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Wirtschaft Audi startet Montage des Audi A6 in Indien

Wirtschaft & Handel


Audi startet Montage des Audi A6 in Indien

Ab Herbst 2007 beginnt Audi mit der Montage des Audi A6 für den indischen Markt in Aurangabad, im Westen des Landes. Es handelt sich um die Montage von in Deutschland hergestellten Teilesätzen, also eine CKD-Produktion (CKD: Completely Knocked Down). "Dieses Engagement gibt uns die Möglichkeit den Markt besser auszuschöpfen. Davon profitieren, durch die Lieferung der Teilesätze, auch unsere heimischen Standorte", so Dr. Jochem Heizmann, Vorstand für Produktion der Audi AG.

Die Fertigung wird in einem exklusiven Bereich nach den Qualitätsstandards der Audi AG auf dem Gelände von SkodaAuto India Ltd. aufgebaut. Die zukünftigen Mitarbeiter werden in Ingolstadt geschult und auf die besonderen Rahmenbedingungen vorbereitet. Mit diesem Schritt setzt Audi seine Vertriebsstrategie fort, sich auf neuen, wirtschaftlich aufstrebenden Märkten verstärkt zu engagieren.

Neben der CKD-Produktion, in der im ersten vollen Jahr 2008 über 300 Fahrzeuge gefertigt werden sollen, ist für Anfang 2007 die Gründung einer Vertriebsgesellschaft mit Sitz in Mumbai geplant.

Im Rahmen der Indien-Strategie ist in den nächsten Jahren die Ausweitung des Händlernetzes auf mindestens acht Audi exklusive Händler an zentralen Standorten des Landes vorgesehen. Im Moment besteht das Netz aus drei Händlern in Mumbai, Bangalore und Delhi.

"Audi ist zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort. Indien ist für uns einer der wichtigsten Wachstumsmärkte der Zukunft. Unser Ziel ist es, auch dort die führende Premiummarke zu werden. Im Jahr 2010 planen wir pro Jahr rund 3.000 Einheiten an Kunden auszuliefern. Dabei kommt es uns nicht in erster Linie auf das Volumen an, sondern auf eine starke Markenpositionierung und darauf, das Vertrauen der Kunden zu gewinnen", so Ralph Weyler, Vorstand für Vertrieb und Marketing der Audi AG.

Kundenzufriedenheit wird ein weiteres wichtiges Thema im Audi Vertriebsengagement in Indien sein. Investitionen in After-Sales Maßnahmen sehen auch den Aufbau eines Trainingszentrums vor. Bestandteil dieser Schulungs-einrichtung werden so genannte "Alu-Arbeitsplätze" sein, an denen die besonderen AnForderungen im Umgang mit AluMINIum-Karosserien trainiert werden können.

Derzeit werden über das bestehende Händlernetz Audi A4, Audi A6, Audi A8 und der Audi Q7 vertrieben. Audi wird in 2006 rund 300 Fahrzeuge an Kunden ausliefern. Im ersten vollen Jahr der CKD-Produktion, in 2008, sollen es mit den weiterhin direkt importierten Fahrzeugen zusammen schon etwa 1.000 Fahrzeuge sein.


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