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Wirtschaft Renault Gruppe erzielte Absatzplus von 3,1% in 2013

Wirtschaft & Handel


Renault Gruppe erzielte Absatzplus von 3,1% in 2013

Mit weltweit 2.628.208 verkauften Pkw und leichten Nutzfahrzeugen verbesserte die Renault Gruppe ihr Ergebnis 2013 deutlich und erzielte ein Absatzplus von 3,1% gegenüber 2012. In Europa erreichte die Renault Gruppe zudem einen Marktanteil von 9,5%, also ein Plus von 0,4 Prozentpunkten und damit den größten Zuwachs aller Automobilhersteller. Die europaweiten Verkäufe des Konzerns stiegen entgegen dem Trend um 2,4% auf 1.301.864 Einheiten, während der Gesamtmarkt um 1,7% zurückging. Außerhalb Europas verzeichnet die Renault Gruppe mit 1.326.344 verkauften Einheiten 50,5% ihres Gesamtabsatzes und festigt damit ihre internationale Wachstumsstrategie. In nahezu allen außereuropäischen Märkten gewann das Unternehmen dank seiner attraktiven, jungen Modellpalette Marktanteile hinzu.

Marke Renault stärkt Position in Europa

Die Marke Renault verkaufte weltweit 2.131.494 Fahrzeuge und damit 81,1% des gesamten Konzernabsatzes. In Europa ist Renault die drittstärkste Marke insgesamt und führender Anbieter leichter Nutzfahrzeuge. Der europäische Gesamtmarktanteil der Marke Renault beträgt bei Pkw und leichten Nutzfahrzeugen 7,4%.

Basis für den Erfolg sind unter anderem die attraktiven Modelle der Clio Familie: Der neue Kompaktwagen rangierte 2013 in Europa mit 272.741 verkauften Fahrzeugen auf Rang drei unter den Neuzulassungen und ist mit 119.367 Einheiten das meistverkaufte Fahrzeug in Frankreich. Einen exzellenten Marktstart erreichte der Captur, der in Europa (86.804 Zulassungen) und in Frankreich (39.783 Zulassungen) seit Juli ebenfalls die Nummer eins im Segment der kompakten Crossover-Modelle ist.

Auch im Markt der Elektrofahrzeuge konnte Renault seine Topposition mit einem europäischen Marktanteil von 37% weiter festigen und verkaufte insgesamt 15.048 Einheiten (ohne Twizy).

Bei den leichten Nutzfahrzeugen verteidigte Renault seine Topposition auf dem europäischen Markt im 16. Jahr in Folge und erzielte einen Marktanteil von 14,5%. Für positive Impulse sorgte insbesondere der neue Kompakttransporter Kangoo Rapid.

Dacia weiter auf Erfolgskurs

Mit weltweit 429.540 verkauften Fahrzeugen verzeichnete die Marke Dacia erneut ein hervorragendes Ergebnis und steigerte den Absatz im Vergleich zu 2012 um 19,3%. Insgesamt erzielte die Konzerntochter Dacia 16,3% der Gesamtverkäufe der Renault Gruppe.

Grund für den anhaltenden Erfolg ist die konsequent verjüngte Modellpalette mit der zweiten Generation des Fünftürers Sandero, dem neu aufgelegten Logan MCV sowie der gründlichen Modellpflege des Kompakt-SUV Duster. Der weltweit je nach Markt unter dem Renault oder Dacia Emblem angebotene Duster war 2013 das meistverkaufte Modell der Gruppe und verließ 376.672-mal die Verkaufsräume.

In Europa verzeichnet die Marke Dacia das stärkste Wachstum aller Automobilhersteller und konnte ihren Marktanteil um 0,5 Prozentpunkte auf 2,1% steigern. Erfolgreichstes Modell der Marke auf den europäischen Märkten war der Sandero, der 117.868 Verkäufe erzielte. Dies entspricht einem Zuwachs von 68,3% im Vergleich zum Vorjahr.

In Frankreich erreichte Dacia als fünfstärkste Marke einen Marktanteil von 4,3% (+0,6 Prozentpunkte). Der Sandero ist dort bereits die Nummer drei unter den erfolgreichsten Verkäufen an Privatkunden.

2013 erfolgte zudem in sechs weiteren europäischen Ländern der Marktstart der rumänischen Renault Tochter: Dacia feierte in Großbritannien, Irland, Dänemark, Zypern, Malta und Norwegen seine Premiere. Bereits im ersten Verkaufsjahr wurden in Großbritannien 17.146 Dacia zugelassen, was einem Marktanteil von 0,7% entspricht. Darüber hinaus konnte Dacia in vielen rückläufigen europäischen Märkten steigende Verkaufszahlen verzeichnen, darunter Frankreich (+11%), Spanien (+80,9%), Belgien (+32,8%), Portugal (+74%), Italien (+4,7%) und die Niederlande (+49%).

