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Wirtschaft Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet Werk von FAW-VW

Wirtschaft & Handel


Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet Werk von FAW-VW

Der Automobilhersteller Volkswagen hat mit seinem Joint Venture FAW-Volkswagen im nordchinesischen Changchun eine neue Autofabrik eröffnet. Im Beisein von Bundeskanzler Gerhard Schröder nahmen der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Dr. Bernd Pischetsrieder, und der Präsident des Joint-Venture-Partners China FAW Group Corporation (FAW), Zhu Yanfeng, das Werk in Betrieb. Im Frühjahr nächsten Jahres soll dort zunächst die Serienproduktion des Modells Caddy starten. Bereits am Montag hatte Prof. Dr. Folker Weißgerber, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG mit Verantwortung für die Region China, für Volkswagen zwei Verträge mit den chinesischen Partnern FAW und Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC) über jeweils ein neues Gemeinschaftsunternehmen unterzeichnet. Sie werden Motoren für die Produktion in China fertigen.

"Das neue Fahrzeugwerk bei FAW-Volkswagen und die beiden verein-barten Motoren-Joint-Ventures werden unsere Marktposition in China weiter festigen. China ist einer der wichtigsten Wachstumsmärkte der Automobilbranche und wir sind der Überzeugung, dass das stetige und gesunde Wachstum des chinesischen Marktes anhalten wird. Durch ein genau auf die Kundenwünsche abgestimmtes Produktangebot und weitere Prozess- und Kostenoptimierungen werden wir uns dem zuneh-menden Wettbewerb stellen und unsere Position weiter stärken", sagte Pischetsrieder während der Eröffnungszeremonie.

Die neu errichtete Fabrik hat in der Endausbaustufe im Jahr 2006 eine Gesamtkapazität von jährlich 330.000 Fahrzeugen. Die Gesamtinvesti-tionen werden sich bis dahin auf rund 792 Millionen Euro belaufen. Nach der vollen Inbetriebnahme wird das Unternehmen 8.500 weitere Arbeits-plätze geschaffen haben. Das Joint Venture fertigt derzeit die Modelle Golf, Bora, Jetta sowie den Audi A6 und Audi A4.

Zwei Motoren-Joint-Ventures gegründet

Mit den beiden am Montag gegründeten Motoren-Joint-Ventures wird Volkswagen dem steigenden Kapazitätsbedarf Rechnung tragen und den lokal gefertigten Anteil seiner in China gefertigten Modelle weiter erhöhen. Damit sichert das Unternehmen seine Wettbewerbsfähigkeit im chinesischen Markt. Beide Motoren-Joint-Ventures produzieren sowohl für FAW-Volkswagen als auch für Shanghai Volkswagen. Mit einem Anteil von jeweils 60 Prozent übernimmt Volkswagen dort die Managementverantwortung.

Das gemeinsam mit der FAW gegründete Unternehmen Volkswagen-FAW Engine Company Ltd. wird in der Hafenstadt Dalian von 2006 an überwiegend emissionsarme Motoren für Fahrzeuge der Mittelklasse produzieren. Die Kapazität wird nach einem stufenweisen Ausbau bis zu 300.000 Einheiten betragen.

Das von Volkswagen mit der SAIC gegründete Joint Venture Shanghai-Volkswagen Powertrain Company Ltd. wird von Ende 2005 an in Loutang/Shanghai moderne Motoren vorwiegend für den Einbau in Kleinwagen fertigen. Nach dem stufenweisen Ausbau werden hier ebenfalls jährlich bis zu 300.000 Einheiten produziert werden.

Der Volkswagen-Konzern in China

Der Volkswagen-Konzern hat in China im Jahr 2003 mit rund 698.000 Fahrzeugen der Marken Volkswagen und Audi rund 36 Prozent mehr Automobile als im Vorjahr abgesetzt. Volkswagen ist in China an mehreren Joint-Venture-Unternehmen beteiligt. Bei FAW-Volkswagen im Norden Chinas werden die Modelle Volkswagen Golf, Bora und Jetta sowie Audi A6 und Audi A4 gefertigt. Shanghai Volkswagen (SVW) produziert den Volkswagen Passat, Santana, Santana Variant, Touran, Polo und Gol. Ein weiteres Joint-Venture fertigt Getriebe, die für den Einbau in die Fahrzeuge sowohl von FAW-Volkswagen und SVW bestimmt sind.


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