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Wirtschaft Porsche plant Begebung von zwei Anleihen

Wirtschaft & Handel


Porsche plant Begebung von zwei Anleihen

Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, beabsichtigt im Januar 2006 die Begebung von zwei Anleihen über ihre Finanz-Tochtergesellschaft "Porsche International Financing plc" in Dublin/Irland. Die Garantie wird jeweils von der Porsche AG übernommen. Zum einen handelt es sich dabei um eine Euro-Anleihe mit zwei Tranchen unterschiedlicher Laufzeiten von fünf und zehn Jahren. Porsche erwartet, dass sie vor allem von europäischen institutionellen und privaten Anlegern gezeichnet wird. Des weiteren ist eine auf US-Dollar lautende Hybrid-Anleihe geplant, die definitionsgemäß keine Laufzeitbegrenzung aufweist, also eine immerwährende Laufzeit hat. Sie richtet sich vor allem an Privatinvestoren in Asien. Volumen und Konditionen beider Anleihen werden zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Abhängig von der Nachfrage schließt Porsche eine Benchmark-Transaktion nicht aus.

Holger P. Härter, Finanzvorstand der Porsche AG: "Der Porsche-Konzern hat zum Ende des Geschäftsjahres 2004/05 über mehr als 3,6 Milliarden Euro an liquiden Mitteln verfügt – mehr als genug, um unsere Beteiligung an Volkswagen zu finanzieren. Wir optimieren mit den neuen Anleihen jedoch die Struktur unserer Liquidität und sorgen zudem – ganz im Sinne unserer konservativen Finanzstrategie – für ein durchgehend komfortables Liquiditätspolster."

Das gegenwärtig noch immer niedrige Zinsniveau im Euro-Raum hat Porsche außerdem bewogen, eine im Jahr 2007 fällige Euro-Anleihe in Höhe von 300 Millionen Euro bereits jetzt zu refinanzieren. Während die fällige Anleihe einen Zinskupon von 5,25 Prozent aufweist, wird die neue Euro-Anleihe deutlich darunter liegen.

Auch die Begebung einer immerwährenden Anleihe ist Ausdruck der konservativen Finanz-politik des Porsche-Konzerns. Unter den internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen IFRS wird eine Hybrid-Anleihe dem Eigenkapital zugeordnet, womit die Kapitalbasis des Konzerns gestärkt wird. Die auf US-Dollar lautende Anleihe kann zudem als Instrument der Währungsabsicherung eingesetzt werden. Dies gilt von dem Augenblick an, wo in der internen Unternehmensplanung eine Rückzahlung der Anleihe beabsichtigt ist. Der Anleihen-Verbindlichkeit in US-Dollar stehen Forderungen in US-Dollar aus den Fahrzeugexporten gegenüber. In Höhe der Anleihe müssen deshalb keine anderen Instrumente zur Kurssicherung eingesetzt werden. Da Porsche immer einen mehrjährigen Sicherungshorizont hat, erspart sich das Unternehmen die entsprechenden Kosten für Währungssicherungsinstrumente. Holger P. Härter: "Die Hybrid-Anleihe ist der natürliche Hedge unserer Dollar-Forderungen. Und da Porsche ein global agierendes Unternehmen ist, richten wir mit dieser Anleihe unseren Fokus parallel zu unserem Fahrzeuggeschäft verstärkt auf Asien und wenden uns gezielt den dortigen Anlegern zu."


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