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Auto News


Info DaimlerChrysler mit 8 Fahrzeugen auf der "Challenge Bibendum 2006"

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DaimlerChrysler mit 8 Fahrzeugen auf der "Challenge Bibendum 2006"

Teilnehmende Fahrzeuge an der Michelin Challenge BibendumDie DaimlerChrysler AG zeigt zukunftsweisende Antriebskonzepte und Technologien für nachhaltige Mobilität mit 8 Fahrzeugen auf der "Challenge Bibendum 2006". Seit 1998 findet der weltweit bedeutendste Wettbewerb für umweltverträgliche Fahrzeuge bereits zum 6. Mal mit DaimlerChrysler als Teilnehmer statt. Veranstalter der Challenge Bibendum ist der französische Reifenhersteller Michelin, der sich an Automobilhersteller, Zulieferer, Energieunternehmen und private sowie institutionelle Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen richtet. Die Teilnehmer präsentieren zukunftsweisende Antriebs- und Designkonzepte sowie Innovationen zur Verbesserung von Leistung, Komfort und Sicherheit umweltgerechter Fahrzeuge.

"Wir haben ein breites Spektrum an alternativen Antriebskonzepten für die nachhaltige Mobilität der Zukunft", sagt Prof. Dr. Herbert Kohler, Leiter Konzernforschung und Vorentwicklung Fahrzeugaufbau und Antrieb, DaimlerChrysler-Umweltbevollmächtigter. "Die Challenge Bibendum ist eine ideale Plattform, um Leistungsfähigkeit und Potenzial unserer Antriebstechnologien unter Beweis zu stellen und den Fortschritt zu dokumentieren, den wir auf dem Feld der nachhaltigen Mobilität erzielt haben. Deshalb stellen wir uns gerne diesem Wettbewerb."

Mercedes-Benz Brennstoffzellenfahrzeuge markieren aktuellen Entwicklungsstand des Brennstoffzellenantriebs

Zwei Brennstoffzellenfahrzeuge der Mercedes-Benz A-Klasse "F-Cell", eine B-Klasse "F-Cell" sowie ein Mercedes-Benz Citaro Omnibus mit Brennstoffzellenantrieb markieren auf der 6. Challenge Bibendum den aktuellen Entwicklungsstand des Brennstoffzellenantriebs. Insgesamt mehr als 100 Mercedes-Benz Personenwagen, Busse und Transporter mit dieser Antriebstechnologie sind weltweit im Alltagseinsatz bei Kunden unterwegs und haben inzwischen mehr als zwei Millionen Kilometer zurückgelegt. Unter unterschiedlichen klimatischen und geographischen Bedingungen sowie völlig emissionsfrei und leise liefern die Fahrzeuge Pakete aus, dienen für Servicefahrten oder transportieren Passagiere. "Die Brennstoffzelle ist die Schlüsseltechnologie für das emissionsfreie Fahren der Zukunft, und die weltweite Flottenerprobung liefert uns wertvolle Erkenntnisse für die weitere Entwicklung dieser Antriebstechnologie", sagt Prof. Dr. Herbert Kohler. "Auch bei der sechsten Auflage der Challenge Bibendum setzen wir mit unseren Brennstoffzellenfahrzeugen im Wettbewerbsvergleich Akzente."

Mercedes-Benz bionic car: Mit Bionik Bestmarken bei Aerodynamik, Stabilität, Leichtbau und Verbrauch realisiert

Bestleistungen bei Aerodynamik, Stabilität und Leichtbau kennzeichnen das Konzeptfahrzeug Mercedes-Benz bionic car, das auf dem wissenschaftlichen Ansatz der Bionik basiert. Die Bionik hat das Ziel, biologische Modelle zu erforschen und die Prinzipien in technische Anwendungen umzusetzen. Das Fahrzeug orientiert sich am Vorbild des Kofferfisches, der mit seiner kastenartigen Form eine ausgezeichnete Hydrodynamik aufweist. Bei den Kofferfischen haben sich die Schuppen in sechseckige oder vieleckige Knochenplatten verwandelt, die fest miteinander verbunden sind und einen regelrechten Panzer bilden. Dieser bietet eine hervorragende Stabilität bei gleichzeitig großer Wendigkeit und Dynamik und dient als Vorbild für die Konstruktion des Mercedes-Benz bionic car mit seiner leichten und festen bionischen Struktur. Weitere Highlights sind das außergewöhnliches Design und die Lackierung, die mit unterschiedlichen Farbtönen bei Lichtwechsel die Aufmerksamkeit auf das Fahrzeug zieht. Der niedrige Luftwiderstandsbeiwert (cw-Wert 0,19) trägt zu guten Fahrleistungen und dem niedrigen Verbrauch von 4,3 Litern auf 100 Kilometer bei. Damit erreicht das Fahrzeug im europäischen Fahrzyklus mit 54 Litern Diesel im Tank eine Reichweite von über 1.200 Kilometern. Auch bei Emissionen setzt der Mercedes-Benz bionic car Massstäbe und erreicht mit einem ausgeklügelten Konzept niedrigste Emissionen. Insbesondere die SCR-Technologie ("Selective Catalytic Reduction") trägt dazu bei, indem sie die Stickoxide um bis zu 80 Prozent reduziert.

Erdgasantrieb: Serienfahrzeug Mercedes-Benz E 200 NGT und smart fortwo cng Konzeptfahrzeug

Zwei weitere Fahrzeuge, ein Mercedes-Benz E 200 NGT (Natural Gas Technology) und ein smart fortwo cng (compressed natural gas), fahren mit bivalentem Benzin/Erdgas-Antrieb. Während die E-Klasse bereits als Serienfahrzeug auf dem Markt ist, zeigt der fortwo als Konzeptfahrzeug das Potenzial dieses Antriebs für die Marke smart.

