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Sport GP von Malaysia: Renault F1 - Vorschau

Motorsport


GP von Malaysia: Renault F1 - Vorschau

GP Bahrain, 2006, Renault F1 Team, Fernando AlonsoNach dem Formel 1 Saisonauftakt in der Wüste von Bahrain, wo Fernando Alonso den Renault R26 souverän zum Sieg steuerte, steht der Große Preis von Malaysia auf dem Programm. "Die Konkurrenz ist näher an uns dran als gedacht", meinte der Weltmeister nach seiner Galavorstellung. "Wir werden in dieser Saison sicherlich noch viele interessante Rennen erleben."

Nach dem perfekten Saisonstart sehen sich Fernando Alonso und Renault auch auf dem 5,543 Kilometer langen Sepang International Circuit in der Favoritenrolle. Doch das bereitet dem Spanier kein Kopfzerbrechen, schließlich feierte er vor den Toren der Hauptstadt Kuala Lumpur im Vorjahr seinen ersten Saisonsieg und legte damit den Grundstein zum Titelgewinn. Obwohl er in Bahrain nur 1,2 Se-kunden vor Michael Schumacher ins Ziel kam, ist seine Zuversicht grenzenlos.

Taktische Meisterleistung

"Ich mache mir überhaupt keine Sorgen. Wir haben die richtigen Leute und das richtige Auto, um die ganze Saison hindurch an der Spitze fahren zu können", sagte er. "Wenn es darum geht, ein schnelles Auto zu bauen, mit dem man Rennen gewinnen kann, ist auf unsere Ingenieure immer Verlass."

Auf Fernando Alonso offensichtlich auch: Vom vierten Startplatz losgefahren, war er noch vor der ersten Kurve bereits Dritter und eroberte wenig später den zweiten Platz hinter Michael Schumacher. Mit seinem Renault R26 blieb er dem Rekordweltmeister auf den Fersen und fuhr dabei, um seine Reifen zu schonen, immer nur dann schnell, wenn es unbedingt nötig war. So vor seinem letzten Boxenstopp, als er trotz dichten Verkehrs einige schnelle Runden drehte und damit die entscheidenden Zehntelsekunden herausfuhr, um tatsächlich als Spitzenreiter zurück auf die Strecke zu kommen. Eine fahrerische und taktische Meisterleistung.

Sensationelle Boxenstopps

"Es war eine fantastische Show mit einem perfekten Sieg", strahlte Renault F1-Teamchef Flavio Briatore nach der Glanzvorstellung seines Musterschülers, lobte gleichzeitig aber auch sein Team für die sensationellen Boxenstopps. Dass der zweite Boxenstopp das Rennen entscheiden würde, davon war Renault F1-Chefingenieur Pat Symonds von Anfang an überzeugt. Entsprechend stolz war der Stratege an der Boxenmauer, dass die Rechnung am Ende tatsächlich aufgegangen ist: "Heute haben wir gezeigt, aus welchem Holz wir geschnitzt sind."

Etwas getrübt wurde die Freude über den perfekten Saisonstart allenfalls durch das Pech von Giancarlo Fisichella. Der Italiener, im Vorjahr noch Sieger des Auftaktrennens in Australien, hatte in der Sakhir-Wüste den sprichwörtlichen Sand im Getriebe. Nachdem er schon im Qualifying über zu wenig Leistung geklagt hatte, plagte er sich im Rennen ohne echte Chance 20 Runden um den Kurs, bevor er mit einem Hydraulikschaden aufgeben musste.

Zuversicht für Malaysia

Trotz aller Enttäuschung blickte er nicht im Zorn zurück, sondern voller Zuversicht nach vorne. "Das Gute ist, dass wir schon in einer Woche das nächste Rennen haben", sagte er. "Unser Auto ist sehr schnell, und in Malaysia will ich zurückschlagen." Sein Teamkollege Fernando Alonso setzte sich derweil mit seinem Sieg an die Spitze der Gesamtwertung vor Michael Schumacher und Kimi Räikkönen, seinen Erzrivalen aus der Saison 2005. In der Konstrukteurswertung teilen sich Renault und McLaren-Mercedes den ersten Platz vor Ferrari.

Das Rennen auf einen Blick:

Großer Preis von Malaysia, 19. März 2006, Sepang International Circuit in Kuala Lumpur, 2. von 18 Rennen zur Formel 1-Weltmeisterschaft, 56 Runden à 5,543 km = 310,408 km. Rundenrekord: Juan Pablo Montoya (Williams-BMW/2004) 1:34,223 Min. (212,656 km/h). Der Große Preis von Malaysia wird seit 1999 ausgetragen. Erster Sieger: Eddie Irvine, Ferrari. Die meisten Siege: Michael Schumacher mit 3 Siegen 2000, 2001 und 2004 – alle mit Ferrari. Erfolgreichstes Auto: Ferrari mit 4 Siegen.

Flashback 2005:

  • Sieger: Fernando Alonso, Renault R25.
  • Pole Position: Fernando Alonso, Renault R25.
  • Schnellste Rennrunde: Kimi Räikkönen, McLaren-Mercedes.
  • Platzierungen Renault F1: Fernando Alonso – 1. Platz, Giancarlo Fisichella – Ausfall


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