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Auto News


Umwelt Citroen C4 Hybrid HDi

Motor & Technik


Citroen C4 Hybrid HDi

Citroen C4 Hybrid HDiCitroën präsentiert die Technikstudie C4 Hybrid HDi, die einen Hybridantriebsstrang mit einem HDi Motor kombiniert. Damit verbindet sie die außergewöhnliche Leistungsausbeute eines im optimalen Bereich seiner Leistungskurve eingesetzten HDi Motors (20% niedrigerer Verbrauch als ein Benziner) mit der zusätzlichen Leistung eines in erster Linie für Stadtfahrten konzipierten Elektromotors.

Der C4 Hybrid HDi bietet hervorragende Leistungen bei deutlicher Senkung des Kraftstoffverbrauchs (Gesamtverbrauch 3,4 l/100km) und CO2-Emissionen (90 g/km), höherer Reichweite und einer ausgezeichneten Umweltbilanz aufgrund des völligen Wegfalls von Schadstoffemissionen und Fahrgeräuschen im Elektrobetrieb.

In dieser Technikstudie werden fortschrittliche Technologien eingesetzt, die bereits im Citroën Modellprogramm angeboten werden: HDi Dieselmotor, FAP-Rußpartikelfilter, Stop & Start und ein automatisiertes Schaltgetriebe. Diese verschiedenen, sich gegenseitig ergänzenden Technologien sind insbesondere im Hinblick auf eine deutliche Senkung der Verbrauchs- und Emissionswerte kombiniert worden. Hinzu kommt das Design des C4, dessen Architektur die relativ niedrige Fahrzeughöhe betont, um die Aerodynamik und den Kraftstoffverbrauch zu optimieren.

Außerdem hat der C4 zahlreiche Vorzüge, die in seinem Styling ebenso wie in seiner Technologie und seinem Fahrverhalten zum Ausdruck kommen. In einem Segment, auf das ein Drittel des Pkw-Gesamtmarktes in Westeuropa entfällt, ist er 2005 in über 200.000 Einheiten verkauft worden.

Somit ist der C4 Hybrid HDi mittelfristig für Citroën die Lösung, die es einer breiten Käuferschicht ermöglicht, den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen ihres Wagens drastisch zu senken, in einem europäischen Markt, in dem der Diesel heute eine sehr starke Position hat.

C4 Hybrid HDi - Hybrid HDi Technologie in einem Erfolgsmodell

Citroen C4 Hybrid HDiDer C4 Hybrid HDi verbindet einen Hybridantriebsstrang mit einem HDi Dieselmotor, um eine einschneidende Senkung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen zu erzielen. Denn ein Hybridantrieb mit Benzinmotor ist nicht in der Lage, die Verbrauchs- und Emissionswerte auf ein vergleichbar niedriges Niveau zu senken, wie bei einem HDi Diesel.

Die Arbeiten von PSA Peugeot Citroën haben gezeigt, dass der Verbrauch einer Benzin-Hybridversion mit identischen technischen Daten (Gewicht, Cw-Wert, Abmessungen usw.) der selbe ist und dass die Reduzierung des CO2-Ausstoßes eines solchen Modells 10% nicht übersteigt. Der Preis für einen Wagen mit Benzin-Hybridantrieb wäre jedoch deutlich höher als der für ein gleichwertiges Dieselfahrzeug.

Auf dem europäischen Markt sind fortschrittliche HDi Diesel seit dem Ende der 90er Jahre immer erfolgreicher. Bei Pkw ist heute jeder zweite Neuwagen ein Diesel – 1998 war es nur jeder Vierte. In bestimmten Ländern, darunter auch Frankreich, stieg der Dieselanteil bei Neuwagen 2005 auf 70%. Diese Entwicklung belegt die starke Nachfrage der Verbraucher nach verbrauchsarmen Fahrzeugen, die ihrer Kaufkraft besser entsprechen, und das ohne Abstriche beim Fahrkomfort. Außerdem zeichnen sich die mit einem FAP-Rußpartikelfilter ausgerüsteten Modelle durch ihre extrem günstige Umweltbilanz aus. Bisher hat Citroën mehr als 260.000 Fahrzeuge mit diesem Filter verkauft.

