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Umwelt Ford: Luftfiltersysteme für gute Luft statt Smog im Innenraum

Umwelt & Natur


Ford: Luftfiltersysteme für gute Luft statt Smog im Innenraum

Niesen am Steuer kann gefährlich sein: Bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h legen Autofahrer bis zu 20 m im Blindflug1 zurück. Um dieses Risiko zu MINImieren und ganz grundsätzlich das Wohlgefühl am Steuer weiter zu verbessern, hat Ford ein hochmodernes Luftfiltersystem eingeführt. Es blockiert Stickstoffdioxide – sie zählen zu den wichtigsten Auslösern von Asthma – und bis zu 99% aller Pollen, gasförmigen Schadstoffe und unangenehmen Gerüche. Insbesondere für die Insassen mit Allergien ist diese Technologie ein Segen. Ein Viertel aller Europäer leidet unter Heuschnupfen2. Zugleich ist das Risiko, in einen Unfall verwickelt zu werden, bei Menschen mit Allergien um ein gutes Drittel höher3.

Versuche von Ford haben gezeigt, dass die Stickstoffdioxid- und Partikelbelastung innerhalb der Fahrzeuge durch das neue Luftfiltersystem das niedrige Niveau einer ländlichen Gegend erreicht oder sogar noch unterbietet – und dies selbst dann, wenn sich das Auto in der Innenstadt, auf der viel befahrenen Autobahn, im Stau oder in einem Tunnel befindet.

Das moderne Luftfiltersystem ist eine von vielen fortschrittlichen Lösungen, mit denen Ford das Reisen im Auto angenehmer und sicherer macht. Entwickelt werden diese und viele andere wegweisende Innovationen im Ford Forschungszentrum Aachen (FFA), das in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiert.

"Wir bei Ford verfolgen das Ziel, das Leben unserer Kunden durch Innovationen besser und sicherer zu gestalten – sei es durch moderne Filteranlagen, die für ultrasaubere Luft im Innenraum sorgen und durch hochentwickelte Lichtsysteme, mit denen Gefahrensituationen noch frühzeitiger erkannt werden können", erläutert Ken Washington, als Vizepräsident der Ford Motor Company zuständig für den Bereich Forschung und Vorausentwicklung.

Technologien, bei denen niemand die Nase rümpft

Das neue Aktivkohle-Luftfiltersystem von Ford hat in der jüngsten Generation der europäischen Top-Modelle Mondeo, S-MAX und Galaxy bereits Einzug gehalten. Es setzt auf die gleiche Technologie, die auch in modernen Atemschutzmasken oder sogar in Raumanzügen zum Einsatz kommt. Dabei misst ein spezieller Sensor den Kohlenmonoxid- und Stickstoffdioxid-Gehalt der Außenluft und stoppt bei Bedarf die Frischluftzufuhr in den Innenraum. Falls nötig, wird zudem die Umluft-Regelung aktiviert und die Luftfiltereinheit eingeschaltet. Gegenüber früheren Systemen arbeitet sie mit einer um 50% höheren Effizienz, wenn es um das Aufhalten ultrafeiner Partikel geht, die ein Tausendstel des Querschnitts eines menschlichen Haars messen.

"Die neue Luftfiltertechnologie von Ford entspricht in puncto Qualität und Leistungsfähigkeit Systemen, die eher von deutlich teureren Fahrzeugen aus dem Luxussegment erwartet werden", erläutert Volker Scheer, Technischer Experte für Umwelt und Gesundheit bei Ford Europa. "Um die einwandfreie Funktion sicherzustellen, war unser Entwicklerteam mit entsprechenden Testwagen in verkehrsstarken Regionen mit hoher Luftbelastung wie etwa Innenstädten und Tunnel unterwegs".

