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Auto News


Sport GP Malaysia, Qualifying: Renault F1 Pilot Fisichella auf Pole Position

Motorsport


GP Malaysia, Qualifying: Renault F1 Pilot Fisichella auf Pole Position

Das zweite "Super Pole"-Qualifying der Formel 1-Saison 2006 endete für das Renault F1 Team erneut erfolgreich: Giancarlo Fisichella eroberte am Steuer seines Renault R26 den besten Startplatz. Weltmeister Fernando Alonso im zweiten Monoposto des französischen Unternehmens hatte Pech: Nach einem Problem mit dem Tankstutzen, das zwischen dem zweiten Ausscheidungsfahren und der Entscheidung um die Pole Position auftrat, kostete den Spanier wertvolle Zeit. Er legte die achtschnellste Runde vor, startet damit in den morgigien Grand Prix allerdings von der siebten Position und damit von der sauberen Seite der Piste. Der Grund: Michael Schumacher wird nach einem Motorwechsel an seinem Ferrari um zehn Plätze nach hinten strafversetzt. Nicht zuletzt dank der überzeugenden Performance, mit der die Michelin-Rennreifen in der schwülen Hitze Malaysias aufwarten, blickt das Renault F1 Team nun einem viel versprechenden Rennen entgegen. Während Fernando Alonso weitere wichtige WM-Punkte anpeilt, will Fisichella seinen dritten Sieg als Renault F1 Pilot erringen.

Fernando Alonso

  • 1. Ausscheidungsfahren: 1.35,752 Minuten
  • 2. Ausscheidungsfahren: 1.33,997 Minuten
  • Super Pole: 1.35,747 Minuten
  • Platz 8. Startplatz: 7.

Giancarlo Fisichella

  • 1. Ausscheidungsfahren: 1.34,791 Minuten
  • 2. Ausscheidungsfahren: 1.33,623 Minuten
  • Super Pole: 1.33,840 Minuten
  • Platz 1. Startplatz: 1.

Giancarlo Fisichella

"Ich möchte diese Pole Position meinem Freund Pietro widmen, der leider am vergangenen Sonntag von uns gegangen ist. Dies ist die beste Pole Position, die ich in meiner Karriere bislang errungen habe. Im letzten Jahr hatte ich die vorderste Startposition auch einsetzendem Regen zu verdanken. Dieses Mal kämpften alle Fahrer mit den gleichen Bedingungen. Unsere Ingenieure nahmen im Laufe der vergangenen Nacht noch einige Veränderungen an meinem Auto vor, dadurch hat sich die Balance deutlich verbessert. Dies habe ich gleich im freien Training gespürt. Mir war schnell klar, dass ich um einen Startplatz in den ersten beiden Reihen kämpfen würde. Danach kam es nur noch darauf an, im Qualifying einen guten Job zu erledigen und das volle Potenzial meines Renault R26 jeweils im richtigen Moment abzurufen. Dies ist uns gelungen. Mein Ziel für Morgen steht fest: Ich will gewinnen."

Fernando Alonso

"Dieses Qualifying war für mich eine eher enttäuschende Erfahrung. Giancarlo hat bewiesen, was auch mit meinem Renault möglich gewesen wäre. Aber wir hatten vor dem abschließenden Zeitfahren ein Problem beim Nachtanken. Dadurch konnte ich auf meiner letzten schnellen Runde mit neuen Reifen nicht so flott fahren wie gewünscht. Dennoch bin ich mit dem siebten Startplatz nicht so unzufrieden. Das Auto fühlt sich sehr gut an, wir können konstant konkurrenzfähige Zeiten setzen. Daher möchte ich für morgen nichts ausschließen."

Pat Symonds (Leitender Ingenieur des Renault F1 Teams)

"Das war eine tolle Leistung von Giancarlo Fisichella, dass er in einer hektischen Schlussphase einer spannenden Super Pole-Entscheidung die Nerven behalten hat und den besten Startplatz erobern konnte – und dies nach dem für ihn doch eher enttäuschenden Wochenende in Bahrain. Leider war Fernando Alonso ohne eigenes Verschulden nicht in der Position, das volle Potenzial seines Wagens abzurufen. Probleme mit der Tankanlage führten dazu, dass sein Auto nicht mit der richtigen Treibstoffmenge befüllt war."

Denis Chevrier (Leitender Motoren-Renningenieur des Renault F1 Teams)

„Es ist natürlich immer ein tolles Erlebnis, im Qualifying die Pole Position zu erringen. Giancarlo Fisichella hat dies mit einer fantastischen Runde unter Hochdruck geschafft. Aus der Sicht des Teams stehen wir nun vor einer Situation, die jener in Bahrain vor sieben Tagen sehr ähnlich ist: Wiederum konnte eines unserer Autos seine volle Konkurrenzfähigkeit nicht unter Beweis stellen, was heute an Schwierigkeiten mit dem Tankstutzen am R26 von Fernando Alonso lag. Als Motoren-Ingenieur kann ich erfreulicherweise berichten, dass für uns alles nach Plan läuft. Messungen haben ergeben, dass unsere Fahrzeuge mit den heißen Temperaturen hier in Malaysia bestens klar kommen, da wir offensichtlich für ausreichend Kühlung und auch die richtige Übersetzung der Getriebe gesorgt haben. Dies erlaubt uns, den morgigen Grand Prix mit einer aggressiven Taktik in Angriff zu nehmen. Wer wie Fisichella von der Pole Position aus ins Rennen geht, muss sich den Sieg zum Ziel nehmen. Und von Alonso haben wir schon beeindruckende Vorstellungen gesehen, auch wenn er von noch ungünstigeren Startplätzen losgefahren ist."


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