Dies erklärt die niedrigen Verkaufszahlen von Benzin-Hybridantrieben auf dem europäischen Markt, trotz der beträchtlichen Steueranreize in einigen Staaten der Europäischen Union.

Die Vorteile des HDi Motors

Der C4 ist ein vielseitiger Wagen, der für den Einsatz in der Stadt ebenso gut geeignet ist, wie für Fahrten auf Schnellstraßen und Autobahnen. Durch die Kombination eines Hybridantriebs mit einem HDi Motor verbindet er die außergewöhnliche Leistungsausbeute dieses Motors (20% niedrigerer Kraftstoffverbrauch als ein Benziner), der im optimalen Bereich seiner Leistungskurve eingesetzt wird, mit der zusätzlichen Leistung des Elektromotors, der in erster Linie im Stadtverkehr zum Einsatz kommt.

Die Vorteile des Hybridkonzepts im Stadtverkehr und bei Überlandfahrt ermöglichen einen erheblich niedrigeren Gesamtverbrauch von 3,4 l auf 100 km und einen CO2-Ausstoß von 90g pro km, was einen entscheidenden Fortschritt bedeutet. Die Einsparung im Vergleich zu einem ähnlichen Fahrzeug mit einem Benzin-Hybridantrieb liegt in der Größenordnung von 25%. Das entspricht 1 Liter auf 100 km im Gesamtverbrauch, was sich besonders in einer deutlich höheren Reichweite bemerkbar macht.

Auf der Autobahn bieten die Qualitäten des Motors 1,6 l HDi im alleinigen Betrieb und in Kombination mit seinem automatisierten Schaltgetriebe einen hervorragenden Wirkungsgrad, was sich ebenfalls in einer Verbrauchssenkung um 25% niederschlägt.

Dagegen sind beim Fahrkomfort, auf den die Autofahrer nach wie vor den höchsten Wert legen, keine Abstriche gemacht worden. Ganz im Gegenteil: der C4 bietet seinen Benutzern zusätzliche Komfortmerkmale in zwei Bereichen:

einerseits wird in der Stadt bei niedrigen Geschwindigkeiten der Verbrennungsmotor abgeschaltet und der Wagen fährt als Zero Emission Vehicle (ZEV) nur mit Elektroantrieb, wodurch der Geräusch- und Vibrationskomfort erheblich verbessert wird,

andererseits erreicht er wesentlich bessere Beschleunigungswerte als ein Auto mit Verbrennungsmotor mit gleicher Leistung, wenn der Fahrer das Gaspedal voll durchtritt. Gegenüber einem Wagen, der nur einen Dieselmotor hat, stellt der Elektromotor dem Fahrer punktuell eine zusätzliche Energie von bis zu 23 kW zu Verfügung.

Der C4, ein aerodynamisches Auto mit genau den richtigen Qualitäten

Mittelfristig ist der C4 Hybrid HDi für Citroën die Lösung, die es einer breiten Käuferschicht ermöglicht, den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen ihres Wagens drastisch zu senken.

Der C4 ist das Modell des Citroën Programms, das für die weitere Verbreitung der HDi Hybridtechnologie am besten geeignet ist. Er ist ein vielseitiger Familienwagen, der in der Stadt ebenso zu Hause ist, wie auf Landstraßen und Autobahnen und er entstammt dem Kernsegment des europäischen Marktes. 2005 ist der C4 in Westeuropa in über 200.000 Einheiten verkauft worden, in einem Marktsegment, auf das 30% des Pkw-Gesamtabsatzes entfallen.

Beim Design des C4 wurde besonderer Wert auf die Aerodynamik gelegt – einen der traditionellen Grundwerte der Marke. Der C4 hat einen ausgezeichneten Luftwiderstandsbeiwert, der in der C4 Hybrid HDi Technikstudie auf bis zu 0,28 gesenkt werden kann. Ein solcher Wert leistet einen direkten Beitrag zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen.

