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Info Hyundai auf dem Automobilsalon 2008 in Genf

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Hyundai auf dem Automobilsalon 2008 in Genf

Hyundai SonataMit gleich vier Premieren überrascht Koreas größter Automobilhersteller Hyundai auf dem Genfer Automobilsalon 2008. Weltpremiere feiert die spektakuläre MPV-Studie i-mode, die im europäischen Designstudio der Marke in Rüsselsheim entstanden ist, und durch den Einsatz innovativer Materialien den Weg in die Zukunft weist. Wie Effizienz und Umweltverträglichkeit bereits heute erreicht werden können, zeigt das i-blue-Konzept auf Basis des neuen Kleinstwagens i10 und des i30 als Vertreter der europäischen Kompaktklasse. Abgerundet wird der Neuheitenreigen durch die Weltpremiere des modifizierten Kompakt-Vans Matrix und der Europapremiere der nun noch dynamischer auftretenden Business-Limousine Sonata.

Designjuwel aus Europa: MPV-Studie i-mode

Ihre Weltpremiere feiert auf dem Hyundai-Stand die futuristisch geformte Studie i-mode. Das 6-sitzige MPV im Monocab-Design trägt den Beinamen HED-5 (Hyundai European Design), der auf die europäische Herkunft der ökologisch-dynamischen Studie hinweist. Der radikal gezeichnete i-mode ist konsequent auf die Integration modernster Kommunikationsinstrumente entwickelt und setzt voll und ganz auf Gewichtsreduktion dank des Einsatzes neuartiger High-Tech-Materialien. Umweltfreundlichkeit und die Wohlfühlatmosphäre an Bord standen an erster Stelle bei der Konzeption des Ideenträgers, der von der Cocooning-Bewegung inspiriert ist.

Neue Wege schlägt Hyundai beim Design ein. Die spannungsgeladene Karosserie führt mit ihren konvexen und konkaven Linien die europäische Designlinie der Marke weiter. Die von der A-Säule bis zum Heck steil ansteigende Schulterlinie grenzt dabei den muskulösen Grundkörper von der lichtdurchfluteten Glaskanzel ab, die durch die konkaven B- und C-Säulen und die mandelförmig anliegenden Seitenscheiben betont wird. Ein Blick von oben zeigt ein interessantes Detail: Eine nach innen verlaufende Wölbung zieht sich mittig von der Motorhaube über das Dach und endet furios in der Auswölbung für die 3. Bremsleuchte an der Heckscheibe. Anspruchsvolle Technik und hochwertige Materialien prägen den Innenraum. Sitzschalen geformt wie Skulpturen und das weit geschwungene, fließend geformte Armaturenbrett orientieren sich an Vorbildern aus der Natur. Lounge-Atmosphäre versprühen die Cognac-farbenen Sitze, die in Burgunder-farbene Sitzschalen gefasst sind. Für Harmonie an Bord sorgt auch die blaue Illumination der Tür-Panele und Instrumente.

Die Liste der Entwicklungspartner liest sich wie das "Who is who" der Automobilindustrie: In Zusammenarbeit mit der Bayer MaterialScience AG wurden neue Materialien entwickelt, die extrem geformt werden können ohne dass die Karosseriesteifigkeit darunter leidet. Angenehmer Nebeneffekt ist die deutliche Gewichtsreduzierung, die sich durch den Wegfall von Metall und Glas ergibt. Der Benzinverbrauch und die CO2-Emissionen werden dadurch deutlich reduziert. Dazu trägt auch die Leichtbau-Karosserie des i-mode bei. Für Verblüffung sorgt der "selbstheilende" Karosserieaufbau von Bayer, der Schrammen durch seine Struktur sofort wieder verschwinden läßt. Der i-mode ist das erste Fahrzeug weltweit, bei dem die "BayVision" genannte Verglasung zum Einsatz kommt und Scheinwerferscheiben aus Makrolon® eingesetzt werden. Er steht somit ganz in der Tradition der Crossover-Studie Qarmaq, die auf dem Genfer Automobilsalon 2007 für Furore gesorgt hat.

Hyundai HED-5Für gute Unterhaltung an Bord sorgt LG electronics: Der i-mode ist als rollende Kommunikationszelle ausgelegt, die ihren Insassen dank eines kabellosen Netzwerkes erlaubt mit der Umwelt in Kontakt zu bleiben. Egal ob Internetanschluß, Videospiele oder Monitore für unbeschwerten Filmgenuß, die HED-5-Studie unterhält die Mitreisenden bestens. Dank einer integrierten Webcam sind auch Telefonkonferenzen mit Geschäftspartnern, Freunden und Familie per Bildübertragung möglich.

