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Wirtschaft Daimler Trucks North America: Neuausrichtung des operativen Geschäfts

Wirtschaft & Handel


Daimler Trucks North America: Neuausrichtung des operativen Geschäfts

Daimler Trucks North America (DTNA) hat einen umfassenden Plan zur Optimierung und Neuausrichtung des operativen Geschäfts vorgelegt. Damit reagiert das Unternehmen auf die anhaltende Nachfrageschwäche in der gesamten Branche und die strukturellen Veränderungen in wichtigen Kernmärkten.

"Im Rahmen unserer Global Excellence Strategie streben wir grundsätzlich Rentabilität auf Benchmark-Niveau an und stellen uns rechtzeitig und konsequent auf strukturelle Verschiebungen am Markt ein", sagte Andreas Renschler, im Vorstand der Daimler AG verantwortlich für Daimler Trucks. "Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dieser Strategie die richtigen Antworten auf die HerausForderungen des nordamerikanischen Markts haben." Die geplanten Maßnahmen konzentrieren sich auf drei Kernbereiche:

Konzentration auf eine 2-Marken-Strategie: Einstellung des Sterling Trucks Produktprogramms

Die Produktion der Marke Sterling Trucks wird ab März 2009 eingestellt. Die Produktpaletten von Freightliner und Western Star werden künftig auf Marktsegmente erweitert, die vorher ausschließlich von Sterling bedient wurden.

DTNA konzentriert damit seine Entwicklungs- und Marketing-Ressourcen auf 2 Marken. Dies erlaubt verstärkte Innovationen in den Bereichen Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Kundennutzen. Damit stärkt Daimler Trucks seine führende Position im nordamerikanischen Nutzfahrzeugmarkt.

Konsolidierung des Produktionsverbundes und Kapazitätsanpassung an die Nachfrage

Mit der Einstellung der Marke Sterling wird die Lkw-Produktion im Werk St. Thomas, Ontario, Kanada, im März 2009 beendet. Zur selben Zeit läuft der Tarifvertrag für die dort beschäftigten Mitglieder der Canadian Auto Workers Gewerkschaft aus. Im Werk St. Thomas werden zurzeit mittelschwere und schwere Lkw der Marke Sterling hergestellt. Mit Auslaufen des derzeit gültigen Tarifvertrags im Juni 2010 wird DTNA auch das Lkw-Werk in Portland, Oregon, stilllegen. Die Produktion von Nutzfahrzeugen der Marke Western Star wird in das Werk in Santiago, Mexiko, verlagert.

Die Produktion von Militärfahrzeugen der Marke Freightliner wird ab Mitte 2010 von einem der Werksstandorte in North- oder South-Carolina übernommen. An den Plänen für die Eröffnung des neuen Werks in Saltillo, Mexiko, im Februar 2009 ändert sich nichts. Dort wird künftig der Cascadia, das neue Flaggschiff der Marke Freightliner, produziert.

Jährliche Ergebnisverbesserungen von $900 Millionen ab 2011 und Aufwendungen in Höhe von insgesamt $600 Millionen erwartet

Die beschriebenen Maßnahmen sollen ab 2011 zu jährlichen Ergebnisverbesserungen in Höhe von $900 Millionen führen. Die zu erwartenden Aufwendungen für die Repositionierung liegen bei insgesamt $600 Mio. Davon entfallen $350 Mio. auf das 4. Quartal 2008 (daraus rund $300 Mio. für die Auflösung von Arbeitsverträgen sowie für Trennungsvereinbarungen mit Händlern), $150 Mio. entfallen auf 2009 und $100 Mio. auf die Jahre 2010 und 2011. Von der DTNA Neuausrichtung werden, abhängig vom jeweiligen Zeitplan der Werkschließungen, bis Mitte 2010 voraussichtlich insgesamt 2300 Arbeiter in den Werken in St. Thomas und Portland betroffen sein. Darin enthalten ist der bereits im Juli angekündigte Abbau von 720 Arbeitsplätzen, die im November 2008 im Werk in St. Thomas entfallen. Darüber hinaus plant DTNA den Abbau von rund 1200 Arbeitsplätzen in der Verwaltung, von denen über die Hälfte in direktem Zusammenhang mit der Einstellung der Marke Sterling stehen. Den betroffenen Mitarbeitern werden freiwillige Ausscheidensvereinbarungen angeboten.

Dieses Dokument enthält vorausschauende Aussagen zu unserer aktuellen Einschätzung zukünftiger Vorgänge. Wörter wie "antizipieren", "annehmen", "glauben", "einschätzen", "erwarten", "beabsichtigen", "können/könnten", "planen", "projizieren ", "sollten" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Diese Aussagen sind einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Einige Beispiele hierfür sind ein konjunktureller Abschwung oder ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum in wichtigen Wirtschaftsregionen, insbesondere in Europa oder Nordamerika, die Auswirkungen der Kreditkrise, die zu einer schwächeren Nachfrage unserer Produkte insbesondere im US-amerikanischen, aber auch im europäischen Markt führen könnte, Veränderungen der Wechselkurse und Zinssätze, die Einführung von Produkten durch Wettbewerber und ein möglicher Akzeptanzverlust unserer Produkte oder Dienstleistungen, Preiserhöhungen bei Kraftstoff, Rohstoffen und Edelmetallen, Unterbrechungen bei der Produktion, die auf Materialengpässen, Belegschaftsstreiks oder Lieferanteninsolvenzen beruhen, ein Rückgang der Wiederverkaufspreise von Gebrauchtfahrzeugen, die Geschäftsaussichten von Daimler Trucks, die von einer länger als erwartet andauernden Nachfrageschwäche auf den US-amerikanischen und japanischen Nutzfahrzeugmärkten betroffen sein könnten, die effiziente Umsetzung von Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogrammen, die Geschäftsaussichten von Chrysler, an der wir eine Beteiligung halten, einschließlich der Fähigkeit ihre Restrukturierungspläne erfolgreich umzusetzen, die Geschäftsaussichten der EADS, an der wir eine Beteiligung halten, einschließlich der Auswirkungen zukünftiger Lieferverzögerungen und Lieferungsreduzierungen bei Flugzeugen, die Änderungen von Gesetzen, Bestimmungen und behördlichen Richtlinien, insbesondere soweit sie Fahrzeugemission, Kraftstoffverbrauch und Sicherheit betreffen, sowie die Beendigung laufender behördlicher Untersuchungen und der Ausgang anhängiger oder drohender künftiger rechtlicher Verfahren und weitere Risiken und Unwägbarkeiten von denen einige im aktuellen Geschäftsbericht von Daimler unter der Überschrift "Risikobericht" sowie unter den Überschriften "Risk Factors" und "Legal Proceedings" im aktuellen Geschäftsbericht von Daimler nach "Form 20-F" beschrieben sind, der bei der US-Wertpapier-Börsenaufsichtsbehörde eingereicht wurde. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den vorausschauenden Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tag ihrer Veröffentlichung ausgehen.


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