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Sicherheit Mercedes-Benz Sprinter mit Windlauf für Reisemobile

Nutzfahrzeuge


Mercedes-Benz Sprinter mit Windlauf für Reisemobile

Der aktuelle Mercedes-Benz Sprinter setzt sich zunehmend als Basisfahrzeug für hochwertige Reisemobile durch. Neu: In Verbindung mit definierten Sitzen und Sitzkonsolen ist der Sprinter nun auch als Windlauf für integrierte Reisemobile mit Front-Airbags für Fahrer und Beifahrer zu bekommen. Voraussetzung war ein erfolgreich absolvierter Crash-Test mit einem Reisemobil.

Erfolgreicher Crashtest mit einem Reisemobil

So ein Ereignis erleben auch erfahrene Sicherheits-Spezialisten von DaimlerChrysler nicht jeden Tag: Ein integriertes Reisemobil steht bereit zum Frontalcrash auf einen massiven Betonblock. Mit einem Tempo von 32 km/h prallt das auf 5 Tonnen ausgeladene Hymermobil auf einem Sprinter-Fahrgestell mit voller Überdeckung auf das Hindernis. Die Front-Airbags lösen rechtzeitig aus und unterstützen im Bedarfsfall den Sicherheitsgurt als Lebensretter Nr.1. In Realität wäre es beim Fahrer und seinem Beifahrer nur zu geringen Verletzungen gekommen.

Das Zusammenspiel der Sicherheitssysteme nehmen die Entwickler von DaimlerChrysler bei Reisemobilen auf Fahrgestellen besonders intensiv unter die Lupe, denn bestmögliche passive Sicherheit ist nur bei perfekt aufeinander abgestimmten Komponenten gewährleistet, wie sie beim serienmäßigen Sprinter selbstverständlich sind. Abbau von Aufprallenergie über eine definierte Fahrzeugdeformation, aufeinander abgestimmte Sicherheitsbausteine Gurte, Gurtstraffer, Airbags und Sitze – führen nachweisbar zu einem guten Insassenschutz. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, ist die Freigabe von Airbags möglich.

Dabei spielen Qualität und Position des Sitzes sowie der Sitzkonsole eine entscheidende Rolle. Aufbauhersteller verwenden an dieser Stelle häufig Komponenten von Zulieferern. Die AnForderungen sind hoch, speziell bei Sitzen mit Drehkonsole und integrierten Dreipunkt-Sicherheitsgurten, wie sie üblicherweise in integrierten Reisemobilen verwendet werden.

Enormes Testgewicht von 5 Tonnen

Deshalb legt DaimlerChrysler als Hersteller des Basisfahrzeugs bereits in seinen Aufbaurichtlinien die mögliche Sitzposition für Fahrer und Beifahrer fest. Letzte Sicherheit gibt jedoch nur ein Crashtest. Die hier gewählte Geschwindigkeit von 32 km/h entspricht dem seit vielen Jahren üblichen Aufpralltempo bei Reisemobil-Crashtests. 32 km/h bedeutet eine Belastung von ca. 20 g, also der 20-fachen Erdbeschleunigung oder der vier- bis fünffachen Belastung während der Fahrt in einer Achterbahn. Bewusst verwendete DaimlerChrysler für das "Worst-Case-Szenario" ein komplett ausgeladenes Reisemobil auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter 515 CDI mit 5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht.

Ergebnis des Crash-Tests: Der Mercedes-Benz Sprinter als Reisemobil-Basisfahrzeug nimmt den größten Teil der Energie auf. Beide Dummies haben nur leichten Kniekontakt mit der nachgiebig gestalteten Oberfläche der Instrumententafel. Sitze und Sitzkonsolen hinterlassen bereits auf den ersten Blick einen nahezu unbeschädigten Eindruck. Die Bilder von 10 Kameras in- und außerhalb des Reisemobils belegen, dass sich die Front-Airbags zum richtigen Zeitpunkt ent­falten und ein zusätzliches Schutzpotential für Kopf und Oberkörper bereitstellen.