Der Roboter, der zuhören kann

Roboter entwickeln vielleicht keine Gefühle, fühlen können einige aber dennoch – so wie RUTH. Die Abkürzung steht für "Robotised Unit for Tactility and Haptics", auf Deutsch: "Robotereinheit für Fühlbarkeit und Oberflächensensorik". RUTH besteht aus einem Arm mit sechs Gelenken und kann viele Interieur-Elemente auf die gleiche Weise bedienen wie ein Mensch. Sein Vorteil: Attribute wie Komforteigenschaften und wahrgenommene Qualität, die zuvor schwierig zu quantifizieren waren, kann RUTH aufzeichnen und analysieren. Auf diese Weise entstehen vergleichbare Werte, die für die Konzeption neuer Modelle und Interieurs wichtige Hinweise liefern.

RUTH testet bereits in einem frühen Stadium der Entwicklung die Innenmaße der Innenräume, pikst in Stoffe und Verkleidungen, drückt Schalter und dreht Regler oder überprüft den Sitzkomfort sowie die Funktion und Anordnung von Armlehnen.

Neu dabei ist: Jetzt kann RUTH auch noch hören. Der Roboter nimmt Geräusche auf, filtert störende Frequenzen heraus und analysiert sie – vom Zuschlagen der Autotür bis hin zum Klang einzelner Bedienelemente. So stellen die Entwickler von Ford sicher, dass das Sound-Erlebnis für Fahrer und Passagiere möglichst angenehm ausfällt.

Einen besonders hohen Geräuschkomfort bietet die Aktive Geräusch-Kompensation (Active Noise Control). Das wegweisende System kommt im neuen Ford Mondeo Vignale erstmals zum Einsatz. Dabei erkennen drei strategisch im Dachhimmel verteilte Mikrophone wiederkehrende Störgeräusche und gleichen sie durch gegenläufige Frequenzen aus. Der verblüffende Effekt ist ein spürbar ruhigeres Ambiente, auch Motorgeräusche treten noch stärker in den Hintergrund.

Licht, das den Weg weist


Gute Sicht ist einer der Schlüssel für sicheres Autofahren. Der neue Mondeo verfügt auf Wunsch als erste Ford-Baureihe in Europa über innovative Front-Scheinwerfer mit leistungsfähiger LED-Technologie (LED = Light-Emitting Diode). Kern der "Ford Dynamic LED"-Scheinwerfer sind besonders lichtstarke Leuchtdioden, die sich jeder Umgebung und Fahrsituation automatisch anpassen und so für eine optimale Ausleuchtung der Straße sorgen. Für den Fahrer bedeutet dies mehr Sicherheit und Komfort. Was diese Scheinwerfer so bemerkenswert macht, ist ein Kombination aus drei Technologien:

LED-Technologie: Das Abblend-, Fern-, Tagfahr- und Blinklicht wird komplett von LEDs übernommen. Diese LED-Module sorgen für eine hochpräzise Lichtverteilung und erzeugen ein helles, natürliches Licht. Darüber hinaus sind LEDs äußert energieeffizient und langlebig.

Adaptives Scheinwerfersystem: Das Scheinwerfersystem des neuen Mondeo ist adaptiv, das heißt: es passt sich dem Straßenverlauf an. Bei Lenkradeinschlag oder Betätigung des Blinkers folgen die Lichtkegel der Scheinwerfer automatisch Kurven beziehungsweise Kreuzungen und sorgen somit für eine bessere Sicht und für mehr Sicherheit bei Nachtfahrten.

Automatische Anpassung der Lichtverteilung und der Leuchtweite: Die Scheinwerfer des neuen Mondeo verändern ihre Lichtverteilung und die Leuchtweite automatisch in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit. Bei höherer Geschwindigkeit, wie zum Beispiel auf der Autobahn, leuchten die Scheinwerfer für eine optimale Fernsicht weit nach vorne, während sie bei geringerem Tempo, zum Beispiel in einer Spielstraße, die Straßenränder mit ausleuchten und damit für ein eher breites Sichtfeld sorgen. Damit entfällt das Umschalten von Abblend- auf Fernlicht

Buchstäblich zukunftsweisend ist die neue, noch in der Entwicklung befindliche Spotlicht-Technologie (Spot Lighting) von Ford. Sie kann gleichzeitig bis zu acht Menschen oder größere Tiere in einer Entfernung von bis zu 120 m erkennen und markiert sie über zwei spezielle LED-Leuchten neben den Nebelscheinwerfern mit einem Lichtpunkt, auf den zusätzlich ein Lichtstreifen auf der Straßenoberfläche zuläuft. Zeitgleich werden die entdeckten Objekte auch auf einem Monitor angezeigt.