Außerdem hat der C4 zahlreiche Vorzüge, die speziell darauf abgestimmt sind, den unterschiedlichen Erwartungen der Käufer zu entsprechen.

Citroën bietet den C4 als Limousine und als Coupé an. Die beiden Versionen unterscheiden sich durch ihr markantes, eigenständiges Design, haben aber beide das selbe großzügige Platzangebot. Die Limousine hat betont runde Formen, während das Coupé kantigere Züge aufweist.

Das behagliche Interieur des C4 verbindet nüchternes High-Tech Design, das insbesondere in den sachlichen Formen des Armaturenbretts zum Ausdruck kommt, mit technischen Neuheiten, die die Benutzung einfach und ergonomisch machen. Die Bedienelemente für die wichtigsten Komfortfunktionen und Fahrhilfen sind griffgerecht auf der feststehenden Lenkradnabe angeordnet. Hinzu kommt das halbtransparente Kombiinstrument in der Mitte des Armaturenbretts, das wichtige Informationen auf einer lichtdurchlässigen Scheibe anzeigt.

Zusätzlich zu seinem sicheren Fahrverhalten bietet der C4 mehrere moderne und effiziente Fahrhilfen an, darunter die mitlenkenden Bi-Xenon Scheinwerfer, die Reifendurchüberwachung und das AFIL-System (Alarm bei Fahrbahnabweichung per Infrarot-Linienerkennung), das auf Autobahnen oder Schnellstraßen bei Geschwindigkeiten über 80 km/h das unbeabsichtigte Überqueren von durchgehenden oder gestrichelten Fahrbahnbegrenzungslinien erkennt, wenn der Blinker nicht eingeschaltet ist.

Was den Insassenschutz betrifft, hat der C4 in den EuroNCAP Crashtests fünf Sterne erhalten. Er ist mit sechs Airbags ausgestattet und bietet als Weltpremiere einen formoptimierten Fahrerairbag an, der auf der feststehenden Lenkradnabe angebracht ist und besten Schutz für den Oberkörper des Fahrers bietet. Bei der Fußgängersicherheit hat der C4 mit drei von vier möglichen Sternen ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt. Auch bei der Kindersicherheit erzielte er mit vier von fünf möglichen Sternen ein bemerkenswert gutes Ergebnis.

Fortschrittliche Technologien des Citroën Modellprogramms im C4 Hybrid HDi

Im C4 Hybrid HDi kommen zum großen Teil Technologien zum Einsatz, die bereits im Citroën Modellprogramm angeboten werden: HDi Dieselmotor, FAP-Rußpartikelfilter, Stop & Start und ein automatisiertes Schaltgetriebe. Hinzu kommen ein Elektromotor, ein Wechselrichter, ein Hochspannungs-Batteriepaket und ein Bremssystem mit Energierückgewinnung. Diese verschiedenen, sich gegenseitig ergänzenden Technologien sind insbesondere im Hinblick auf eine deutliche Senkung der Verbrauchs- und Emissionswerte kombiniert worden.

HDi Motor und FAP

Der C4 Hybrid HDi ist mit einem 1.6 HDi Dieselmotor (66 kW - 92 PS bei 4.000/min) ausgerüstet, der 215 Nm bei 1.750/min entwickelt. Dieser Motor ist speziell für den Einsatz in einem Hybridantriebsstrang angepasst worden.

Insbesondere hat er eine spezifische Motorsteuerung, die ihre Befehle direkt vom Triebsstrangrechner erhält. Dies betrifft insbesondere das Anlassen/Abschalten des Motors und garantiert das vom Fahrer verlangte Drehmoment.

Um die Emissionen so niedrig wie möglich zu halten, ist dieser Motor mit einem FAP-Rußpartikelfilter der jüngsten Generation ausgerüstet, der es möglich macht, die Forderungen der Euro IV Abgasnorm zu übertreffen. Der Kompromiss zwischen NOx und Kraftstoffverbrauch konnte unter Berücksichtigung der durch den Hybridantrieb ermöglichten Freiheiten optimiert worden. Insbesondere hat die Energiezufuhr des Elektromotors es ermöglicht, den Verbrennungsmotor in dem Bereich seiner Leistungskurve einzusetzen, wo die Leistungsausbeute am höchsten ist, um so die Steuerung der Abschaltzeiten des Motors zu optimieren.

