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Sport ALMS 2012, 7. Lauf in Elkhart Lake (USA): Vorschau

Motorsport


ALMS 2012, 7. Lauf in Elkhart Lake (USA): Vorschau

Die American Le Mans Series macht einen Abstecher in die Vergangenheit: Auf der legendären Road America, einer der ältesten Rennstrecken in den USA, findet am 18. August der 7. Saisonlauf der Rennserie mit den schnellsten Sportwagen der Welt statt. Vier Porsche-Kundenteams stellen sich auf dem legendären Kurs in der Nähe von Elkhart Lake im US-Bundesstaat Wisconsin der starken Konkurrenz. In der hart umkämpften GT-Klasse haben die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Long (USA) mit dem von Flying Lizard Motorsports eingesetzten Porsche 911 GT3 RSR ihren zweiten Saisonsieg im Visier.

Rennen

Das Vier-Stunden-Rennen auf dem legendären Kurs Road America hat seit 2002 seinen festen Platz im Kalender der American Le Mans Series .

Strecke

Die Road America ist eine der ältesten Rennstrecken in den USA. Sie gilt als Wiege der amerikanischen Sportwagenrennen. Seit der Eröffnung 1955 wurde die Streckenkonfiguration nicht wesentlich verändert. Der 6,514 Kilometer lange Kurs mit seiner langen Start-Ziel-Geraden und 14 Kurven liegt in der Nähe von Elkhart Lake, 2 Autostunden nördlich von Chicago.

Porsche-Fahrer

Mit dem Porsche 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports sind die Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister und Patrick Long am Start. In der traditionell stark besetzten GT-Klasse müssen sich die dreifachen Road-America-Sieger mit so namhaften Konkurrenten wie BMW, Chevrolet und Ferrari auseinandersetzen. Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen) wechselt sich im vom Team Falken Tire eingesetzten Porsche mit Bryan Sellers (USA) ab. Das Cockpit des zweiten Flying-Lizard-Porsche teilen sich Porsche-Werksfahrer Marco Holzer (Lochau) und der amerikanische Teameigner Seth Neiman. Die Piloten des Porsche 911 GT3 RSR von Paul Miller Racing sind Sascha Maassen (Aachen) und Bryce Miller (USA).

Porsche 911 GT3 RSR

Der erfolgreichste GT-Rennwagen der vergangenen Jahre in der American Le Mans Series ist das Topmodell der Kundensportfahrzeuge von Porsche Motorsport. In die neue Saison startete der Porsche 911 GT3 RSR, der als GT-Fahrzeug mit der besten Gesamteffizienz zuletzt 2010 auch die Umweltwertung "Michelin Green X Challenge" gewann, mit umfangreichen Modifikationen. Seit dem Rennen in Laguna Seca ist er zusätzlich mit einem neuen Frontsplitter und einem angepassten Heckflügel unterwegs.

Porsche-Erfolge

Bei den Rennen der American Le Mans Series auf der Road America ist Porsche mit sieben Siegen der erfolgreichste Hersteller. Allein fünf Erfolge in den Klassen GT bzw. GT2 hat Jörg Bergmeister zu dieser eindrucksvollen Bilanz beigetragen. 2002 und 2004 siegte er mit Timo Bernhard, 2005, 2006 und 2009 mit Patrick Long. Timo Bernhard und Romain Dumas steuerten den Sportprototyp RS Spyder 2007 zum Gesamtsieg.

Zeiten

Das Rennen in Elkhart Lake startet am Samstag, 18. August, um 14.30 Uhr Ortszeit (21.30 Uhr MESZ) und dauert vier Stunden. Es wird auf www.americanlemans.com live im Internet übertragen. Das GT-Qualifying ist auf www.Porsche.com/alms-live am Freitag ab 22.55 Uhr MESZ zu sehen.

Hartmut Kristen, Porsche-Motorsportchef:

"Die Leistungsdichte in der GT-Klasse der American Le Mans Series ist enorm. In den letzten Rennen gab es stets sehr knappe Entscheidungen im Zehntelsekundenbereich, und das wird auf der Road America vermutlich nicht viel anders sein. In Mid-Ohio haben unsere Teams zuletzt eine sehr gute Mannschaftsleistung gezeigt. In enger Zusammenarbeit mit den Reifenherstellern ist es ihnen gelungen, das Setup ihrer Autos weiter zu verbessern. Das wird sich sicherlich auch auf der Road America positiv auf die Performance und Konkurrenzfähigkeit auswirken."

Jörg Bergmeister:

"Die Road America ist meine absolute Lieblingsstrecke in den USA. Eine klassische Rennstrecke, die alles hat, was man sich als Rennfahrer wünscht – sie ist sehr schnell, sehr hügelig und sehr anspruchsvoll. Eine HerausForderung, auf die ich mich immer das ganze Jahr freue, nicht zuletzt natürlich auch, weil wir auf dieser Strecke in den vergangenen Jahren schon viele Erfolge feiern konnten."

Patrick Long:

"Das Rennen dauert vier Stunden und damit länger als die meisten in der American Le Mans Series. Dadurch gewinnen die Boxenstopps noch mehr an Bedeutung. Nur wer da nicht zu viel Zeit verliert, kann vorne mitfahren. Zum Glück machen unsere Flying-Lizard-Jungs die schnellsten Boxenstopps im Feld. Davon können wir hier besonders profitieren."

Wolf Henzler:

"Vom Topspeed her ist das die schnellste Strecke, auf der wir in der American Le Mans Series unterwegs sind. Durch die langen Geraden gibt es gute Überholmöglichkeiten, weil man sich im Windschatten ansaugen kann. Die Strecke ist anspruchsvoll und macht sehr viel Spaß. Deshalb freut es mich auch, dass das Rennen vier Stunden dauert und man dadurch zwei Mal zum Fahren kommt."

Marco Holzer:

"Ich war im Vorjahr zum ersten Mal auf der Road America am Start. Meine Kollegen haben mir von dieser tollen Strecke vorgeschwärmt, und sie haben nicht übertrieben. Ich freue mich sehr auf das Rennen."

American Le Mans Series

Bei der 1999 ins Leben gerufenen American Le Mans Series (ALMS) gehen Sportprototypen und GT-Fahrzeuge an den Start. Sie sind in fünf Klassen eingeteilt, die gemeinsam starten, aber getrennt gewertet werden:

  • Klasse GT: Die beliebteste Klasse der Fahrzeughersteller ist traditionell am stärksten besetzt. Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 440 bis 500 PS und einem Mindestgewicht von 1.245 kg (z.B. Porsche 911 GT3 RSR).
  • Klasse GTC: In dieser Klasse sind Markenpokalfahrzeuge wie der Porsche 911 GT3 Cup startberechtigt.
  • Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 550 PS und einem Mindestgewicht von 900 kg.
  • Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS und 900 kg Mindestgewicht.
  • Klasse LMPC: Prototypen-Markenpokal für den ORECA FLM 09.


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