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Formel 1 Großer Preis von Belgien 2013: Sebastian Vettel siegt in Spa

Motorsport


Großer Preis von Belgien 2013: Sebastian Vettel siegt in Spa

Sebastian VettelSebastian Vettel und Red Bull Racing gewinnen den Großen Preis von Belgien mit 17 Sekunden Vorsprung auf Fernando Alonso (Ferrari). Nach seinem zweiten Belgien-Sieg in 3 Jahren setzt sich der amtierende Weltmeister in der WM-Gesamtwertung weiter ab. Vettels Teamkollege Mark Webber steuert den zweiten RB9 mit abweichender Reifenstrategie auf Position 5. Mit Romain Grosjean vom Lotus F1 Team fährt ein weiterer Partner von Renault in die Top 10. Red Bull Racing führt nun in der Konstrukteurs-Wertung mit 312 Punkten vor Mercedes (235). Sebastian Vettel führt in der Fahrer-Wertung jetzt mit 197 Punkten vor dem neuen Zweiten Alonso (151).

Auf der anspruchsvollen Power-Strecke von Spa-Francorchamps gewann Sebastian Vettel mit dem RS27-V8-Motor von Renault Sport F1 souverän den Großen Preis von Belgien. Bereits in der ersten Runde stürmte der dreifache Weltmeister auf der langen Geraden am Qualifying-Schnellsten Lewis Hamilton vorbei. Vettel kontrollierte von da an das Rennen von der Spitze und verteidigte die Führung bis ins Ziel. Am Ende lag er 17 Sekunden vor dem Zweitplatzierten Fernando Alonso. Der Spanier rückte damit auf Rang 2 in der Gesamtwertung vor, Vettel vergrößerte seinen Vorsprung jedoch auf nunmehr 46 Zähler.

Vettels Red Bull Racing-Teamgefährte Mark Webber ging von Startplatz 3 ins Rennen, büßte diese Position aber gleich beim Start ein, als er Nico Rosberg, Jenson Button und Fernando Alonso ziehen lassen musste. Das Team stellte daraufhin die Reifenstrategie des Australiers um. Mit einem anderen Reifenwechsel-Rhythmus als die Gegner vor ihm schloss Webber zur Spitzengruppe auf und beendete das Rennen nur 4 Sekunden hinter Rosberg als Fünfter.

Romain Grosjean, im Lotus E21 ebenfalls mit Renault Power unterwegs, wagte als einziger Pilot des Feldes eine Ein-Stopp-Strategie. In Runde sieben hatte Sergio Perez den Franzosen mit einem überharten Manöver in der Les Combes-Passage von der Fahrbahn gedrängt – der Mexikaner wurde dafür von der Rennleitung bestraft. Grosjean kämpfte sich durchs Feld zurück nach vorn und lag bereits auf Position 7, bevor er sich im Finale noch Felipe Massa beugen musste. Für Teamkollege Kimi Räikkönen endete die Rekordserie von 27 Zielankünften in den Punkterängen: Der finnische Lotus-Star musste in Runde 26 wegen Bremsproblemen aufgeben.

Im Caterham F1 Team hatte sich Giedo van der Garde Startplatz 14 erkämpft – das beste Qualifying-Ergebnis in der Formel 1-Karriere des Niederländers. Das gesamte Rennen über kämpfte er entschlossen gegen die Rivalen von Williams und Marussia und sah die karierte Flagge schließlich als 16. Das Rennen von Charles Pic im zweiten Caterham endete wegen eines Öllecks bereits in Runde 8. Da der Franzose wie alle Partner von Renault Sport F1 mit einem völlig neuen RS27-V8 ausgestattet worden war, stellte er sein Auto umgehend ab, um das frische Triebwerk nicht zu gefährden.

Nachdem das Williams F1 Team in Ungarn den ersten WM-Punkt der Saison errungen hatte, ging der Traditions-Rennstall in Belgien wieder leer aus. Pastor Maldonado und Valtteri Bottas starteten nach schwierigem Qualifying nur von den Plätzen 17 und 20 ins Rennen – damit waren Zähler von vornherein kaum realistisch. Maldonado klopfte immerhin bereits bei den Top 12 an, bevor er nach einer Kollision mit dem Force India von Paul di Resta an der Box eine neue Fahrzeugnase holen musste und überdies eine 10-sekündige Stop-and-go-Strafe erhielt. Der Venezolaner landete letztlich auf Rang 17, Bottas kam als 15. ins Ziel.

Der Grand Prix von Belgien aus der Sicht des Motoren-Ingenieurs: Rémi Taffin, Leiter des Renault Sport F1 Einsatzteams "Spa ist die vielleicht härteste HerausForderung für unsere Triebwerke und für das Chassis-Motor-Paket. Hier müssen die Aggregate nicht nur zwei 20-sekündige Vollgas-Passagen pro Runde überstehen, die ständigen Senken und Kuppen stellen auch für alle beweglichen Teile und für das Schmiersystem eine extreme Belastung dar. Eine hohe Endgeschwindigkeit ist unverzichtbar, gleichzeitig müssen wir den Fahrern ein gutes Maß an Fahrbarkeit und gesunde Traktion beim Beschleunigen aus den langsameren Ecken heraus ermöglichen. Wegen dieser anspruchsvollen Charakteristik ist es großartig, dass ein Motor von Renault diesen Grand Prix gewonnen hat, und zwei weitere unserer Partner es in die Top 10 geschafft haben. Unsere Glückwünsche gehen an Sebastian Vettel und das Team von Red Bull Racing in Milton Keynes. In zwei Wochen treten wir in Monza auf dem nächsten Power-Kurs an. Auch dies wird ein gnadenlosen Test für Leistung und Zuverlässigkeit der Aggregate von Renault Sport F1. Und genau wie in Spa würde ein Sieg dort eine immens große Bedeutung besitzen."


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