Automatisertes Schaltgetriebe

Der C4 Hybrid HDi nutzt die Verbrauchssenkung, die das automatisierte Handschaltgetriebe bewirkt. Der selbe Getriebetyp, SensoDrive, wird bereits in allen Modellen des Kleinwagenprogramms angeboten: C1, C2, C3 und C3 Pluriel.

Das automatisierte 6-Gang-Schaltgetriebe des C4 Hybrid HDi hat kein Kupplungspedal. Die hydraulische Betätigung des Getriebes optimiert die Wahl des eingelegten Gangs und erhöht damit den Benutzerkomfort. Gleichzeitig übt die Steuerung eine ständige Kontrolle über den Triebsstrang aus, indem sie in Echtzeit den optimalen Schaltzeitpunkt wählt. So findet dieses Getriebe den besten Kompromiss zwischen Verbrauch, Beschleunigung, Bremsung, Fahrkomfort und der Reduzierung von Emissionen. Der Fahrer hat jederzeit die Wahl zwischen Automatikbetrieb oder dem sequenziellen Schaltmodus.

Stop & Start System

Wie der C3 ist der C4 Hybrid HDi mit dem Stop & Start ausgerüstet, das im Hybridantriebsstrang die Funktion des Anlassers für den Verbrennungsmotor übernimmt.

Im C3 sorgt die Stop & Start Technologie dafür, dass der Motor unmittelbar bevor der Wagen zum Stehen kommt abgeschaltet wird (Ampel, Stau usw.), solange das Bremspedal niedergedrückt ist. Sobald der Fahrer den Fuß von der Bremse nimmt, wird der Motor automatisch wieder gestartet. Dieses Mikrohybridfahrzeug senkt den Kraftstoffverbrauch und den CO2-Ausstoß im Stadtverkehr um etwa 10% und im Gesamtverbrauch um 6%.

Im C4 Hybrid HDi bietet das Stop & Start System eine gegenüber der ersten Generation um 40% gesteigerte Antriebsleistung, um das Anlassen des HDi 92 Motors zu ermöglichen. Und während die Stop & Start Funktion im C3 ausschließlich während der Phase des Abschaltens und Wiederanlassens des Motors zum Einsatz kommt, kann im C4 Hybrid HDi der Verbrennungsmotor jederzeit abgeschaltet werden, sobald die Geschwindigkeit unter 60 km/h liegt. Bei jeder anhaltenden Beschleunigung aktiviert das Stop & Start System sofort und automatisch den Verbrennungsmotor.

Elektromotor und Wechselrichter

Der Elektromotor entwickelt eine Dauerleistung von 16 kW bei einem Drehmoment von 80 Nm. Er bietet eine Spitzenleistung von 23 kW und 130 Nm, um punktuelle BeschleunigungsanForderungen durch den Fahrer zu erfüllen. Im Aufbau wurde ein vertretbarer Kompromiss zwischen Platzbedarf und Leistung gefunden, um den Einsatzbedingungen im Stadtverkehr gerecht zu werden. Die Leistung wurde so gewählt, dass der alleinige Betrieb des Elektromotors bei Geschwindigkeiten unter 50 km/h gewährleistet ist, was den typischen Betriebsbedingungen im Stadtverkehr entspricht. Diese Konfiguration wird vom Steuerungssystem des Hybridantriebsstrangs immer dann gewählt, wenn die Bedingungen – insbesondere der Ladezustand der Batterien – dies zulassen.

