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Umwelt Volkswagen setzt bei Produktion auf Wasserkraft

Umwelt & Natur


Volkswagen setzt bei Produktion auf Wasserkraft

Malta in Kärnten: Wasserkraft des Wiener Energieversorgers Verbund AG für Werke von Volkswagen
Volkswagen nutzt erneuerbare Energie in der Fertigung, ein Ziel aus dem Umweltprogramms Think Blue. Factory. So auch für den e-Golf aus dem Werk Dresden.
Malta in Kärnten: Wasserkraft des Wiener Energieversorgers Verbund AG für Werke von Volkswagen

Volkswagen verstärkt den Einsatz erneuerbarer Energien in der Fertigung. Die Maßnahme trägt dazu bei, das Ziel des Volkswagen Umweltprogramms Think Blue. Factory. zu erreichen. Dabei sollen bis 2025 jedes Fahrzeug und Komponententeil verglichen zum Basisjahr 2010 um 45 Prozent umweltfreundlicher hergestellt werden. Die drei Produktionsstandorte der Volkswagen Sachsen GmbH werden seit diesem Jahr von der VW Kraftwerk GmbH mit Volkswagen Naturstrom® aus 100 Prozent regenerativer Erzeugung beliefert.

Der Herkunftsnachweis der Energie ist im Register des Umweltbundesamtes eingetragen. Volkswagen Naturstrom® ist TÜV-zertifizierter Ökostrom, der aus Wasserkraftwerken des Wiener Energieversorgers Verbund AG in Deutschland, Frankreich, Schweiz und Österreich stammt. Verbund kooperiert seit 2011 mit VW Kraftwerk, die Zusammenarbeit wurde im laufenden Jahr bis 2025 verlängert.

e-Golf aus Dresden klimaneutral gefertigt

Der Standort Dresden baut somit den e-Golf1 von 2018 an vollständig klimaneutral. Die Stromversorgung ist durch Naturstrom® bereits CO2-frei, was 3.600 Tonnen CO2 pro Jahr einspart. Zusätzlich wird auch die Wärmeversorgung CO2-frei gestellt. Dazu kooperiert VW Kraftwerk über einen Zeitraum von drei Jahren mit der South Pole Group (SPG), dem weltgrößten Entwickler von Klimaschutzprojekten: Die rund 400 Tonnen des Treibhausgases CO2, die sonst jährlich bei der Wärmeerzeugung aus fossilen Brennstoffen anfallen, werden durch CO2-Einsparungen an anderer Stelle ausgeglichen.

Dafür kauft VW Kraftwerk Klimazertifikate nach Gold Standard®, die durch CO2-Gutschriften ("carbon credits") geförderter Nachhaltigkeitsprojekte von SPG entstehen – im Fall von Dresden durch Klimaprojekte in China und ein Aufforstungsprojekt in Brasilien.

Im Motorenwerk Chemnitz wurde der Einsatz elektrischer Energie komplett auf Volkswagen Naturstrom® umgestellt und damit eine CO2-Einsparung von rund 32.000 Tonnen im Jahr erreicht. Im fahrzeugbauenden Werk Zwickau, wo Golf, Golf Variant, Passat Variant sowie Karosserien für Bentley und Lamborghini hergestellt werden, wird ungefähr die Hälfte des Stromverbrauchs weiter durch ein eigenes Blockheizkraftwerk mit hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung abgedeckt. Die andere Hälfte wird jetzt durch Volkswagen Naturstrom® aus Wasserkraft gedeckt. Dadurch werden bis zu 44.000 Tonnen CO2 pro Jahr weniger emittiert.

Laut Liendel Chang, Leiter Umwelt Produktion, hat die Marke Volkswagen damit elf Standorte, die CO2-freien Strom aus erneuerbaren Quellen beziehen. Dabei handele es sich neben Dresden, Chemnitz und Zwickau um die Werke Anchieta, Taubaté, Curitiba, São Carlos in Brasilien, Bratislava und Martin in der Slowakei, Pamplona in Spanien und Polkowice in Polen. Die Think Blue. Factory.-Ziele sollen unter anderem durch die Steigerung der Energieeffizienz und Strom aus regenerativen Quellen erreicht werden. Weltweit nutzt der Konzern schon rund ein Drittel der verbrauchten elektrischen Energie aus regenerativen Quellen. Auf dem Foto: Verbund AG Wasserkraftwerk Malta in Kärnten.

1e-Golf (100 kW/136 PS)

  • Stromverbrauch in kWh/100km: 12,7 (kombiniert),
  • CO2-Emissionen in g/km: 0 (kombiniert),
  • Effizienzklasse: A+


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