Mit einer Senkung der CO2-Werte um über 20 Prozent und gleichzeitig reduzierten Betriebskosten um mehr als 50 Prozent ist der Mercedes-Benz E 200 NGT seit Frühjahr 2004 auf Deutschlands Straßen im Einsatz. Der E 200 NGT fährt wahlweise mit Erdgas oder mit bleifreiem Superbenzin. Der Autofahrer entscheidet selbst, welche Antriebsenergie zum Einsatz kommen soll. Mit Hilfe der Tasten im Multifunktionslenkrad und des Zentral-Displays im Kombi-Instrument kann er zwischen Erdgas und Benzin umschalten. Eine spezielle elektronische Steuerung sorgt für einen sanften, ruckfreien Wechsel und steuert die Umschaltung für jeden Zylinder einzeln. Eine Anzeige im Zentral-Display des Kombi-Instruments informiert den Autofahrer über den aktuellen Füllstand der Gasbehälter. Ist der Gasvorrat aufgebraucht, schaltet das System automatisch und für die Passagiere unmerklich auf Benzinbetrieb um. Sobald die Tanks wieder mit Erdgas befüllt sind, wird die Fahrt im Gasbetrieb fortgesetzt.

Auch der smart fortwo cng bietet die Wahl zwischen Benzin- und Erdgasantrieb. In die Saugrohre wird entweder Benzin oder Erdgas eingespritzt, dementsprechend verfügt der Prototyp über zwei Kraftstoffbehälter. Die modulare Bauweise erlaubt es, die Hochdruckkomponente Erdgastank wie auch einen Benzintank komplett im Unterboden unter-zubringen. Innenraum und Kofferraumvolumen bleiben somit unverändert. Als einzige Ausnahme befinden sich auf der Mittelkonsole die Ladezustandsanzeige und der Schalter zum Wechsel zwischen beiden Antriebsarten. Der Wechsel zwischen beiden Kraftstoffarten ist selbst während der Fahrt möglich.

Mercedes-Benz E-Klasse "SunDiesel": Beitrag zur nachhaltigen Mobilität mit synthetischen Kraftstoffen der zweiten Generation

Eine Mercedes-Benz E-Klasse, die mit dem BTL ("Biomass-to-Liquid")-Kraftstoff "SunDiesel" betankt wird, demonstriert den Beitrag, den synthetische Kraftstoffe der zweiten Generation zur nachhaltigen Mobilität bereits heute leisten. Biogene Kraftstoffe bringen kein zusätzliches Kohlendioxid in die Atmosphäre ein. Bei der Verbrennung wird nur so viel Kohlendioxid frei, wie die Pflanzen beim Wachstum gebunden haben. Bis zu 90 Prozent Kohlendioxid können im Vergleich zu herkömmlichem Dieselkraftstoff vermieden werden.

Der Kraftstoff "SunDiesel" kann wie alle modernen synthetischen Kraftstoffe ohne Einschränkung und technische Modifikationen am Motor sowohl zu 100 Prozent als auch als Beimischung zu herkömmlichem Dieselkraftstoff getankt werden. Der BtL-Kraftstoff wird nach dem Fischer-Tropsch-Verfahren synthetisch hergestellt und kann aus jeglicher Biomasse gewonnen werden. Wegen ihres hohen CO2-Einsparpotenzials und des großen Mengenpotenzials sind BtL-Kraftstoffe ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Mobilität. DaimlerChrysler engagiert sich für die Erforschung und Einführung solcher Kraftstoffe. "Wir sehen in BtL-Kraftstoffen einen wichtigen Beitrag zu unserer Energieversorgung", sagt Prof. Dr. Herbert Kohler. "Sie können uns unabhängiger von fossilen Energieträgern machen und nicht zuletzt durch die günstige Kohlendioxidbilanz einen Beitrag zur umweltgerechteren Mobilität leisten."

Um die Nutzung von synthetischen Kraftstoffen weiter voranzutreiben, haben DaimlerChrysler, Renault, Royal Dutch Shell, Sasol Chevron und Volkswagen im März 2006 die "Alliance for Synthetic Fuels in Europe" (ASFE) gegründet. Gemeinsam adressieren die Unternehmen die strategische Bedeutung von synthetischen Kraftstoffen im Hinblick auf die HerausForderungen in Energieversorgung und Umweltschutz. Die ASFE-Mitglieder stimmen darin überein, dass synthetische Kraftstoffe das Potenzial haben, negative Umweltauswirkungen des Straßenverkehrs zu reduzieren. Bereits heute tragen synthetische Kraftstoffe dazu bei, Emissionen zu verringern. Mit weiterentwickelter Technologie werden Bedeutung und Anteil weiter zunehmen. Synthetische Kraftstoffe zeigen das wirtschaftliche Potenzial alternativer Kraftstoffe insgesamt und spielen eine wichtige Rolle auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen.

smart fortwo cdi hybrid: Zusammenarbeit von Dieselantrieb und Elektromotor bringt weniger Verbrauch und mehr Fahrspass

Das Konzeptfahrzueug smart fortwo cdi hybrid kombiniert den Dieselantrieb mit einem Elektromotor. Durch die Zusammenarbeit von Diesel- und Elektromotor mit 30 bzw. 20 kW reduziert sich der Normverbrauch des smart fortwo cdi hybrid auf rund 2,9 Liter pro 100 Kilometer. Gleichzeitig zeigt der smart fortwo cdi hybrid, dass ein Hybridantrieb nicht nur den Verbrauch reduziert, sondern gleichzeitig jede Menge zusätzlichen Fahrspaß bieten kann.


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