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18.07.2024, 18:38 Uhr

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Sicherheit Fahrzeugsicherheit

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Fahrzeugsicherheit

Das Auto ist des Menschen liebstes Kind. Über 55 Millionen Autos fahren auf deutschen Straßen, befördern Menschen zur Arbeit, zum Einkaufen oder in den Urlaub – machen Menschen mobil. Im Autogemenge kommt es aber auch zu Unfällen, glücklicherweise enden immer weniger davon tödlich. Das das so ist, ist vor allem der fortschreitenden Fahrzeugtechnik zu verdanken: Airbag und ESP sind mittlerweile Synonyme für sicheres Fahren. Was viele Autofahrer nicht wissen: Man kann auch im Kleinen dafür Sorge treffen, dass im Fall des Falles gesundheitlicher Schaden MINImiert wird. Denn: Fahrzeugsicherheit hat viele Gesichter und schon kleine Handgriffe können Großes leisten.

Sicherheitsgurte

Ein angelegter Sicherheitsgurt verhindert oft größere Verletzungen. Das hat man bereits vor mehr als dreißig Jahren festgestellt und die Anschnallpflicht ins Leben gerufen. Seit dem wird auch an der TÜV-STATION im Rahmen der Hauptuntersuchung auf die so genannten Rückhaltesysteme geschaut: "Fehlen sie, sind sie unbrauchbar, beschädigt oder falsch eingebaut, ist das ein erheblicher Mangel und der Autofahrer erhält keine Plakette", sagt Bert Korporal von TÜV NORD Mobilität. Wird der Autofahrer im Straßenverkehr ohne den schützenden Gurt erwischt, zahlt er ein Verwarngeld. Viel Geld können die Gesetzeshüter mit diesem Verstoß allerdings nicht verdienen: Heute liegt die Anschnallquote bei über 90 Prozent.

Mittlerweile können viele Gurte individuell angepasst werden, da sie sich in der Höhe verstellen lassen. Der Mobilitätsberater rät: "Den Gurt so einstellen, dass er weder am Hals stört, noch von der Schulter rutscht. Dadurch lässt sich optimaler Schutz erzielen." Zum Beispiel lässt sich durch einen gut eingestellten Gurt der Submarining-Effekt vermindern, also die Gefahr, bei einem Frontalaufprall unter dem Hüftgurt hindurch zu rutschen.

Kindersitze

Besondere Aufmerksamkeit gilt Kindersitzen: Während sich über 90 Prozent der erwachsenen Autofahrer anschnallen, ist die Hälfte der Kinder im Auto unzureichend oder gar nicht gesichert. Dabei gibt es heute für jedes Alter geeignete Sitze. Neben der klassischen Variante, bei der die Sitzschalen mit dem Dreipunktgurt befestigt werden, sind Isofix-Sitze auf dem Vormarsch. Sie werden ohne Gurte fest mit zwei Metallgreifern im Fahrzeug verankert. Vorteil: Ist der Sitz einmal fest montiert, sitzt er sicher. Nachteil: Nicht jeder Isofix-Sitz passt in jedes Auto, das über Isofix-Halterungen verfügt.

Sitzeinstellung

Auch richtiges Sitzen ist wichtig für die Sicherheit und die Gesundheit, gerade bei Vielfahrern. Deshalb sollte der Sitz vor der Fahrt auf den Fahrer eingestellt werden. Die Rückenlehne darf dabei fast senkrecht zur Sitzfläche, aber nicht zu steil sein. Dann bleiben die Schultern auch bei vollem Lenkeinschlag an der Rückenlehne und man hat den notwendigen Halt durch den Sitz. Die Entfernung zum Lenkrad ist optimal, wenn man bei ausgestreckten Armen die Handgelenke oben auf dem Lenkradkranz ablegen kann, ohne dass die Schulterblätter den Kontakt zur Rückenlehne verlieren. Die Beine sollten bei voll durchgetretenem Kupplungspedal noch leicht angewinkelt sein. Lässt sich das Lenkrad verstellen, sollte auch dieses so positioniert sein, dass man es gut erreichen kann, und alle wichtigen Anzeigeinstrumente zu sehen sind. "Natürlich soll sich der Autofahrer aber auch wohl fühlen und bequem sitzen", so Korporal.

Kopfstützen

Die Kopfstützen im Auto schonen beim Aufprall die Halswirbelsäule. Wer seine Kopfstützen gut eingestellt hat, kann so beim Unfall zum Beispiel ein Hals-Wirbelsäulensyndrom (HWS), ein Schädel-Hirn-Trauma oder Nervenquetschungen vermeiden. Die Oberkante der Kopfstütze sollte möglichst der Höhe des Kopfes entsprechen. Der Abstand zwischen Kopf und Stütze maximal vier Zentimeter sein, das ist eine flache Hand breit. Als Stütze im Wortsinn dient die Kopfstütze aber nur beim Unfall oder ruckartigen Bremsmanövern. Korporal: "Während der Fahrt gehört der Kopf nicht an die Stütze, damit er beweglich bleibt."

Beratung

Nicht alles, was man wissen muss, kann man im Kopf behalten. Deshalb ist es wichtig, sich hin und wieder zu informieren. Das gilt erst recht, wenn es um die eigene Sicherheit geht. Die Mobilitätsberater an den TÜV-STATIONEN helfen gerne und geben Tipps, wenn es um die Sicherheit von Fahrer und Fahrzeug geht. "Fahrzeugsicherheit hat viele Gesichter, wer sich beraten lässt, fährt sicherer", so Bert Korporal.

Informationen und Termine gibt es unter der Freecall-Nummer 0800 8070600.


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