Willkommen bei Autosieger.deAutosieger.de - Das Automagazin
Autosieger.de - Das Automagazin
Autoübersicht
Automodelle
Autoratgeber
Autotests
Autonews
Autoservice
Facebook
02.12.2021, 23:24 Uhr

Kooperation

Luftfahrtmagazin.de

Friseur Falb

Deutsche Verkehrswacht

Themen | Kategorien
Autosieger-Nachrichten nach Themen sortiert:


Nachrichten nach Kategorien geordnet:

Auto News


Technik Alfa Romeo präsentiert Fahrdynamiksystem Q2

Motor & Technik


Alfa Romeo präsentiert Fahrdynamiksystem Q2

Alfa 147 Q2Innerhalb des 1. Quartals 2007 debütiert in den 110 kW (150 PS) starken Alfa 147 1.9 JTD 16V M-Jet und Alfa GT 1.9 JTD 16V M-Jet das neu entwickelte Vorderachs-Sperrdifferential Q2. Schritt für Schritt soll das System auch in weiteren Alfa Romeo Modellen angeboten werden. Q2 wurde speziell für frontgetriebene Fahrzeuge konzipiert, um die Traktionseigenschaften und die Fahrdynamik weiter zu optimieren. In seiner Wirkung bietet die neue Technologie Vorteile, wie sie bislang mitunter nur mit Allradantrieb zu erzielen waren. Im Gegensatz zu diesem ist das Q2-Konzept allerdings wesentlich leichter und wirtschaftlicher.

Fest steht: Q2 ermöglicht dem Frontantrieb in eine neue fahrdynamische Dimension vorzustoßen. Prinzipiell basiert Q2 auf einem mechanischen Torsen-Differential mit einer Sperrwirkung von 25 Prozent unter Last beziehungsweise 30 Prozent im Schubbetrieb. Das besonders sensibel ansprechende System greift die Vorteile des Frontantriebs gezielt auf, indem es kontinuierlich auf die Fahrbahnbeschaffenheit und Fahrsituation reagiert und das Antriebsmoment entsprechend an die Vorderräder verteilt. Effekt: Elektronische Fahrerassistenzsysteme wie die Antischlupfregulierung ASR oder die dynamische Stabilitätskontrolle VDC (Vehicle Dynamic Control) können deutlich später eingreifen; denn Q2 reduziert das Untersteuern, sorgt für größere Fahrstabilität und ermöglicht höhere Kurvengeschwindigkeiten. Wie und wo Q2 zum Einsatz kommt, verdeutlichen zwei Beispiele aus der Praxis.

Beispiel 1 – Kurven:

Beim Durchfahren einer Kurve unter schlechten Haftbedingungen (Nässe, nasses Laub, Schnee) oder bei sehr sportlicher Fahrweise kann es zu einem Haftungsverlust des kurveninneren Rades kommen, da das Differential das Antriebsmoment auf das "belastungsärmere" Rad überträgt und dem kurvenäußeren Rad entzieht. Dieses wäre jedoch durchaus in der Lage höhere Antriebskräfte auf die Fahrbahn weiterzugeben, da auf ihm infolge der dynamischen Radlastverteilung zusätzliches Gewicht lastet. Bei modernen Fahrzeugen mit Sicherheitssystemen wie ASR und VDC reduzieren in derartigen Situationen die Fahrassistenzsysteme die Motorleistung über die Drosselklappe; das macht die Leistungsregelung via Gaspedal praktisch unmöglich. Folge: Leistungsverlust und eine weniger exakte Rückmeldung vom Fahrzeug. Hier greift Q2: Sobald das kurveninnere Rad an Grip verliert, wird das Antriebsmoment verstärkt auf das kurvenäußere Rad übertragen, wodurch ein geringeres Untersteuern, eine größere Stabilität, eine höhere Durchfahrgeschwindigkeit in der Kurve und ein weniger häufiges und weniger spürbares Eingreifen der Fahrzeugkontrollsysteme erzielt wird. Dieser Vorgang begünstigt deutlich das Fahrvergnügen und fördert die Fahrzeugkontrolle.

