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Info Lkw-Maut: Siemens-OBU ab sofort als Einbaugerät verfügbar

Verkehr


Lkw-Maut: Siemens-OBU ab sofort als Einbaugerät verfügbar

Ab sofort stellt Toll Collect ein weiteres Fahrzeuggerät zur Verfügung. Die Firma Siemens VDO produziert im Auftrag des Mautbetreibers ein so genanntes Einbaugerät für DIN-Schächte.

Die jetzt verfügbare On-Board Unit (OBU) funktioniert auf die gleiche Art und Weise wie die bisher im Einsatz befindlichen Fahrzeuggeräte. Das ist zum einen das so genannte Aufbaugerät der Firma Siemens VDO, das auf das Armaturenbrett montiert wird. Zum anderen das für DIN-Schächte geeignete Einbaugerät von Delphi Grundig. Alle drei Geräte sind über die Servicepartner erhältlich. Die Servicepartner arbeiten mit speziell durch Toll Collect geschulten Mitarbeitern.

Ausschlaggebend für die Entwicklung einer weiteren Siemens-OBU war der immer höher werdende Anteil der automatischen Einbuchungen in das Mautsystem über die Fahrzeuggeräte. Wurden Anfang 2005 rund 72 Prozent der Mauteinnahmen über das automatische Verfahren realisiert, so sind es heute über 90 Prozent. Im Januar 2005 berechneten 321.000 in LKW eingebaute Fahrzeuggeräte die Maut auf deutschen Autobahnen, heute sind es mehr als 570.000.

Die Fahrzeuggeräte werden vor allem von den Unternehmen der Transport- und Logistikbranche genutzt, die die Autobahnen sehr oft nutzen oder lange Strecken fahren. Aber auch für Unternehmen, die häufig nur kurze Strecken auf den mautpflichtigen Straßen fahren, lohnt sich der Einbau eines Fahrzeuggerätes. Die Vorteile des automatischen Verfahrens sind eindeutig: kein Stopp an den Mautstellen-Terminals, kein zusätzlicher Verwaltungsaufwand, volle Flexibilität des Fahrers während der Tour, einmal im Monat alle Fahrten auf einem Blick durch die Mautaufstellung.

Die On-Board Units werden von den rund 1.400 in- und ausländischen Servicepartnern eingebaut. Die Unternehmen der Transort- und Logistikbranche können aber auch auf Wunsch die Kabelanlagen oder die Fahrzeuggeräte bereits ab Werk einbauen lassen.

Die On-Board Units bleiben Eigentum der Toll Collect GmbH. Wechseln die Fahrzeuge die Besitzer, sind die Kunden aufgeFordert die Geräte bei einem Servicepartner ausbauen zu lassen. Die OBUs gehen dann zurück an die Toll Collect GmbH. Mitarbeiter des zum Unternehmen gehörenden Logistikcenters überprüfen die Geräte technisch und lassen sie im Rahmen eines speziellen Prozesses wieder aufarbeiten. Danach können die Servicepartner die OBUs erneut in Fahrzeuge einbauen. Durch die Fluktuation im Markt werden so jedes Jahr ca. 20% des Fahrzeuggerätebestands einer erneuten Nutzung zugeführt.

Dieses Verfahren ist Teil des Umweltmanagements von Toll Collect. Das Konzept stellt sicher, dass die Technik optimal genutzt wird. Das spart Ressourcen und Geld.


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