Freigabe für Front-Airbags im Podest-Fahrgestell

In Konsequenz erteilt DaimlerChrysler die Freigabe von Front-Airbags für Fahrer und Beifahrer im Podest- oder Windlauf-Fahrgestell des Sprinter, dem Fahrgestell ohne Fahrerhaus. Voraussetzung: Die geprüften Sitze und Sitzkonsolen werden analog zum Test verwendet und in der vorgegebenen Position montiert. Bereits ab dem bevorstehenden Caravan Salon 2007 Ende August in Düsseldorf werden zahlreiche Marken aus dem In- und Ausland entsprechend ausgerüstete Reisemobile anbieten.

Hervorragende Sicht, wahlweise Bi-Xenon-Scheinwerfer

Mit diesem Schritt ist die Ausstattung des Sprinter mit Sicherheitstechnik umfangreicher und vorbildlicher denn je. Das hohe Sicherheitsniveau beginnt mit hervorragender Sicht durch großflächige Scheiben und Außenspiegel mit Weitwinkelfeld. Im Gehäuse der Spiegel sind die Seitenblinker mit großer Signalwirkung installiert. Die serienmäßigen Halogen-H7-Scheinwerfer erzielen bei Dunkelheit eine große Lichtausbeute. Optional erhält der Sprinter als einziges Modell seiner Klasse Bi-Xenon-Scheinwerfer. Sie sind mit einem statischen Abbiege- und Kurvenlicht verbunden

Adaptive ESP® bei allen Modellen Serienausstattung

Bei allen Modellen einschließlich der Fahrgestelle zählt das elektronische Stabilitätsprogramm Adaptive ESP® zum Serienumfang. Neben den bekannten Parametern verfügt es über eine Massen- und Schwerpunktermittlung (Load Adaptive Control). Es ist damit für die unterschiedlichsten Beladungssituationen geeignet und stellt sich mit seiner feinfühligen Regelung automatisch auf die verschiedenen Reisemobil-Aufbauten mit ihrer unterschiedlichen Gewichtsverteilung ein.

Bestandteil des ESP® sind außerdem das Antiblockiersystem ABS, die Antriebs-Schlupfregelung ASR, die elektronische Bremskraftverteilung EBV und der Bremsassistent (BAS). Eine optionale Erweiterung von Adaptive ESP® ist der Anfahrassistent AAS: Er verhindert ungewolltes Zurückrollen beim Anfahren am Berg während des Wechsels vom Brems- aufs Gaspedal. Serienmäßig rollen alle Sprinter auf 16-Zoll-Rädern, Voraussetzung für Bremsscheiben mit großem Durchmesser und eine standfeste Bremsanlage, die mit hoher Leistungsfähigkeit Maßstäbe setzt.

Vorbildliche passive Sicherheit, bis zu 6 Airbags

Bei allen Kastenwagen, Kombis sowie den Fahrgestellen mit Fahrerhaus gehört ein Fahrer-Airbag zum Serienumfang. Der Airbag für den Beifahrer sowie Windowbags und Thoraxbags werden auf Wunsch geliefert. Damit schützen bis zu 6 Airbags die Insassen eines Mercedes-Benz Sprinter. Die Dreipunkt-Sicherheitsgurte verfügen auf den vorderen Sitzplätzen über Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer. Die crashgeprüften Kopfstützen sind individuell einstellbar. Bei einem Unfall baut der Sprinter unter anderem über seine Längsträger und den Antriebstrang definiert Energie ab. Intelligente Reparatursysteme wie ein geschraubtes Frontmodul oder so genannte Reparaturschuhe zum Austausch von Längsträger-Segmenten sowie geteilte Seitenwände bei den geschlossenen Aufbauten halten die Kosten bei der Beseitigung von Unfallschäden niedrig. Breite Rammschutzleisten an den Seiten verhindern teure Schäden bei kleinen Rempeleien.


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