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Sicherheit Drogen im Straßenverkehr

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Drogen im Straßenverkehr

Ob mit Haschisch, Kokain oder Ecstasy – immer mehr junge Leute setzen sich im Drogenrausch ans Steuer und verursachen schwere Unfälle. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, hat der ADAC jetzt in Zusammenarbeit mit Medizinern der Goethe-Universität Frankfurt und der Ludwig-Maximilians-Universität München eine Info-Broschüre zu "Drogen im Straßenverkehr" herausgegeben.

Das 20-seitige Faltblatt richtet sich vor allem an Fahranfänger und Eltern junger Erwachsener und klärt über die am häufigsten konsumierten illegalen Drogen auf. "Wir geben fundierte Informationen an die Hand, damit sich junge Leute erst gar nicht unter Drogen ans Steuer setzen", sagt ADAC-Vizepräsident Dr. Erhard Oehm. Beschrieben wird in der Broschüre auch, wie sich die Stoffe auf das Verhalten am Steuer und die Gesundheit auswirken.

"Wer Drogen nimmt, ist grundsätzlich nicht zum Autofahren geeignet und verliert bei einer Kontrolle seinen Führerschein", sagen ADAC-Rechts-experten. Dazu kommen eine saftige Geldstrafe sowie Kosten für Gericht, Haar- und Urintests und in der Regel eine medizinisch-psychologische Untersuchung – so kostet der Drogenkonsum nicht nur den Führerschein, sondern schnell auch einige Tausend Euro.

Die Zahl der Autofahrer, die von der Polizei im Drogenrausch aus dem Verkehr gezogen werden, steigt stetig. Sie erhöhte sich in den vergangenen fünf Jahren allein in Bayern um das 20-fache - von 383 auf 8643 Fälle. Wie groß das Problem von Drogen am Steuer ist, kann laut ADAC mit Zahlen aber kaum belegt werden. Hauptgrund neben der hohen Dunkelziffer: Drogen im Straßenverkehr sind Ländersache. Jedes Bundesland erhebt eigene Statistiken, die kaum miteinander zu vergleichen sind.

"Deutschlandweite, einheitliche Zahlen würden helfen, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für das Problem zu schärfen", sagen ADAC-Verkehrs-experten. Der Automobilclub macht sich deshalb für eine bundesweit einheitliche Erhebungsmethodik von Verkehrsdelikten unter Drogeneinfluss stark. Im VerkehrsMINIsterium in Berlin wird über diese Forderung bereits nachgedacht.


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