Rekordergebnisse auf den internationalen Märkten

Außerhalb Europas erhöhte die Renault Gruppe ihre Verkäufe um 3,8% und erreichte mit 1.326.344 verkauften Pkw und leichten Nutzfahrzeugen ein neues Rekordergebnis in nahezu allen Märkten. Dies entspricht 50,5% des Gesamtabsatzes des Konzerns (2012: 50,2). Einzige Ausnahme bildet der Iran: In dem Nahoststaat kamen die Geschäfte durch die verschärften internationalen Sanktionen im Juli 2013 zum erliegen. Daraus ergibt sich auf das Jahr gerechnet ein Absatzrückgang um rund 64.500 Fahrzeuge.

Renault zweitstärkste Marke in Russland

In Russland erzielte Renault als zweitstärkste Marke des Landes einen neuen Absatzrekord und steigerte mit 210.099 Fahrzeugen die Verkäufe um 10,7% gegenüber dem Vorjahr. Mit einem Plus von 1,1%punkten stieg der Renault Marktanteil auf 7,6%, während der Gesamtmarkt 5,9% weniger Zulassungen als 2012 verzeichnet. Der seit März 2012 erhältliche Duster ist bereits jetzt das meistverkaufte SUV in dem osteuropäischen Land.

Rekordjahr in Südamerika

In Südamerika verzeichnet die Renault Gruppe ein Absatzplus von 3,6% und mit 466.976 verkauften Pkw und leichten Nutzfahrzeugen ebenfalls einen neuen Verkaufsrekord. Der Marktanteil stieg auf 6,7%. Das ausgezeichnete Ergebnis basiert vor allem auf den Erfolgsmodellen Duster und Sandero.

Auf dem argentinischen Markt setzte Renault sein Wachstum fort und etablierte sich als zweitstärkste Marke des Landes. Mit 141.217 Pkw und leichten Nutzfahrzeugen verkaufte Renault 18,9% mehr Fahrzeuge als im Vorjahr. Der Marktanteil stieg um 0,6 Prozentpunkte auf 15,4%.

In Brasilien, dem weiterhin zweitwichtigsten Markt der Renault Gruppe, konnte sich der Konzern dem leicht rückläufigen Marktrend nicht entziehen und verkaufte 2,2% weniger Fahrzeuge als im Vorjahr. Mit 236.360 verkauften Einheiten blieb der Marktanteil stabil bei 6,6%.

Starkes Wachstum in Nordafrika und Asien

Auch in Nordafrika konnte die Renault Gruppe ihre Position weiter stärken. In Algerien verkaufte der Konzern 111.378 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge und steigerte seinen Marktanteil um 0,2%punkte auf 26,2%.

Besonders gefragt sind in dem nordafrikanischen Land die neue Stufenhecklimousine Symbol und der neue Clio, der das meistverkaufte Fahrzeug seiner Klasse ist. Die Marke Renault belegt in den Gesamtzulassungen den zweiten Rang, während sich die Tochter Dacia nochmals um einen Rang verbessern konnte und sich zur dritttstärksten Marke entwickelte.

In Marokko baute die Gruppe mit den Marken Renault und Dacia ihre Top-Position aus und erzielte mit 47.030 verkauften Einheiten sowie einem Marktanteil von 38,9% erneut ein Spitzenergebnis.

In der Türkei verteidigte Renault ebenfalls seine Position als Marktführer bei den Pkw und steigerte seinen Marktanteil um 1,5 Prozentpunkte auf 14,6%. Inklusive der leichten Nutzfahrzeuge erzielte Renault sogar einen Marktanteil von 17% und damit das stärkste Wachstum im türkischen Markt. Die neuen Generationen von Clio und Symbol sowie der Fluence sind jeweils Marktführer ihrer Klasse.

In Rumänien verzeichnete die Renault Gruppe ebenfalls ein Absatzplus von 4,7%, während der Gesamtmarkt um 6,9% zurückging. Mit einem neuen Rekordmarktanteil von 38,1% und 29.986 verkauften Fahrzeugen festigte der Konzern seine Spitzenposition.

Auf dem um 7,5% rückläufigen indischen Pkw-Markt verbesserte Renault seine Marktposition deutlich. Mit einem Absatzplus von 83,1% verdoppelte die Marke nahezu ihren Marktanteil auf 2,6%. Damit ist Renault der wichtigste europäische Hersteller in dem aufstrebenden Schwellenland. Das Verkaufsnetz der Marke wuchs bis Ende 2013 auf 125 Verkaufsstützpunkte an.

Renault Samsung Motors steigert Absatz

Die koreanische Konzernmarke Renault Samsung Motors konnte 2013 ihre Verkäufe um 2,3% steigern und setzte 67.174 Fahrzeuge in Korea und Südamerika ab. Inzwischen tragen die Restrukturierungsmaßnahmen des koreanischen Händlernetzes erste Früchte: Nach einem schwierigen Jahresstart verzeichnet die Marke auf dem Heimatmarkt seit sieben Monaten steigende Verkaufszahlen.

Ausblick 2014

Renault erwartet für 2014 ein moderates Wachstum des internationalen Automobilmarktes um 2%. Wichtige Impulse sind dabei aus China zu erwarten. Für Europa rechnet das Unternehmen nach dem leichten Aufschwung in der zweiten Jahreshälfte 2013 weiterhin mit einem positiven Aufwärtstrend und einem Absatzplus von rund 1%.


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