Beispiel 2 – unterschiedlich griffige Fahrbahn:

Beim Fahren auf wenig griffigem Fahruntergrund kann es geschehen, dass die Antriebsräder unterschiedliche Haftbedingungen vorfinden. So befindet sich zum Beispiel auf einer Straße nach Schneefall oder Regen ein Rad am Fahrbahnaußenrand in direktem Kontakt mit den Schneeresten, während das andere Rad mit dem bereits gesäuberten oder trockenen Bereich Kontakt hat. Unter diesen Bedingungen kann das Anfahren oder die Beschleunigung zum Durchdrehen des schlechter greifenden Rades führen, woraus starke Einflüsse auf die Lenkung, eine ungleichmäßige Beschleunigung und die Notwendigkeit von Lenkkorrekturen resultieren, um das Fahrzeug in der Spur zu halten. Auch hier sogt "Q2" für einen deutlichen Komfort- und Sicherheitsgewinn: Es arbeitet den negativen Auswirkungen durch die progressive Antriebsmomentübertragung auf das Rad entgegen, das einen größeren Reibungswiderstand aufweist. Damit wird zum Beispiel das Anfahren auf einer Steigung im Gebirge vereinfacht und das Fahren auf Straßen mit wechselnden Haftbedingungen sicherer und komfortabler.

Die spezifische Ausstattung des Alfa 147 1.9 JTD 16V M-Jet Q2:

Sowohl der Alfa 147 als auch der Alfa GT weisen als Q2-Modelle besondere Spezifikationen auf. Beispiel Alfa 147: Zusätzlich zur exklusiven Distinctive-Ausstattung bietet die Q2-Variante im Exterieurbereich spezifische Lufteinlass-Zierleisten, einen Kühlergrill und die Außenspiegel in AluMINIum-Optik, spezielle 17-Zoll-Leichtmetallfelgen, einen Heckspoiler, einen verchromten Endschalldämpfer und ein Sportfahrwerk. Außerdem gibt sich der 147 1.9 JTD 16V M-Jet Q2 mit schwarzen B-Säulen sowie dem Heckschriftzug Q2 zu erkennen.

Innen sorgen Instrumente mit roter Skalierung und weißer Beleuchtung, ein schwarzer Dachhimmel, Leder-Lenkrad, Leder-Schalthebel und Leder-Handbremsknauf (jeweils mit roten Steppnähten), eine Einstiegsleiste mit dem Q2-Logo sowie AluMINIum-Pedale für ein Plus an Sportlichkeit. In Anthrazitgrau gehalten sind die Schalthebel- und Handbremshebel-Manschette sowie die Applikationen im Lenkrad (mit integrierten Radiobedientasten) und der Mittelkonsole. Ebenfalls zur Serienausstattung zählen Cruise Control, VDC und sechs Airbags.

Die spezifische Ausstattung des Alfa GT 1.9 JTD 16V M-Jet Q2:

Den Alfa GT mit Q2-System (basiert auf der Ausstattung Progression) weisen außen 18-Zoll-Leichtmetallfelgen in neuem, eigenständigen Design, verchromter Doppelrohrauspuff, Sportfahrwerk sowie das Q2-Logo am Heck aus. Für einen sportlichen Auftritt sorgen darüber hinaus ein Chromkühlergrill sowie die in AluMINIum-Optik ausgeführten Lufteinlass-Zierleisten und Außenspiegel.

Im GT-Innenraum sind es die rot unterlegten Instrumente mit weißer Beleuchtung, Sportsitze, deren schwarzer Lederbezug mit roten Nähten eingefasst ist, Türeinstiegsleisten mit Q2-Logo, AluMINIum-Pedalen und anthrazitgraue Applikationen, die das Coupé als Q2 ausweisen. Ebenfalls serienmäßig an Bord: Stereo-Radio mit CD-Player und Radio-Bedientasten am Lenkrad. Zudem verfügt selbstverständlich auch der Alfa GT über eine umfangreiche Sicherheitsausstattung inklusive sechs Airbags und VDC.

Der Aufpreis für die Q2-Versionen des Alfa 147 und des Alfa GT beträgt rund 1.000 Euro gegenüber einem gleich motorisierten Alfa 147 in Distinctive-Ausstattung beziehungsweise dem Alfa GT Progression. Auf Grund des erweiterten Q2-Ausstattungsumfangs, können sich Käufer aber auch über einen Preisvorteil von 900 Euro freuen – zusätzlich zu dem Performance-Gewinn dank Q2.


Diesen Beitrag empfehlen


Ähnliche Artikel zum Thema

Alfa Romeo Giulietta ab sofort mit Euro 6-Motoren erhältlich
Alfa Giulietta: Neues Einstiegsmodell mit 105 PS
Alfa Romeo bringt neue Einstiegsmodelle für den MiTo
Alfa Romeos Kleinster: Der MiTo 0.9 8V TwinAir
Alfa Romeo Giulietta jetzt mit ALFA TCT für blitzschnelle Gangwechsel

Lesen Sie mehr aus dem Resort Technik