Seine exklusive Weltpremiere feiert das einzigartige Swivel SEAT Concept vom deutschen Technologie-Partner Keiper. Die Sitze in der 1. Reihe können dabei raffiniert gedreht werden, damit eine direkte Kommunikation mit den Passagieren der 2. und 3. Reihe möglich ist. Wird einer der sechs Sitze gedreht, verwandelt sich die Rückenlehne in eine komfortable Sitzoberfläche, was dank der ausgeklügelten Kinematik kinderleicht geht. Die integrierten Sicherheitsgurte und die verstellbaren Kopfstützen bieten höchsten Schutz im Falle einer Kollision und verbleiben bei der Verwandlung in ihrer Position.

Ein vollkommen neu entwickelter 2,2-Liter Common-Rail-Dieselmotor mit Doppel-Turboaufladung bietet mit seinen 158 kW (215 PS) Leistung und einem Drehmoment von 461 Nm kraftvollen Antrieb bei gleichzeitig geringem Verbrauch. Gekoppelt ist er an eine 6-Stufen-Automatik. Der "R-Engine" genannte Motor wird 2009 mit einfachem Turbolader bei Hyundai in Serie gehen und Anfang 2011 mit Doppelturbolader debutieren.

Spritsparen leicht gemacht: Das i-blue Konzept

Die Produktion von umweltfreundlichen Automobilen in Großserie ist eine der wichtigsten HerausForderungen der heutigen Zeit. Bezahlbare Spritspartechnik steht dabei im Fokus des Interesses. Hyundai hat hierfür das i-blue-Paket entwickelt, das in Genf für die Modelle i10 und i30 präsentiert wird und sich schon bald im Serienprogramm widerfinden wird. Die Hauptersparnis bei Spritverbrauch und Schadstoffausstoß wird durch aerodynamische Verbesserungen erreicht: Hierzu zählen der glattflächige Unterboden, der optimierte Kühllufteinlass, neu gestaltete Radhausverkleidungen und ein Heckspoiler. Eine Tieferlegung um 15-20 mm und Spritsparreifen von Michelin bieten weiteres Sparpotential. Antriebsseitig wird das i-blue-Paket durch eine optimierte Motor-Software, ein Start & Stop-System von Bosch und ein manuelles 6-Gang-Getriebe mit Schaltpunktanzeige komplettiert.

Der i10 blue auf Basis des 1.1 CRDi erzielt so ausgerüstet beim CO2-Ausstoß eine Ersparnis von 17 Prozent und gibt lediglich 95 g CO2 pro km an die Umwelt ab. Beim ebenfalls mit dem i-blue-Paket ausgerüsteten i30 blue beläuft sich der CO2-Wert für den 66 kW (90 PS)-starken 1.6 CRDi auf 106 g/km gegenüber 125 g/km beim Serienmodell.

Noch umweltfreundlicher präsentiert sich der i10 blue CNG. Er wird von einem komplett neu entwickelten 0,8-Liter großen Benziner mit Turboaufladung angetrieben und leistet 72 kW (98 PS). Dank der Betankung mit komprimierten Erdgas (CNG) stößt er nur 65 g CO2 pro km aus und weist damit den Weg in eine umweltfreundliche Zukunft.

Mehr Frische und neue Farben: Kompakt-Van Matrix

Seine Weltpremiere feiert auf dem Genfer Automobilsalon auch der überarbeitete Matrix. Trotz dezenter optischer Überarbeitung bleibt die unverwechselbare Linie voll erhalten. Tief heruntergezogene Seitenscheiben sorgen in Verbindung mit der hohen Sitzposition und kompakten Außenmaßen für eine gute Übersichtlichkeit und Fahrfreude in der Stadt. Die neu gestaltete Frontschürze betont das freundliche Wesen des Matrix: Lufteinlässe, Nebellampen und Kühlergrill im neuen Design rücken den Matrix näher an die aktuelle Hyundai-Familie. Die vergrößerten Frontscheinwerfer leuchten hinter Klarglas. Charakterlinien auf der Motorhaube und eine tief heruntergezogene Heckschürze tragen zum sportlichen Look bei.

Ein für die europäischen Bedürfnisse angepasstes Fahrwerk sorgt in Verbindung mit spritzigen Motoren für Fahrspaß. 2 Benziner mit 1,6-Liter- (76 kW/ 103 PS) und 1,8-Liter Hubraum (90 kW/ 122 PS) sowie ein sparsamer 1,5-Liter-Common-Rail-Diesel (81 kW/ 110 PS) treiben den im türkischen Werk Assan gebauten Kompakt-Van zügig an. Für Sicherheit sorgen neben Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags, das ABS mit automatischer Bremskraftverteilung und erstmals beim Matrix das elektronische Stabilitätsprogramm ESP.

