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01.10.2022, 17:38 Uhr

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Motorrad Ursprünge des Quads und was beim Handling zu beachten ist

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Ursprünge des Quads und was beim Handling zu beachten ist

Quads erfreuen sich mittlerweile einer großen Beliebtheit, was sich vor allem an der Auswahl an verfügbaren Fahrzeugen bemerkbar macht: Noch nie zuvor waren so viele unterschiedliche Modelle erhältlich. Doch obwohl es immer mehr Quad-Fahrer gibt, müssen Viele gestehen, über die Ursprünge dieser Fahrzeugklasse nicht besonders viel zu wissen. Im Grunde sehr schade, immerhin reicht die Geschichte des Quads weiter zurück, als die meisten Fahrer annehmen.

Die Anfänge

Quads wurden nicht zum Vergnügen entwickelt, die Ursprünge liegen stattdessen im Militär. Gesucht wurde ein Fahrzeug, welches es ermöglicht, unwegsames Gelände schnell und sicher zu passieren. Motorräder kamen nicht in Frage, weil sie einerseits nicht allzu leicht zu handeln sind und außerdem wenig Stauraum bieten.

Wer nun denkt, dass das Quad auf die Forschung des US-Militärs zurückzuführen ist, liegt falsch. Tatsächlich liegt der Ursprung in Deutschland, es war die Bundeswehr, die erste Fahrzeuge dieser Art im Jahr 1962 bei der Firma Faun produzieren ließ. Damals wurde aber nicht die Bezeichnung Quad verwendet, stattdessen bezeichnete die Bundeswehr das Fahrzeug als Kraka (abgeleitet von Kraftkarren).

Einige Jahre später stieg der Motorradspezialist Honda in die Fertigung ähnlicher Fahrzeuge ein. Hier waren die Hintergründe jedoch vollkommen anders. Mit dem All Terrain Cycle (ATC) brachten die Japaner eine Art Gelände-Trike auf den Markt, welches tatsächlich für den reinen Spaßeinsatz konzipiert wurde. Es sollte spritzige Ausfahrten auf Sand ermöglichen, insbesondere an Stränden.

In den Folgejahren vergrößerte sich die Anzahl der Unternehmen, die Quads produzieren. Um ihre Markanteile zu steigern, versuchten sie neue Bereiche zu erobern. Neben dem Militär wurden auch Landwirte zur Zielgruppe ernannt. Vor allem auf amerikanischen Farmen, die große Flächen umfassen, gelten die Fahrzeuge als äußerst gefragt. Den Landwirten bietet sich so die Chance, weite Strecken zurückzulegen, ohne dabei viel Kraftstoff verbrauchen zu müssen. Erst gegen Ende 1990er Jahre wurde der Massenmarkt erschlossen. Das Quad entwickelte sich zu einem Freizeitgefährt, das besonders bei jungen Menschen sehr gefragt ist.

Handling: Was Neulinge beachten müssen

Obwohl ein Quad auf vier Rädern fährt, darf das Handling nicht unterschätzt werden – eine gewisse Nähe zum Motorrad ist nicht abzustreiten. Allerdings braucht deshalb niemand verunsichert zu sein, im Allgemeinen sind Quads relativ leicht zu fahren.

Im Wesentlichen ist auf drei Dinge zu achten. Zunächst die bloße Bedienung mit den Händen, Gas wird über den Gaszug am Lenker gegeben. Die Füße dienen ausschließlich dazu, den Körper am Fahrzeug zu stabilisieren. Weiterhin ist es wichtig, ein Gefühl für den Lenkradius zu entwickeln, denn aufgrund des kurzen Radstands sind enge Kurven möglich, wer zu sehr einschlägt, kann umkippen. Damit wäre auch schon der dritte Punkt angeschnitten: Aufgrund des engen Spurkreises ist es wichtig, keine starre Sitzhaltung einzunehmen. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und engeren Kurven ist es empfehlenswert, sich leicht in die Kurven zu legen.

Vor der Schaltung braucht sich übrigens niemand zu fürchten. Die meisten Quads sind mit einer Fliehkraftkupplung ausgestattet, die in Verbindung mit einer Automatik arbeitet: erreicht man eine bestimmte Drehzahl, wird automatisch der nächste Gang eingelegt.


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