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Test Licht-Test 2007: 35% Mängelquote

Test & Wertung


Licht-Test 2007: 35% Mängelquote

An jedem 3. Pkw wurden bei den Licht-Test-Überprüfungen im Oktober Lichtmängel festgestellt. Auf den Pkw-Bestand hochgerechnet sind bei einer Mängelquote von 35 Prozent rund 16 Millionen Fahrzeuge betroffen. "Das ist eine alamierende Zahl, von der eine hohe Verkehrsgefährdung ausgeht," resümierte Kurt Bodewig (MdB), Präsident der Deutschen Verkehrswacht. Sozusagen als ob man mit verbundenen Augen Auto fahren würde.

In den vergangenen Jahren ist die nahe bei 40 Prozent liegende Mängelquote bei der Pkw-Beleuchtung zwar deutlich gesunken. So das Fazit der Ergebnisse der Beleuchtungsaktion vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und der Deutschen Verkehrswacht (DVW). Allerdings nach wie vor sind die Scheinwerfer Autofahrers Stiefkind: Auch wenn die Anzahl der Pkw mit defekten Scheinwerfern um 6 Prozentpunkte gefallen ist, sind die Frontlichter mit einer Quote von 23 Prozent weiterhin ganz oben auf der Mängelliste. Davon sind immerhin 8 Prozent der Pkw "blind" unterwegs. Besser als im Frontbereich des Autos steht es um die rückwärtige Beleuchtung, deren Mängelquote von 11 Prozent jedoch um einen Prozentpunkt höher liegt als 2006. Rund 5 Prozent der Autofahrer fahren mit defektem Bremslicht.

Jeder 3. Lastwagen hatte Mängel

Mit einem nahezu 10 Prozentpunkte schlechteren Ergebnis als im Vorjahr schnitten die Nutzfahrzeuge bei dem nun zum 2. Mal durchgeführten Licht-Test 2007 im Oktober ab. Jeder 3. Lastwagen oder Bus ist mit fehlerhafter Beleuchtung unterwegs. "Die Ergebnisse zeigen wie nötig diese Beleuchtungsaktionen sind. Wir werden sie auf jeden Fall auch in den kommenden Jahren fortsetzen", erklärte DVW-Präsident Kurt Bodewig (MdB).

Sowohl im Frontbereich als auch bei der rückwärtigen Beleuchtung haben die Fehler deutlich zugenommen. Defekte an einem oder auch beiden Scheinwerfern liegen in der Mängelliste ganz vorne. Jeder 5. Truck oder Bus ist einäugig unterwegs und bei 9 Prozent der überprüften Fahrzeuge sind sogar beide Scheinwerfer fehlerhaft. Nahezu 16 Prozent der Brummifahrer blenden den Gegenverkehr mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern. Bei den Rücklichtern sieht es mit einer Mängelquote von rund 15 Prozent nicht besser aus. "Jeder Kraftfahrer sollte ein Auge auf die Lampen an seinem Fahrzeug haben", Fordert DVW-Präsident Kurt Bodewig. "Und zwar nicht nur im Oktober."

Die DVW gibt abschließend nützliche Tipps für den Alltag:

  • Schmutz auf den Scheinwerfern kann 60 Prozent der Leuchtkraft kosten, Streulicht blendet den Gegenverkehr. Die Leuchten sollten regelmäßig gereinigt werden, bei Regen- oder Schneefall ist das schon nach einer halben Stunde Fahrt notwendig.
  • Scheinwerfer regelmäßig auf winzige Einschlagsstellen überprüfen, da eindringende Feuchtigkeit die Lichtanlage beschädigt
  • Schwere Lasten im Auto lassen die Scheinwerfer nach oben "schielen", das blendet den Gegenverkehr, deshalb die Leuchtweitenregulierung benutzen
  • Frische Wischer und eine saubere Windschutzscheibe sorgen für besseren Durchblick. Schmutz auf der Scheibe streut das Licht und blendet den entgegenkommenden Verkehr.


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