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Wirtschaft VW erweitert Zusammenarbeit mit First Automotive Works in China

Wirtschaft & Handel


VW erweitert Zusammenarbeit mit First Automotive Works in China

VW Grundsteinlegung in ChangchunVolkswagen hat jetzt weitere wichtige Schritte zur Vertiefung der Zusammenarbeit mit seinem Partner First Automotive Works (FAW) in Changchun, China, getan.

Dr. Folker Weißgerber, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, und zuständig für den Bereich China, und Dr. Bernd Leißner, Präsident Volkswagen Group China sowie Herr Zhu Yanfeng, Präsident der FAW Group, unterzeichneten am 13. Juli 2004 in Changchun mehrere Abkommen zur Intensivierung der gemeinsamen Aktivitäten. Am Tag darauf wurde der Grundstein für ein neues Komponentenwerk gelegt.

In diesem gemeinsamen Joint Venture, Volkswagen FAW Platform Co. Ltd., bei dem Volkswagen einen Anteil von 60 % und die FAW Gruppe einen Anteil von 40 % hält, werden in Zukunft Fahrwerkskomponenten wie Hinter- und Vorderachsen für neue Modelle der VW-Palette wie Caddy, Bora oder Touran gefertigt. Durch diese Produktion in Changchun wird schon frühzeitig ein hoher nationaler Fertigungsanteil in der Fahrzeugproduktion erreicht. Die gesamte Investition beträgt 1,42 Mrd. RMB (149,5 Mio. Euro) und Produktionsbeginn wird Ende 2005 sein. Die Grundsteinlegung am 14. Juli 2004 fand im Beisein zahlreicher Repräsentanten aus Wirtschaft und Politik statt.

In einem weiteren Joint Venture, das jetzt vereinbart wurde, sollen in der Hafenstadt Dalian ab 2006 Motoren modernster Technologie gebaut werden, die sich durch ihre geringe Emission und niedrigen Verbrauchswerte auszeichnen. Damit wird - gemäß der chinesischen Automobil-Politik - ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz als auch zur Schonung von Ressourcen in China geleistet. Das Projekt befindet sich in seiner letzten Prüfungsphase durch die Regierung.

Um das weitere Wachstum der FAW-VW zu stärken, wurde darüber hinaus eine Absichtserklärung zur Erweiterung der Modellpalette um eine neue Produktreihe unterzeichnet.

Als Einstieg in den Markt der leichten Nutzfahrzeuge in China ist der Abschluss eines Lizenzvertrages zum Bau von VW Multivan und Caravelle zu sehen. Diese Fahrzeuge sollen in Jilin, nahe Changchun, im Rahmen des bestehenden Joint Ventures FAW-VW angefertigt werden:

Die für diese Projekte notwendigen Investitionen sind in dem bereits bekannt gegebenen Investitionsrahmen in Höhe von rund 5,3 Milliarden Euro (beim derzeitigen Wechselkurs) bis zum Jahr 2008 der VW-Aktivitäten in China enthalten.

Der Volkswagen-Konzern in China

Der Volkswagen-Konzern hat in China im Jahr 2003 mit rund 697.000 Fahrzeugen der Marken Volkswagen und Audi rund 36 Prozent mehr Automobile als im Vorjahr abgesetzt und erreichte damit einen Marktanteil von über 30 Prozent. Volkswagen ist in China an drei Joint-Venture-Unternehmen beteiligt. Bei FAW-Volkswagen im Norden Chinas werden die Modelle Volkswagen Golf, Bora und Jetta sowie Audi A6 und Audi A4 gefertigt. Shanghai Volkswagen (SVW) produziert den Volkswagen Passat, Santana, Santana Variant, Santana 3000, Touran, Polo und Gol. Ein weiteres Joint-Venture fertigt Getriebe, die für den Einbau in die Fahrzeuge sowohl von FAW-Volkswagen und SVW bestimmt sind.


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