Beim Elektromotor handelt es sich um einen Synchronmotor mit Dauermagneten. Diese Technologie bietet zurzeit das beste Verhältnis zwischen Leistung und Platzbedarf. In Verbindung mit dem Wechselrichter arbeitet er in einem Spannungsbereich zwischen 210 und 380 Volt. Die vom Elektromotor und vom Wechselrichter geForderten Leistungen erlauben bei den geringen zur Verfügung stehenden Abmessungen nicht die Verwendung des konventionellen Motorkühlsystems, dessen Temperatur normalerweise deutlich höher ist. Die Wasserkühlung erfolgt daher über einen eigenen Kühler und einen Niedertemperaturkreislauf von 60°C. Der Wechselrichter wirkt auf das Drehmoment des Elektromotors durch Regelung des vom Hochspannungs-Batteriepaket kommenden Stroms, wie das eine Einspritzpumpe mit dem vom Tank kommenden Kraftstoff tut, um den Beschleunigungswünschen des Fahrers gerecht zu werden.

Hochspannungs-Batteriepaket

Das Hochspannungs-Batteriepaket ist im Kofferraum des C4 anstelle des Reserverads untergebracht, wozu eine leichte Anpassung der Ausschnittsgeometrie erForderlich war. Die zusätzlichen Batterien gehen nicht zu Lasten der Kofferraumkapazität, die unverändert bleibt. Das Hochspannungs-Batteriepaket besteht aus 240 Elementen vom Typ Ni-MH (Nickel-Metallhydrid). Ihre Austauschleistung – Leistungsabgabe und -aufnahme – beträgt 23 kW bei einer hohen Nennspannung von 288 Volt. Ihre Kühlung erfolgt mit Hilfe einer Innenraum-Luftabsaugung, wobei die Temperaturregelung für das Interieur genutzt wird. Das Hochspannungs-Batteriepaket arbeitet zusätzlich zur herkömmlichen 12 V-Batterie, die ihre normalen Funktionen erfüllt.

Gesteuerte Bremsung mit Energierückgewinnung

In bestimmten Phasen – Verzögerung oder Bremsung des Fahrzeugs – optimiert die elektronische Bremssteuerung die Umwandlung von kinetischer Energie in elektrische Energie, die in den Hochspannungs-Batteriepaket gespeichert wird. Diese Energie kann dann entweder im reinen Elektrobetrieb oder als Zusatz zum Verbrennungsmotor in den Beschleunigungsphasen genutzt werden. So stellt die Rückgewinnung "kostenlose" Energie zur Verfügung und sorgt für eine zusätzliche Verbrauchsminderung.

Funktionsprinzip des C4 Hybrid HDi - Einfache Benutzung

Der Wagen wird mit dem normalen Zündschlüssel unter Spannung gesetzt, ohne dass der Verbrennungsmotor startet. Wird das Gaspedal nieder getreten, bewegt der Elektromotor den Wagen je nach Stärke des ausgeübten Drucks. Wenn eine starke Beschleunigung erForderlich ist, wird zusätzlich der Verbrennungsmotor eingeschaltet.

Das automatisierte Schaltgetriebe hat den hohen Wirkungsgrad eines Schaltgetriebes, verfügt aber zugleich über die für die Steuerung des Hybridantriebsstrangs erForderliche Automatik. Das Einlegen der Gänge erfolgt automatisch ohne Eingriff des Fahrers, außer wenn dieser den sequenziellen Modus gewählt hat.

Alle diese Vorgänge werden durch die Trieb- und Bremsstrangssteuerung PTMU (Power Train Management Unit) koordiniert.

Entsprechend dem Fahrverhalten des Fahrers wählt die PTMU den Betriebsmodus, in dem der Verbrauch am geringsten ist. Dies wird durch den alleinigen Einsatz des Elektromotors bei niedriger Geschwindigkeit und bei Verzögerungen bzw. den alleinigen Betrieb des Verbrennungsmotors bei Fahrten auf der Landstraße oder Autobahn erreicht, oder durch den Einsatz von beiden bei starker Beschleunigungen.

Intelligente Steuerung des Bremsvorgangs

Eine der Funktionen des Hybridantriebs ist die Möglichkeit der Rückgewinnung der kinetischen Energie des Fahrzeugs und deren späterer Wiederverwendung. Wenn der Fahrer bei einer Geschwindigkeit von weniger als 60 km/h den Fuß vom Gaspedal nimmt, wird der Verbrennungsmotor abgestellt und vom Antriebsstrang getrennt. Der Elektromotor sorgt dann für die Motorbremswirkung und gewinnt die kinetische Energie des Fahrzeugs zurück. Die PTMU sorgt für die Speicherung dieser Energie in den Batterien bis zu deren kompletter Ladung. Wenn der Fahrer bremst, steuert die PTMU die Aufteilung des Bremsvorgangs in elektrisches Bremsen (Rückgewinnung) und hydraulisches Bremsen (Wärmeableitung), wobei die Sicherheitsfunktionen Vorrang haben und die Rückgewinnung der Energie zugunsten der Verbrauchsminderung optimiert wird.

