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Info Kia feiert Jubiläum: 15 Jahre auf dem deutschen Markt

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Kia feiert Jubiläum: 15 Jahre auf dem deutschen Markt

Vor genau 15 Jahren, Ende September 1993, wurde in Deutschland der erste Kia verkauft. Mit der Mittelklasse-Limousine Sephia bestritt Kia Motors damals sein Debüt im Mutterland des Automobils. Heute ist der älteste koreanische Automobilhersteller zu einer europäischen Marke mit koreanischen Wurzeln geworden: In Rüsselsheim betreibt Kia ein Forschungs- und Entwicklungszentrum, in Frankfurt ein Design Center und in der slowakischen Stadt Zilina ein hochmodernes Automobilwerk.

Am deutlichsten zeigt sich diese "Europäisierung" von Kia und die damit verbundene Qualitätssteigerung am cee’d, dem ersten Kia, der ausschließlich für den europäischen Markt entwickelt wurde. Der Kompaktwagen mit 7-Jahres-Garantie und "5-Sterne"-Bestnote im Crashtest Euro NCAP wurde in seinem Startjahr 2007 in neun Ländern zum "Auto des Jahres" gewählt und gewann mehr als 30 Vergleichstests von Medien. Ein weiterer "echter Europäer" ist inzwischen der erfolgreiche Kompakt-SUV Kia Sportage, der ebenfalls in Zilina produziert und mit 7-Jahres-Garantie ausgeliefert wird.

Kia ist heute nicht nur in Qualität und Zuschnitt seiner Modelle eine europäische Marke. Auch im Design spielt Kia in der ersten Liga. Das hat der Automobilhersteller 2006 durch die Verpflichtung von Peter Schreyer als Design-Chef unterstrichen. Der deutsche Stardesigner, der moderne Klassiker wie Audi TT und VW New Beetle schuf, leitet weltweit die Entwicklung neuer Kia-Designs und pendelt zwischen den Designstudios in Korea, Kalifornien und Frankfurt. Auf der IAA 2007 sorgte Schreyer mit der Sport-Coupé-Studie Kia Kee für Aufsehen, auf dem Pariser Salon 2008 (Publikumstage: 04. bis 19.10.) wird er erstmals ein neues Kia-Serienfahrzeug präsentieren: das aufs moderne Stadtleben zugeschnittene Crossover-Modell Kia Soul.

Kia Motors arbeitet intensiv an der Entwicklung umweltfreundlicher Fahrzeuge und erfüllt auch damit einen zentralen Anspruch europäischer Kunden. Der erfolgreiche Kleinwagen Kia Picanto zum Beispiel gehörte bei seinem Start im Jahr 2004 zu den sparsamsten und umweltfreundlichsten Serienfahrzeugen weltweit. Und der cee’d wurde – aufgrund der hohen Umweltstandards des Kia-Werks ins Zilina – mit 2 TüV-Zertifikaten ausgezeichnet, die dem kompakten Kia eine gute ökobilanz und ein umweltgerechtes Produktdesign bescheinigen. Auf dem Pariser Salon 2008 präsentiert Kia in einer "Green Zone" neue umweltfreundliche Entwicklungen: vom serienmäßigen cee’d ISG mit Start-Stopp-System über Hybrid-Konzepte für den cee’d und den neuen Kia Soul bis zur Studie Sportage FCEV mit Brennstoffzellenantrieb.

Kia in Deutschland – Erfolgsgeschichte einer Marke im Wandel

Als Kia im September 1993 auf dem deutschen Markt aktiv wurde, war das gute Preis-Leistungs-Verhältnis ein wichtiger Anreiz zum Kauf eines Modells dieser hierzulande noch unbekannten Marke. 1998 wurde Kia Motors Teil der Hyundai Kia Automotive Group. Auf Basis dieser Technologie-Partnerschaft erneuerte Kia seine Modellpalette grundlegend. Mit erfolgreichen Modellen wie dem Kleinwagen Rio, den Vans Carens und Carnival und vor allem dem Premium-SUV Sorento wuchs die Marke in Deutschland schnell und erreichte 2004 erstmals einen Marktanteil von mehr als 1 Prozent.

Die feste Etablierung im deutschen Markt demonstrierte die Marke auch durch den Neubau einer elfstöckigen Europa- und Deutschland-Zentrale in der Frankfurter City, die zur IAA 2007 eröffnet wurde. Kia bietet heute eine breite Modellpalette vom Kleinwagen Picanto bis zur Luxuslimousine Opirus. Qualität und Design sind – neben dem nach wie vor guten Preis-Leistungs-Verhältnis – für deutsche Kunden inzwischen die zentralen Aspekte beim Kauf eines Kia. Der Marktanteil lag im Jahr 2007 bei 1,3%. Die Zahl der in Deutschland zugelassenen Kia-Fahrzeuge ist im selben Jahr um 12,6% gestiegen (auf 283.844 Fahrzeuge), damit erzielt Kia den höchsten Bestands-Zuwachs aller Marken.

"Seit seinem Start in Deutschland hat Kia große Schritte nach vorn gemacht", sagt Jang Won Sohn, Präsident und CEO von Kia Motors Deutschland. "Das gilt sowohl für unsere Produkte als auch für das Image unserer Marke. Die Menschen verbinden mit dem Namen Kia heute hochwertige, umfassend ausgestattete Fahrzeuge mit einem ansprechenden Design zu einem fairen Preis. Und unsere Kunden können auf ein dichtes Händlernetz zugreifen, das wir qualitativ ständig weiterentwickeln. Wir werden uns auf diesen Erfolgen aber nicht ausruhen, sondern auch in Zukunft unserem Slogan "The Power to Surprise" gerecht werden: mit spannenden, kundenorientierten und umweltfreundlichen Autos, bei denen das Design eine entscheidende Rolle spielt."

Die Geschichte von Kia Motors ist geprägt durch Pioniergeist. 1944 als Hersteller von Fahrradteilen entstanden, begründet das Unternehmen 1961 mit der Produktion von Motorrädern und MINIlastern die koreanische Fahrzeugindustrie. Es folgen weitere Korea-Premieren: die Entwicklung des ersten Benzinmotors und des ersten PKWs (Brisa), der zugleich zum ersten koreanischen Exportauto wird. Kia produziert Ende der 1970er in Lizenz für Peugeot und Fiat und kooperiert Ende der 1980er mit Mazda und Ford beim Modell Pride, das fast 2 Millionen Mal verkauft wird. 1993, im Jahr des Deutschland-Starts, startet Kia die Produktion des Sportage, eines der ersten SUVs, von dem in den 1990er Jahren weltweit rund 550.000 Exemplare verkauft werden. Seit 1998 bildet Kia zusammen mit Hyundai die Hyundai Kia Automotive Group, die heute der weltweit fünfgrößte Automobilhersteller ist.


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