Um die Ecke schauen können

Bereits in Serienmodelle wie den neuen Ford S-MAX und Galaxy ist die Frontkamera mit "Split View"-Technologie eingeflossen. Sie bietet beim Heranfahren an eine nicht einsehbare Kreuzung oder beim Verlassen einer engen Parklücke eine 180-Grad-Ansicht des Verkehrs, der sich links und rechts der Fahrzeugfront befindet. Die Frontkamera wird ganz einfach per Knopfdruck aktiviert. Sie verfügt über eine Auflösung von einem Megapixel. Die Bilder werden in Echtzeit auf das 8-Zoll-Farb-Touchscreen-Display im Armaturenträger des Fahrzeugs übertragen. Durch diese innovative Technologie wird Stress reduziert, eventuelle Kollisionen mit Fahrzeugen oder Fußgängern können möglicherweise sogar abgewendet werden. Die eigentliche Kamera ist nur 33 mm groß und wird von einer versenkbaren Waschdüse automatisch beim Einschalten der Scheibenwischer gereinigt.

Fußgänger und andere Fahrzeuge frühzeitig erkennen

Die modernen Modelle von Ford können andere Verkehrsteilnehmer schon heute durch ein ganzes Bündel fortschrittlicher Radar-, Kamera- und Sensorsysteme frühzeitig identifizieren zu vermeiden. Wie etwa der Kollisions-Assistent ("Pre-Collision-Assist" mit Fußgängererkennung): Durch den Abgleich mit hinterlegten Silhouetten kann er Personen, die sich auf Kollisionskurs vor dem Auto bewegen, von anderen Objekten am Straßenrand unterscheiden und warnt den Fahrer visuell und akustisch vor der Gefahr. Bleibt eine adäquate Reaktion aus, löst der Pre-Collision-Assist eine entsprechend starke Bremsung aus, um einen Unfall zu verhindern oder seine Folgen zu mindern. Ihr Debüt hat das innovative radar- und kameragestützte System im neuen Ford Mondeo gefeiert und steht auch für die nächste Generation des S-MAX und Galaxy zur Verfügung.

Das automatische Bremssystem Active City Stop wiederum greift auf eine Frontkamera sowie einen Abstandssensor zu, um den Raum vor dem eigenen Wagen permanent zu scannen und den Abstand zu langsamer vorausfahrenden oder sogar stehenden Objekten zu ermitteln. Auch hier greift das System im Bedarfsfall in die Bremsanlage ein. Ziel ist es, die Folgen von Auffahrunfällen zu MINImieren oder sie bis zu einem Tempo von 50 km/h ganz zu verhindern. Active City Stop nimmt dabei auch die Antriebsleistung zurück und aktiviert die Warnblinkanlage, um Nachfolgende zu warnen.

"In zahlreichen Verkehrssituationen können die modernen Baureihen von Ford die Fähigkeit des Menschen, Gefahrenmomente zu erkennen, nochmals verbessern und leisten für eine ebenso schnelle wie effektive Reaktion zusätzliche Hilfestellung", unterstreicht Ken Washington. "Auch wenn wir nur selten in eine solche Situation kommen: Wenn es passiert, ist es von höchster Bedeutung, dass wir bestens ausgerüstet sind, um die Gefahr sicher zu meistern".

1 Basierend auf einer Studie von HalFords Autocentres

2 Uwe E. Berger, Head of Aerobiology and Pollen Information Research Unit at the Medical University of Vienna

3 Basierend auf einer Studie des AvD (Automobilclub von Deutschland)


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