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Wirtschaft Ford verkauft in 2008 215% mehr Bio-Ethanol-Fahrzeuge in Deutschland

Wirtschaft & Handel


Ford verkauft in 2008 215% mehr Bio-Ethanol-Fahrzeuge in Deutschland

Ford hat 2008 in Deutschland 5.279 Fahrzeuge mit Bio-Ethanol-Antrieb ("Flexifuel") verkauft, 3.602 Stück oder 215% mehr als 2007 – kein anderer Hersteller hat im vergangenen Jahr mehr dieser umweltverträglichen Autos abgesetzt. Ford ist damit in Deutschland erneut die Nummer 1 in diesem "grünen" Fahrzeugsegment und unterstreicht mit derzeit 5 verfügbaren Flexifuel-Modellreihen (Focus, C-MAX, Mondeo, Galaxy und S-MAX) seine führende Stellung.

Aufgeschlüsselt auf diese 5 Flexifuel-Modellreihen ergeben sich, bezogen auf das vergangene Jahr, die folgenden Verkaufszahlen für Deutschland:

  • Focus: 2.104 Einheiten
  • C-MAX: 1.445 Einheiten
  • Mondeo: 1.005 Einheiten
  • Galaxy: 212 Einheiten
  • S-MAX: 513 Einheiten

Ford versteht sich als Bio-Ethanol-Pionier: In Deutschland war Ford der erste (seit Ende 2005) und lange Zeit auch der einzige Anbieter von Flexifuel-Fahrzeugen. Seit der Markteinführung, also seit Ende 2005, bis einschließlich 2008 hat Ford im Inland fast 8.000 Bio-Ethanol-Autos verkauft: 2005 waren es 67 Stück, 2006 bereits 1.048, 2007 dann schon 1.677, und im vergangenen Jahr wurde mit knapp 5.300 Stück ein weiterer Verkaufsrekord erzielt.

Ford war das erste Unternehmen, das in Europa Bio-Ethanol-Fahrzeuge auf den Markt brachte (Ende 2001 in Schweden – seitdem wurden in Schweden über 41.900 Ford-Flexifuel-Autos verkauft). Über Schweden und Deutschland hinaus sind Bio-Ethanol-Fahrzeuge von Ford inzwischen auch in fast allen anderen europäischen Märkten verfügbar, darunter in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, der Schweiz und Spanien. Mittlerweile hat Ford in Europa mehr als 64.600 Bio-Ethanol-Fahrzeuge verkauft, allein im vergangenen Jahr waren es europaweit 18.800 Einheiten.

Bio-Ethanol ist ein Alkohol-Kraftstoff, der sich aus heimischen zucker- und stärkehaltigen Pflanzen (zum Beispiel Getreide oder Zuckerrüben) sowie in Zukunft verstärkt aus Pflanzenresten und Holzabfällen gewinnen lässt – und damit aus nachwachsenden Rohstoffen. Der hauptsächliche Vorteil der Ford Bio-Ethanol-Fahrzeuge liegt daher zum einen in der Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern und zum anderen in einer sehr günstigen CO2-Bilanz. Sie liegt im Bio-Ethanol-Betrieb, je nach Rohstoffart und Gewinnungsprozess, um 30% bis 80% unter den CO2-Emissionen im Benzinbetrieb.

Mit einem durchschnittlichen Preis von aktuell 95 Cent/Liter ist Bio-Ethanol nicht nur ein umweltverträglicher, sondern auch ein kostengünstiger Alternativkraftstoff zu Benzin und Diesel. Die stark wachsende Beliebtheit der Ford-Bio-Ethanol-Autos korrespondiert mit einem stetig dichter werdenden Netz an öffentlichen Bio-Ethanol-Tankstellen. Die erste dieser Tankstellen eröffnete ein Ford-Händler in Bad Homburg (Hessen) im Dezember 2005. Mittlerweile (Stand Anfang 2009) gibt es bundesweit bereits über 250 öffentliche Bio-Ethanol-Tankstellen. Sollte eine Bio-Ethanol-Tankstelle noch nicht in der Nähe sein: Kein Problem – die Bio-Ethanol-Fahrzeuge von Ford sind, wie die Typenbezeichnung "Flexifuel" verdeutlicht, "kraftstoff-flexibel": Sie können Bio-Ethanol, Superkraftstoff sowie jede Bio-Ethanol-Superkraftstoff-Mischung tanken.


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