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IWSC IWSC: Schwieriger Tag für BMW Team RLL in Road America

Motorsport


IWSC: Schwieriger Tag für BMW Team RLL in Road America

BMW M6 GTLM in Road America
Im 9. Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC) in Road America (USA) lagen Freude und Enttäuschung bei den BMW Teams nah beieinander.
BMW M6 GTLM in Road America

Im neunten Lauf der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC) in Road America (USA) lagen Freude und Enttäuschung bei den BMW Teams nah beieinander. Während das BMW Team RLL in der GTLM-Klasse einen schwierigen Sonntag erlebte, feierte Turner Motorsport in der GTD-Klasse einen souveränen Sieg.

Die beiden BMW M6 GTLM des BMW Team RLL beendeten das Rennen auf den Plätzen sechs und sieben in der GTLM-Klasse. Alexander Sims (GBR) und Bill Auberlen (USA) waren im Fahrzeug mit der Nummer 25 von Startplatz drei ins Rennen gegangen. Sims übernahm schnell den zweiten Rang. Ein Problem mit der Aufhängung an ihrem BMW M6 GTLM warf das Duo jedoch zurück. Zwei Gelbphasen und eine kämpferische Aufholjagd sorgten dafür, dass die Startnummer 25 sich wieder nach vorn arbeiten konnte. In der letzten Runde wurde das Fahrzeug allerdings bei einem Kontakt mit einer Corvette beschädigt, Sims kam schließlich als Sechster ins Ziel.

Martin Tomczyk (GER) und John Edwards (USA) waren im Qualifying im Schwesterauto mit der Nummer 24 die fünftschnellste Zeit gefahren. Aufgrund eines vorsorglichen Motorwechsels wurden sie jedoch ans Ende der Startaufstellung zurückversetzt. Tomczyk arbeitete sich aber mit einer starken Aufholjagd schnell durch das Feld nach vorn und steuerte in Runde 19 die Box an, um an Edwards zu übergeben. Die letzte Gelbphase des Rennens wurde von der Startnummer 24 verursacht. Das Team hatte mit einer risikoreichen Strategie versucht, den Tankinhalt maximal auszunutzen. Am Eingang der Boxengasse ging Edwards jedoch das Benzin aus. Das Fahrzeug wurde zurück zur Box geschleppt und betankt, aber in den letzten Minuten des Rennens war es unmöglich, die zwei verlorenen Runden wieder aufzuholen.

In der GTD-Klasse gingen Jens Klingmann (GER) und Jesse Krohn (FIN) im #96 BMW M6 GT3 von Turner Motorsport von Startplatz zwei ins Rennen. Krohn übernahm die Führung in der Klasse und zog seinen Verfolgern davon. Klingmann baute dann den Vorsprung auf zeitweise über 16 Sekunden aus. Zwar ließen mehrere Gelbphasen das Feld wieder näher zusammenrücken, doch Klingmann kontrollierte das Geschehen an der Spitze und kam als Klassensieger ins Ziel.

Bill Auberlen (#25 BMW M6 GTLM):

"Dieses Rennen war eine echte Achterbahnfahrt. Wir waren vorne, dann hinten, dann wieder vorne, und in der letzten Runde ging es dann wieder nach hinten für uns."

Alexander Sims (#25 BMW M6 GTLM):

"Das Ende des Rennens war sehr spannend. Der BMW M6 GTLM war sehr gut unterwegs, und beim Bremsen war ich in einigen Kurven besser als die Corvette. In der Schlussphase kam er schlecht aus einer Kurve, ich war direkt dahinter. Zwischen Turn eins und drei hatte ich das Gefühl, dass ich nah genug dran war, um ein Manöver zu starten. Aber als wir in die Kurve einbogen, war kein Platz mehr da. Die Konsequenz war ein enttäuschendes Ergebnis."

John Edwards (#24 BMW M6 GTLM):

"Angesichts unseres Startplatzes wussten wir, dass wir uns in Sachen Strategie etwas einfallen lassen müssen. Wir haben gepokert, aber es hat sich nicht ausgezahlt."

Martin Tomczyk (#24 BMW M6 GTLM):

"Nachdem wir im freien Training gezeigt haben, wie konkurrenzfähig wir sind, ist das Rennergebnis sehr enttäuschend. Es hätte ein guter Tag werden können, aber eine Fehlkalkulation hat das verhindert."


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