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Auto News


Sport 100 Jahre Michelin im Motorsport

Historie


100 Jahre Michelin im Motorsport

Michelin und Motorsport gehören untrennbar zusammen. Die Marke mit dem Bibendum engagiert sich hierzulande in nahezu allen Motorsport-Disziplinen. Der Startschuss fällt anno 1904 beim "Coupe Gordon Bennett" in Bad Homburg. Das französische Nationalteam gewinnt auf Michelin Pneus das prestigeträchtigste Rennen jener Ära. Seine Majestät Kaiser Wilhelm II. höchstpersönlich überreicht die Siegertrophäe. Mit dem Ende der Straßenrennen zieht sich Michelin vorübergehend aus dem aktiven Rennsport zurück. Clevere Privatfahrer setzen ab den 1950er Jahren auf die überlegene Radialreifen-Technologie von Michelin. Schon 1951 siegen bei den legendären 24 Stunden von Le Mans zwei Porsche 356/2 in der Klasse bis 1100 cm³ Hubraum.

Der professionelle Renndienst von Michelin

Seit den 1970er Jahren unterstützt Michelin in Deutschland zahlreiche Rallye-Teams. 1977 holt der Porsche-Pilot Ludwig Kuhn den ersten deutschen Titel für Michelin und beginnt damit eine anhaltende Siegesserie. Mit der Gründung des eigenen Renndienstes setzt Michelin 1985 in Deutschland einen weiteren Meilenstein: Konzerneigene Reifen-Trucks transportieren die Pneus zu den Veranstaltungen. Seither sind die Michelin Experten aus den Fahrerlagern nicht mehr wegzudenken. An der Seite renommierter Teams wie Wolf-Ford, Alpina-BMW und Mercedes-Partner Snobeck Racing Service gehört Michelin zu den Pionieren der aufstrebenden Deutschen Tourenwagenmeisterschaft (DTM). In der Saison 1993 gewinnt Michelin Deutschland mit Nicola Larini im Alfa 155 V6 TI den DTM-Titel. Der Gesamtsieg in der Folgeserie International Touring Car Championship (ITC) durch den Opel-Piloten Manuel Reuter krönt 1996 das Engagement von Michelin.

Nachwuchsserien und Markenpokale

Die Förderung von Nachwuchsserien wird bei Michelin ebenfalls großgeschrieben: So stattet der Reifenhersteller seit Jahren zahlreiche Markenpokal-Meisterschaften aus wie die Formel Renault, den Renault Clio Cup, die Formel BMW ADAC und den Porsche Carrera Super Cup.

Internationale Erfolge mit deutscher Beteiligung

Auch in internationalen Rennserien ist Michelin überaus erfolgreich. In der Formel 1 wird Nelson Piquet 1983 mit seinem Brabham-BMW Weltmeister, 1984 holt Niki Lauda im TAG-McLaren-Porsche Fahrer- und Konstrukteurstitel. Jenseits der asphaltierten Pisten setzt sich die Michelin Erfolgsstory mit deutscher Beteiligung fort: 1982 erringt Rallye-Legende Walter Röhrl auf einem 270 PS-starken Opel Ascona 400 seinen zweiten Weltmeistertitel. Ein Jahr später wird Röhrl mit dem allradgetriebenen Audi Quattro Vizeweltmeister. 1984 sichert sich Audi den Titel des Konstrukteurchampions – natürlich auf Michelin Pneus. Auch beim berühmten 24-Stunden-Rennen von Le Mans ist die Liste der Michelin Siege mit deutschen Piloten und Herstellern lang. Jochen Mass siegt 1989 im Sauber-Mercedes. Porsche holt sich 1998 den Titel. 1999 gewinnt Joachim Winkelhock die 24-Stunden auf BMW. "Mister Le Mans" Frank Biela überquert mit dem Audi R8 und Michelin Pneus gleich drei Mal in Folge (2000 – 2002) als erster die Ziellinie.


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