Der NaviDrive Kontrollbildschirm

Der Fahrer des C4 Hybrid HDi wird mit Hilfe des großen 16:9 Farbbildschirm des NaviDrive Telematiksystems in Echtzeit über die Funktionsdaten des Hybrid-Triebsstrangs informiert. Er zeigt auf sofort verständliche Weise den Energietransfer zwischen den beiden Motoren (Verbrennungs- und Elektromotor), dem Batteriepaket und den Rädern an. Auch weitere Informationen stehen zur Verfügung, etwa der Ladezustand der Batterien oder das Leistungsniveau, das der Fahrer den einzelnen Motoren abverlangt. Dieses Hilfsmittel sorgt durch das bessere Verständnis der Funktionsweise des Fahrzeugs für eine Fahrweise, die den Energieverbrauch MINImiert.

Reiner Elektrobetrieb: Zero Emission Vehicle (ZEV)

Mit Hilfe der ZEV-Taste auf der Stirnfläche der Mittelkonsole kann der Fahrer einen „erweiterten" Elektrobetrieb wählen, der den Nutzungsbereich des Fahrzeugs bei reinem Elektrobetrieb optimiert. Diese Optimierung ermöglicht das Zurücklegen längerer Strecken und das Erreichen höherer Geschwindigkeiten, als dies ohne Zuschalten des Verbrennungsmotors im normalen Hybridmodus der Fall wäre. Die Aktivierung des Verbrennungsmotors ist in diesem Fall für Phasen mit längeren Beschleunigungen reserviert. Diese dem Fahrer angebotene Funktion macht den C4 Hybrid HDi zu einem idealen Stadtwagen, denn in dieser Betriebsart arbeitet er ohne Schadstoff- und Geräuschemissionen außerhalb des Fahrzeugs, wobei auch dem Fahrer und seinen Passagieren ein bemerkenswerter akustischer Komfort zugute kommt. Dieser Modus wird entweder automatisch deaktiviert, wenn die Hochspannungsbatterien nicht mehr ausreichend geladen sind, oder manuell durch Drücken der entsprechenden Taste.

Sequenzieller Modus oder Sport-Modus

Der Fahrer kann den sequenziellen Modus über den Schalthebel wählen und entscheidet dann selbst über den eingelegten Gang und den Zeitpunkt des Schaltens, damit er Situationen begegnen kann, die nur er selbst einschätzen kann (z. B. Zurückschalten, um auf sehr kurzer Distanz zu überholen).

In diesem Fall wird die Dauer der Schaltvorgänge optimiert, und der Verbrennungsmotor ist immer in Betrieb. Die "Boost"-Funktion, die den Verbrennungsmotor durch das zusätzliche Drehmoment des Elektromotors unterstützt, steht weiterhin zur Verfügung. Der Fahrer kann der Dynamik des Fahrzeugs den Vorrang geben, indem er die Taste ("Dy") drückt. Die vom Gaspedal kommenden Informationen werden dann immer so interpretiert, dass einer sofortigen Durchleitung des Drehmoments der Vorrang gegeben wird. Gleichzeitig wird die Dauer der Schaltvorgänge bis an die Grenze der mechanischen Belastbarkeit des Systems reduziert. In diesem Fall erfolgt das Schalten der Gänge automatisch ohne Eingriff des Fahrers.

