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Auto News


Sport GP Monaco 2008: Alonso Platz 10, Piquet ausgeschieden

Motorsport


GP Monaco 2008: Alonso Platz 10, Piquet ausgeschieden

Der Große Preis von Monaco endete für das ING Renault F1 Team enttäuschend: Fernando Alonso wurde 10., Nelson Piquet schied aus.

Kurz vor dem Rennen, in dem sich fast alles ums Wetter drehen sollte, gingen über dem Fürstentum heftige Regenschauer nieder. Fernando Alonso startete deshalb mit Regenreifen, Nelson Piquet setzte auf die Extremregenreifen. Nach einigen ereignisreichen Runden wechselte Fernando ebenfalls auf die sogenannten Monsun-Pneus.

Als die Strecke immer mehr abtrocknete, ließ der Grip der Schlechtwetterreifen dramatisch nach. Beide Fahrer entschlossen sich deshalb früh zu einem Wechsel auf Trockenreifen. Weil die Strecke dafür aber stellenweise noch zu nass war, rutschte Nelson kurz nach seinem Boxenstopp in der Sainte Devote-Kurve in die Leitplanken und musste sein Rennen beenden. Fernando hielt seinen Renault R28 trotz der immens schwierigen Bedingungen auf der Strecke und fuhr in der Schlussphase mit die schnellsten Rundenzeiten. Nach den Schwierigkeiten zu Beginn des Rennens blieb ihm jedoch nur Rang 10.

Das Team konnte in Monaco sein Potenzial zwar nicht umsetzen, konzentriert sich jetzt aber bereits voll auf den Großen Preis von Kanada, der in 2 Wochen in Montreal startet.

Fernando Alonso (Pilot des ING Renault F1 Teams, Platz 10)

"Wir haben nicht das erreicht, was wir uns vorgenommen hatten und was ich in einem normalen Rennen für möglich gehalten hätte. Die Streckenverhältnisse änderten sich ständig; das Auto war sehr empfindlich und ich habe einige Fehler gemacht. Danach änderten wir unsere Strategie, doch auch das ging leider nicht auf. Da wir nicht um den Titel kämpfen, sind wir sicherlich einige ungewöhnliche Risiken eingegangen. Aber all das führte heute nicht zum Erfolg. Wir müssen jetzt darauf setzen, dass es beim nächsten Rennen in Montreal besser klappt."

Nelson Piquet (Pilot des ING Renault F1 Teams, Ausfall)

"Ein sehr schwieriges Wochenende endete mit einer riesigen Enttäuschung. Die Bedingungen änderten sich fortwährend, aber wir riskierten den Wechsel auf Trockenreifen, als es noch feucht war. Wegen der unberechenbaren Gripverhältnisse rutschte ich beim Anbremsen von Sainte Devote aus und beschädigte das Auto. Aber ich werde den Kopf nicht hängen lassen und mir selbst leid tun. Vielmehr konzentriere ich mich jetzt voll auf den Großen Preis von Kanada."

Flavio Briatore (Geschäftsführer des ING Renault F1 Teams)

"Dieses Rennen müssen wir als verpasste Gelegenheit werten, was umso bedauerlicher ist, weil wir heute wirklich schnell waren. Fernando fuhr ein aggressives Rennen, aber nach seinem Ausrutscher und dem Unfall war klar, dass er es nicht mehr in die Punkteränge schaffen würde. Nelsons Rennen verlief enttäuschend – Monaco bleibt eben eine schwierige Aufgabe für einen jungen Fahrer, weil die AnForderungen so einzigartig sind. Aber das ist abgehakt – von jetzt an konzentrieren wir uns auf den Kanada-GP."

Pat Symonds (Leitender Ingenieur des ING Renault F1 Teams)

"Die drittschnellste Rennrunde unterstreicht, welche Fortschritte wir gemacht haben, selbst auf diesem außergewöhnlichen Streckentyp. Doch das ist auch schon alles, was wir an Positivem aus Monaco mitnehmen können. Es war ein schwieriges Wochenende, das in einem schwierigen Rennen gipfelte, und an dem wir kaum einmal unser wahres Potenzial aufdecken konnten."


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