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Auto News


Formel 1 Formel 1 Vorbereitung: Eiskalter Testtag in Barcelona

Motorsport


Formel 1 Vorbereitung: Eiskalter Testtag in Barcelona

Mercedes-AMG Petronas Motorsport, Valtteri Bottas, Barcelona (Test)
Bottas und Hamilton wechselten sich am Steuer des neuen F1 W09 EQ Power+ ab. Sie legten insgesamt 83 Runden auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya zurück.
Mercedes-AMG Petronas Motorsport, Valtteri Bottas, Barcelona (Test)

Mercedes-AMG Petronas Motorsport absolvierte am ersten Testtag der Saisonvorbereitung 2018 einen Großteil des geplanten Programms und sammelte dabei wertvolle Daten über die Aerodynamik und die Reifen. Aufgrund der kalten Temperaturen und des nach der Mittagspause einsetzenden Regens entschloss sich das Team dazu, den Fahrbetrieb nach der Hälfte der Nachmittagssession einzustellen. Valtteri Bottas und Lewis Hamilton wechselten sich am Steuer des brandneuen F1 W09 EQ Power+ ab. Sie legten insgesamt 83 Runden auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya zurück.
  • Valtteri eröffnete den Testtag am Vormittag und absolvierte das geplante Programm des Teams

  • Der Einsatz von Lewis am Nachmittag wurde abgekürzt, da sich das Wetter verschlechterte und die Bedingungen repräsentative Tests erschwerten

  • Das heutige Programm konzentrierte sich auf das Sammeln von Aerodynamikdaten und Runs zum besseren Verständnis der 2018er Pirelli-Reifen

  • Mercedes-Benz Power Units legten heute insgesamt 833 km zurück

  • Morgen fährt zunächst Lewis den F1 W09 EQ Power+, bevor am Nachmittag Valtteri im Cockpit Platz nimmt

Valtteri Bottas

Unser erster Vormittag hier in Barcelona war sehr positiv. Wir konnten alles erledigen, was wir geplant hatten. Unser Hauptaugenmerk lag am Vormittag darauf, Aerodynamikdaten zu sammeln. Aus diesem Grund fuhr ich Runs bei konstanter Geschwindigkeit. Ich konnte auch ein paar Übungsrunden für mich nutzen, aber dafür blieb nicht sehr viel Zeit. Wir sind noch keine Performance-Runs gefahren, also bin ich mit dem W09 auch noch nicht bis ans Limit gegangen.

Der erste Eindruck vom Auto war gut, es verhielt sich gut. Im Vergleich zum Vorjahresauto konnte ich nichts Negatives ausmachen, bislang war alles positiv.

Es war richtig schön, wieder im Auto zu sitzen; als ob ich gar nicht weggewesen wäre. Ich brauchte keinerlei Eingewöhnungszeit im Auto, das ist ein gutes Gefühl. Diese Autos zu fahren, ist immer noch harte Arbeit für die Fahrer. Aber ich habe über den Winter gut trainiert und fühlte mich deshalb körperlich bestens vorbereitet.

Das Wetter war heute aufgrund der niedrigen Temperaturen etwas knifflig. Weder die Autos noch die Reifen sind dafür geschaffen, bei fünf Grad Celsius gefahren zu werden. Wir fuhren zwei Medium-Reifensätze. Aber bei diesen Bedingungen war es schwierig, sie gut genug aufzuwärmen, damit sie richtig funktionierten. Das war die größte HerausForderung des Tages, aber das war für alle gleich. Die Testmöglichkeiten sind eingeschränkt und somit müssen wir das Beste daraus machen.

Lewis Hamilton:

Nach drei Monaten Pause ist es spitze, wieder im Auto zu sitzen. Aber leider erhielten wir heute aufgrund des schlechten Wetters nicht die Gelegenheit, allzu viele Runden zu fahren.

Die Strecke war am Nachmittag sehr kalt, weshalb es sehr schwierig war, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Sie funktionierten bei diesen Temperaturen nicht richtig, wodurch ich noch kein richtiges Gefühl für die Reifen bekommen konnte.

Die Bedingungen waren so schlecht, dass ich keine echte Chance hatte, das Auto zu pushen und die Topspeeds auszufahren. Deshalb fällt es mir schwer, viel mehr über das Auto zu sagen. Ich bin einfach nicht lange genug damit gefahren, aber das erste Gefühl ist gut.


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