C4 Hybrid HDi: Autonom in jeder Situation

Im Falle der Entladung des Hochspannungs-Batteriepakets, zum Beispiel nach einem längeren Stillstand des Fahrzeugs, ist der C4 Hybrid HDi immer noch in der Lage, anzuspringen und zu fahren – im Gegensatz zu anderen Hybrid-Konzepten, bei denen das Fahrzeug nicht fahrbereit ist. Das Stop & Start System des C4 Hybrid HDi, das dem Dieselmotor aufgesetzt ist, ermöglicht das Starten mit der 12 V-Batterie und die Erzeugung der elektrischen Energie über den Generator. Das Fahrzeug ist also weiterhin in einem Modus 100% Verbrennungsmotor "eingeschränkt" autonom. Nach weniger als 10 Minuten – der Zeit, die zur Initialisierung der Aufladung des Hochspannungs-Batteriepakets erForderlich ist – steht der ganze Leistungsumfang wieder zur Verfügung. Gleiches gilt, wenn bei einer anderen schweren Betriebsstörung (z. B. elektrische Sicherheit) die Hochspannungsbatterie ausfällt. Auch dann kann der C4 Hybrid HDi die Fahrt mit dem Verbrennungsmotor alleine fortsetzen. In dieser als "Notbetrieb" bezeichneten Betriebsart kann der Fahrer in aller Sicherheit eine Reparaturwerkstatt erreichen.

Sinnvolle Technologien von Citroën

Im Rahmen seiner globalen Umweltschutzstrategie hat Citroën seit mehreren Jahren eine Reihe von effizienten und erschwinglichen Lösungen entwickelt, die auf die ErFordernisse der verschiedenen Benutzergruppen abgestimmt sind.

Mit Technikstudien wie dem Berlingo Dynavolt, Prototyp von Elektrofahrzeugen wie dem Xsara Dynalto mit Alternator Starter, dem Hybridfahrzeug Xsara Dynactive und jetzt dem C4 Hybrid HDi hat die Marke immer wieder neue technische Lösungsansätze für die Zukunft vorgestellt.

Mit dem auf dem Genfer Automobilsalon 1998 gezeigten Xsara Dynalto bot Citroën eine industriell herstellbare Lösung an, die eine Verbrauchssenkung in der Größenordnung von 10% (genormter Gesamtverbrauch) und eine entsprechende Reduzierung des CO2-Ausstoßes in Aussicht stellte. Das war insbesondere aufgrund der "Stop and Go" Funktion möglich, mit der der Motor im Stau, an der Ampel oder bei einem längeren Halt automatisch abgeschaltet und wieder gestartet werden konnte. Gleichzeitig bewirkte diese Funktion eine erhebliche Reduzierung der Geräuschbelastung, insbesondere in Ballungsgebieten.

Konkrete Gestalt nahm diese Innovation mit der Markteinführung des C3 Stop & Start an, einem Hybridfahrzeug der ersten Stufe, das einer breiten Schicht von potenziellen Käufern zugänglich ist. Die durch das Stop & Start bewirkte Verbrauchssenkung liegt bei 10% im Stadtverkehr, 6% im Gesamtverbrauch und kann in dichtem Verkehr bis zu 15% erreichen.

Der auf den Genfer Automobilsalon 1999 präsentierte Berlingo Dynavolt war eine serienreife Variante des Elektrofahrzeugs mit Hybridantrieb. Das Prinzip bestand darin, die aus dem EDF-Netz entnommene und in Batterien gespeicherte elektrische Energie mit dem von einem Hilfsgenerator erzeugten Strom zu kombinieren. Dank der intelligenten Verwaltung der Energiequellen konnte der Elektromotor im außerstädtischen Bereich zum Teil von diesem Generator gespeist werden.

Der auf dem Genfer Automobilsalon 2000 vorgestellte Xsara Dynactive beschritt einen neuen Weg beim Parallel-Hybridantrieb. Der mit einem Benzin-Verbrennungsmotor mit 55 kW (75 PS) und einem Elektromotor mit 25 kW (34 PS) ausgerüstete Wagen hatte ein Automatikgetriebe. Die Originalität dieser Lösung gab dem Xsara Dynactive aufgrund der günstigen Übersetzungsverhältnisse des Automatikgetriebes einen besonders leistungsfähigen ZEV-Modus im Stadtverkehr (Reichweite ca. 20 km).


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