Auch das Interieur wurde sanft überarbeitet. Die neuen Sitzbezüge und das bereits von den Modellen i10 und Getz bekannte Farbkonzept mit roten oder blauen Einsätzen verbreiten gute Laune. Neue Lackfarben lassen den Familien-Freund im neuen Licht erstrahlen. So sind nun Bronze Gray, Velvet Red, Continental Silver, Indigo Blue und Extreme Blue neu erhältlich. Der praktische Nutzen blieb beim Matrix voll erhalten: Die Rücksitzbank und -lehne lässt sich nach wie vor im Verhältnis 60:40 umklappen und im Ganzen verschieben, so dass wahlweise ein größeres Kofferraumvolumen oder mehr Beinfreiheit im Fond entsteht. Viele Fächer, wie zum Beispiel für Sonnenbrillen, oder die Ablageboxen unter den vorderen Sitzen weisen den Matrix als praktischen Vertreter seiner Zunft aus, der zudem dank Klimaanlage und elektrischen Fensterhebern mit viel Komfort verwöhnt. Nach Deutschland kommt die neue Matrix-Generation im Sommer 2008.

Fahrwerksabstimmung für Europa: Hyundai Sonata

Gründlich überarbeitet und ausgerüstet mit moderner Motorentechnik, feiert die Business-Limousine Sonata ihre Europapremiere in Genf. Elegante Design-Details und der hochwertige Innenraum unterstreichen den neuen Qualitätsanspruch. Ein speziell für Europa abgestimmtes Fahrwerk sorgt für viel Kurvendynamik ohne auf Langstreckenkomfort zu verzichten. Ein neuer 2,0-Liter-Benziner mit rund 121 kW (164 PS) ergänzt das Motorenprogramm.

Optisch sticht bei der Faceliftausgabe sofort der neue Kühlergrill ins Auge. Er ist chromumrandet und verjüngt sich nach unten, was in Verbindung mit vier horizontal verlaufenden Chromstreben und dem großen Hyundai-Logo eine kühle Eleganz ausstrahlt. Die neu gestaltete Frontschürze mit tief platzierten Nebelscheinwerfern betont den dynamischen Charakter des Sonata ebenso wie die neu modellierte Heckschürze, die durch eine Auspuffanlage mit Doppelendrohr geschmückt wird. Leichtmetallfelgen im 10-Speichen-Design runden den gelungenen Auftritt der Limousine ab.

Die Neuerungen im Innenraum sind auf den ersten Blick erkennbar: Die Instrumente erstrahlen nun wie in anderen Hyundai-Modellen im blauen LED-Licht und die neue V-förmige Mittelkonsole wird von Chrom-Applikationen umrandet. Ganz oben ist die Radio-/Navigationseinheit untergebracht, darunter die Steuerung der serienmäßigen Klimaautomatik und ein Fach, das insgesamt 10 CDs aufnimmt. Eine 2-stufige Sitzheizung bei den Modellen mit Lederausstattung und eine Anschlussbuchse in der Mittelkonsole für USB-Stick, iPod und externen MP3-Player ergänzen die Ausstattung.

Besonders stolz sind die Ingenieure aus dem europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum der Marke in Rüsselsheim auf das neu abgestimmte Fahrwerk. Stoßdämpfer, Federn und Stabilisatoren wurden europäischen Bedürfnissen angepasst und sorgen zusammen mit der direkter abgestimmten Lenkung dafür, dass der Sonata neue Bestmarken hinsichtlich Agilität und Komfort setzt.

Neu zum Einsatz kommt ein 2,0-Liter Benzinermotor aus der Theta-Familie, der rund 121 kW (164 PS) leistet und den Sonata kraftvoll und sparsam in Schwung bringt. Die Leistung des an eine 5-Stufen-Automatik gekoppelten 3,3-Liter V6-Benziners stieg von 173 kW (235 PS) auf circa 184 kW (250 PS) bei gleichzeitig gesenktem Verbrauch. Wichtigste Motorisierung für Europa bleibt der kultivierte 2,0-Liter Common-Rail-Diesel, der nach seiner Überarbeitung rund 110 kW (150 PS) leistet und mit mehr Drehmoment aufwartet. Der deutsche Verkaufsstart für den Sonata ist im April 2008 geplant.


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