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Verkehr Straßenverkehr wird leiser

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Straßenverkehr wird leiser

"Der Schutz vor Verkehrslärm ist ein wichtiges Anliegen der Bundesregierung", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin beim BundesMINIster für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Angelika Mertens am Mittwoch anlässlich der Informationsveranstaltung zum Verbundprojekt "Leiser Straßenverkehr" in Düren. Ziel jeglichen Lärmschutzes sei die Schaffung höherer Lebensqualität.

Zwar sei Lärm auf jeweils örtlich begrenzt wirkende Geräuschquellen zurückzuführen, er stelle aber keineswegs nur ein lokales Problem dar. Insbesondere der Lärm von Straßen würde von weiten Teilen der Bevölkerung als Belästigung empfunden. "Der Bund weiß um diese Problematik und hat sich ihrer seit vielen Jahren angenommen", erklärte die Staatssekretärin. Allein im Jahr 2002 seien 135 Millionen Euro in Lärmschutzmaßnahmen an Bundesstraßen und Autobahnen investiert worden. Mittlerweile seien entlang von Bundesfernstraßen Lärmschutzwände und -wälle auf einer Gesamtlänge von 2.800 km vorhanden.

"Den Straßenverkehrslärm durch Wände und Wälle zurück zu halten, ist gut, ihn gar nicht oder in geringerem Umfang entstehen zu lassen, ist noch besser", erläuterte Mertens. Dieser Gedanke liege dem Projekt "Leiser Straßenverkehr" zu Grunde, zu dessen Abschluss die Präsentation auf der B 56 am Mittwoch stattgefunden hatte.

Reifen-Fahrbahn-Geräusche entstehen durch Schwingungen des Reifens und durch Luftströmung. Beides wird durch Eigenschaften des Reifens und der Fahrbahnoberfläche beeinflusst. Nur wenn beides lärmtechnisch optimiert werde, könne der Lärm wirksam gemindert werden.Die Verringerung der Reifen-Fahrbahn-Geräusche ist das Ziel, für das sich 16 Partner aus Verwaltung, Forschung, Reifen-, Fahrzeug- und Straßenbauindustrie einsetzen.

Diese Zusammenarbeit, die in dieser Form bisher nicht stattgefunden hat, wird von der Bundesregierung ausdrücklich begrüßt. Das Projekt "Leiser Straßenverkehr" wird durch das BundesMINIsterium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, vom BundesMINIsterium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) unterstützt und durch die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) koordiniert.

Als wesentliches Ergebnis hat sich herausgestellt, dass eine hörbare Lärmreduzierung von drei dB(A) mit heute verfügbaren technischen Komponenten erreicht werden kann. Beiträge hierzu leisten lärmtechnisch verbesserte Fahrbahndecken (Gussasphalt, Waschbeton und offenporiger Asphalt) sowie Übergangskonstruktionen für Brücken, spezielle lärmarme Reifen und Verkleidungen des Radhauses.


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