfolgreichstes Jahr der Firmenhistorie

Die Škoda Auto Gruppe erreichte 2006 das beste Ergebnis in der mehr als 100-jährigen Firmengeschichte. Garant dafür waren eine erfolgreiche Modellpolitik, ein daraus resultierendes wachsendes Absatzvolumen sowie das konsequent durchgeführte Kosteneinsparungsprogramm For Motion. So konnte das Gesamtergebnis vor Steuern gemäß des International Financial Reporting Standards (IFRS) im vergangenen Jahr um 41 Prozent auf 14,2 Milliarden Tschechische Kronen gesteigert werden, das entspricht einer Umsatzrendite von sieben Prozent.

Der Umsatz ist um 8,7 Prozent auf 203,7 Mrd. Kronen gestiegen, und das operative Ergebnis verbesserte sich um 41 Prozent auf 14,2 Mrd. Kč. Die Nettoliquidität des Unternehmens betrug zum 31.12.2006 insgesamt 21,2 Mrd. Kronen.

Zur Škoda Auto Gruppe gehören die Tochtergesellschaften Škoda Auto Deutschland GmbH, Škoda Auto Slovensko, s.r.o., Škoda Auto Polska S.A., Škoda Auto India Private Ltd. sowie das angeschlossene Unternehmen OOO Volkswagen RUS.

Bei der Bilanzpressekonferenz in Mladá Boleslav am Mittwoch hob der Vorstandsvorsitzende von Škoda Auto, Detlef Wittig, für das Jahr 2006 besonders die erfolgreiche Markteinführung des Škoda Roomster auf den einzelnen Märkten hervor. "Es ist uns weiterhin gelungen, die magische Grenze von einer halben Million hergestellter und verkaufter Fahrzeuge zu überschreiten. Das ganze Jahr haben wir mit einem Rekordergebnis abgeschlossen", betonte der Vorstandsvorsitzende. Holger Kintscher, Vorstandsmitglied von Škoda Auto für den Kaufmännischen Bereich, verwies vor allem auf die erfreuliche Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern, das gegenüber dem Vorjahr um 41 Prozent bzw. 14,2 Milliarden Tschechische Kronen gesteigert werden konnte: "Diese überproportionale Entwicklung der finanziellen Kennzahlen zeigt, das wir es geschafft haben, nicht nur quantitativ im Hinblick auf das Absatzvolumen zu wachsen, sondern ganz deutlich qualitativ gewachsen sind, und dies stimmt uns für die Zukunft von Škoda zuversichtlich. Sorgen bereiten uns allerdings einige Kostenentwicklungen in der Tschechischen Republik, vor allem die Währungskurstendenz hin zu einer immer stärker werdenden tschechischen Krone. Einem exportorientierten Unternehmen wie Škoda und auch der übrigen exportorientierten tschechischen Industrie wird dadurch erheblicher Schaden zugefügt. Auch die ständige Verschiebung der Einführung des Euro trägt nicht unbedingt zur Planungssicherheit bei."

Ausblick: Wittig kündigte an: "Im Rahmen der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Unternehmens wird 2007 das Jahr des neuen Fabia. Nach den ersten positiven Reaktionen der Öffentlichkeit sind wir überzeugt, dass er die gleichen Erfolge erreichen wird wie sein Vorgänger. In diesem Jahr werden wir uns darüber hinaus auf die Festigung unserer Marktpositionen in Europa und auf die Erweiterung der Kapazitäten auf den Märkten in China, Russland und Indien konzentrieren. Wir sehen unsere Ambitionen, Škoda zu einer respektierten Automobilmarke zu entwickeln, bestätigt. Für die nächsten Jahre erwarten wir weiteres Wachstum."

Absatzentwicklung nach Modellen und Regionen: Im vergangenen Jahr hat Škoda Auto insgesamt 549.667 Fahrzeuge der Modellreihen Octavia, Fabia, Superb und Roomster an Kunden ausgeliefert und somit eine Steigerung von 11,7 Prozent erreicht.

Das meistverkaufte Modell im Jahresvergleich war zum ersten Mal der Octavia, den einschließlich der Combi-Version 270.274 Kunden gekauft haben - 15,8 Prozent mehr als 2005.

Vom Škoda Fabia wurden in den Versionen Hatchback, Sedan und Combi insgesamt 243.982 Fahrzeuge ausgeliefert. Das entspricht einem Plus von 3,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis.

Der Superb wurde 20.989 mal verkauft und der Roomster fand 14.422 neue Besitzer.

Der Roomster wurde gleich im ersten Jahr nach seiner Markteinführung zum Automobil des Jahres in Estland, Finnland und Bulgarien, den ersten Platz belegte er auch in der Kategorie Familienwagen des Jahres in Schweden und Belgien. In Westeuropa steigerte Škoda den Verkauf um 9,1 Prozent auf insgesamt 301.343 Fahrzeuge. Die erfolgreichsten Märkte waren Deutschland, Großbritannien, Spanien und Österreich. Auf dem stärksten Markt der Marke Škoda, in Deutschland, wurden 118.523 Fahrzeuge zugelassen Dies entspricht einem Marktanteil von 3.42 Prozent.

In Mittel- und Osteuropa (ohne Tschechien) hat Škoda 146.612 Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert und damit einen Zuwachs von 21.6 Prozent gegenüber 2005 erreicht. Stärkster Markt hier ist Polen, gefolgt von der Slowakei, Rumänien, der Ukraine und Russland.

In Asien und Übersee verkaufte Škoda Auto 36.541 Fahrzeuge (+21,1 Prozent). Den höchsten Anteil daran haben Indien, die Türkei und Ägypten.

In Tschechien wurden insgesamt 65.171 Škoda Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert.

Größter Exporteur des Landes: Škoda Auto exportierte im Jahr 2006 Fahrzeuge, Originalteile und weitere Komponenten im Wert von 164,2 Mrd. Kč. Damit ist das Unternehmen mit einem Anteil von rund 7,7 Prozent am gesamten Ausfuhrvolumen der Tschechischen Republik nach wie vor der größte Exporteur des Landes. Mitarbeiter: Die Anzahl der Beschäftigten der Škoda Auto Gruppe betrug 27.680 Mitarbeiter. Das Stammpersonal von Škoda Auto umfasste am Ende des Jahres 2006 insgesamt 23.034 Mitarbeiter (+2,1 Prozent). Die Anzahl des Zeitarbeitspersonals lag im Jahr 2006 durchschnittlich bei 3.358 Mitarbeitern (2005: 3593 Mitarbeiter).


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