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15.06.2024, 08:46 Uhr

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Auto News


Motorrad BMW Motorrad GS Trophy Zentralasien: Tag 1

Motorsport


BMW Motorrad GS Trophy Zentralasien: Tag 1

BMW Motorrad International GS Trophy Central Asia 2018: Tag 1
Die BMW Motorrad International GS Trophy Zentralasien erlebte einen dynamischen Auftakt. Die Teilnehmer starteten zu einer über 2.500 km langen Tour.
BMW Motorrad International GS Trophy Central Asia 2018: Tag 1

Die BMW Motorrad International GS Trophy Zentralasien 2018 erlebte heute einen dynamischen Auftakt. Am ersten von acht Tagen starteten die Teilnehmer südlich von Ulaanbaatar zu einer insgesamt über 2.500 km langen Tour durch die südliche Mongolei mit einem Abstecher in die Wüste Gobi. 

Nachdem es gestern geregnet hatte und über Nacht ein starker Wind aufkam, war es beim Start um 7 Uhr früh mit knapp 10° C zunächst ziemlich kühl. Daher hieß es für die GS Fahrer: Regenjacken anziehen und die Heizgriffe auf ‚2‘ stellen. Nach den ersten 100 km über den Highway war die Temperatur auf über 20° C angestiegen und stieg später weiter auf 26° C an.

Zu diesem Zeitpunkt hatten die GS Fahrer eine Art Feuertaufe zu bestehen, denn sie mussten mit den Pisten warm werden. Diese erwiesen sich als technisch höchst anspruchsvoll, häufig wurden sie von tiefem, losem Sand unterbrochen. Einige Teilnehmer fuhren zum ersten Mal durch Sand, was eine ausgefeilte Fahrtechnik erFordert. Folglich blieben etliche stecken und mussten erst einmal mit dem Gelände klarkommen.

Die Piste war zwar äußerst anspruchsvoll und damit Vorbotin einer harten kommenden Woche, doch die Landschaft war wirklich atemberaubend; als eine Art Mondlandschaft beschrieben die Teilnehmer die karge Natur dieser weiten trockenen Landschaft. Abgesehen von dem einen oder anderen Ziegenhirten deutete fast den ganzen Tag lang nichts auf Zivilisation hin. Die Fauna war überraschend vielfältig. Stark vertreten waren Adler, die sich wahrscheinlich von den vielen Mäusen ernährten, die auf dem Boden der Halbwüste herumtollten. Außerdem begegneten die Fahrer Kamelen (den zweihöckrigen ‚Dromedaren‘), Wildpferden, Ziegen und Antilopen.

Unterwegs mussten sich die Teams heute in zwei Sonderprüfungen bewähren - als hätte die Piste selbst sie nicht schon genug auf die Probe gestellt hätte. Bei der SP1, der „Trial Challenge“, stellten die Teilnehmer das Handling ihrer Maschinen unter Beweis, indem sie, durch tiefen Sand behindert, eine schwierige Schleife durch Felsen fahren mussten. Die Fahrer hatten den Kurs schnellstmöglich und möglichst fehlerfrei zu absolvieren. Wer die Füße auf den Boden aufsetzte, stürzte oder von der Strecke abkam, kassierte Zeitstrafen. 

Gegen Ende des Tages stand SP2, die „Magic Cliffs“ - eine Navigationsübung, auf dem Programm, die zu Fuß zu erledigen war. Dabei mussten die Teams mit Hilfe eines GPS-Geräts vier Wegpunkte ansteuern. An jedem erfolgreich angesteuerten Punkt konnten die Teams Buchstaben einsammeln, um am Ende für ein vollständiges Wort Bonuspunkte zu erhalten. Klingt einfach, aber die Felsen waren 100 Meter hoch und die gesamte Übung musste innerhalb eines Zeitlimits von nur 20 Minuten abgeschlossen werden.

11 Stunden nach dem Start war das Ziel in Camp Tsagaan Survaga endlich erreicht und darüber waren alle sehr froh. Nachdem sie hier bei der GS Trophy waren, mussten die Teilnehmer, ob erschöpft oder nicht, noch ihre Zelte aufschlagen, ihre Motorräder checken und Vorbereitungen für Tag 2 treffen. Es war ohne Frage ein anstrengender Tag.

Die Gewinner des Tages:

Wegen Problemen mit dem Bewertungssystem werden die Ergebnisse an Tag 2 bekannt gegeben.

Zitate:

Michael Hänsel, Team Deutschland: „Als der Tag begann, hatten wir ziemlich viel Bammel. Und das aus gutem Grund. Denn nach der ersten Stunde tauchten wir im Sand ein. Das war eine neue Erfahrung für mich, und in der folgenden Stunde war es sehr anstrengend, bis ich ein Verständnis und Gefühl dafür entwickelt hatte. Außerdem gab es viel Staub. Wenn man zu sehr dicht an dicht fährt, kann man nicht sehen, was kommt. Das Land ist aber faszinierend. Hinter jedem Sandhügel tauchen überall viele weitere auf. Es ist keine Wüste, da es hier Schotter, Sand und kurzes Gras gibt - und Tiere - Mäuse, Pferde und Ziegen. Es war eine sehr schöne Fahrt.“ 

Jocelin Snow, Team Ausamerica: „Was für ein Morgen! Nach dem Highway fuhren wir auf einem Weg weiter und erreichten eine Anhöhe, von der Sand- und Schotterhügel zu sehen waren, soweit das Auge reichte – plötzlich war alles sehr real! Für Bettina (Nedel) und mich war das die erste Fahrt über Sand. Wenn wir es an Tag acht geschafft haben, werden wir wissen, wie man durch Sand fährt, so ähnlich wie man mit 78 weiß, wie das Leben funktioniert ...!“


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