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Info Dr. Bernd Pischetsrieder: Zustand von Straßen muss verbessert werden

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Dr. Bernd Pischetsrieder: Zustand von Straßen muss verbessert werden

Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen AG, Dr. Bernd Pischetsrieder, hat den Zustand von Deutschlands Straßen kritisiert und Fordert rasches Handeln. Eine am Mittwoch in Berlin veröffentlichte Studie des technik-wissenschaftlichen Arbeitskreises acatech zeigt dringenden Handlungsbedarf auf. Der Studie zufolge ist die Grenze der Mobilität auf Grund mangelnder Kapazität und des Zustandes der Fahrbahnen nahezu erreicht. Pischetsrieder Forderte zudem ein funktionierendes Baustellenmanagement. "Baustellen sind Staustellen und ein Sicherheitsrisiko", sagte er.

Für einen Technologiestandort wie Deutschland sind die momentanen Straßenzustände unzumutbar, sagte Pischetsrieder auf der Forumsveranstaltung in Berlin. "Mobilität ist Voraussetzung für wirtschaftliche Prosperität und das Funktionieren moderner Volkswirtschaften."

Pischtesrieder kritisierte, dass die milliardenschweren Anstrengungen der Automobilindustrie zur Kraftstoff-Einsparung durch ineffizientes Management von Baustellen auf Landstraßen und Autobahnen durch häufigen Stop-and-go-Verkehr teilweise wieder zunichte gemacht würden. Zudem verursachen Staus ernorme Umweltbelastungen und erhöhten die Unfallgefahr. "Die Automobilindustrie streckt die Hand aus. Wir brauchen auf der anderen Seite aber eine starke "öffentliche Hand", die in eine leistungsfähige, intelligente Infrastruktur investiert", sagte Pischetsrieder.

Experten schätzten die Investitionslücke allein für die Bundesfernstraßen auf zwei bis drei Milliarden Euro jährlich. Als Beispiel nannte er die Straßenbrücken. Von ihnen könnten große Beeinträchtigungen ausgehen. Bereits jetzt haben 15 Prozent der Brücken in Deutschland eine Zustandsnote von "kritisch" oder "ungenügend" erhalten. "Die Quote erhöhte sich binnen eines Jahres um 24 Prozent", ermahnte Pischetsrieder.

Die von Prof. Dr. Franz Pischinger veröffentlichte acatech Studie zeigt zudem, dass die Automobilität das Rückgrat des Verkehrssystems bildet. Mit Anteilen von 80 Prozent im Personenverkehr und 70 Prozent im Güterverkehr sind Pkw und Lkw die Leistungsträger im deutschen Verkehrssystem. Die Experten von acatech sind sich einig, dass auf der Straße bis zum Jahr 2020 der Personenverkehr um 20 Prozent und der Güterverkehr um 34 Prozent steigen werden. Beim grenzüberschreitenden Güterverkehr werden teilweise Zuwachsraten von mehreren hundert Prozent prognostiziert.

Die Vision "intelligente Autos auf intelligenter Straße" dürfe keine Vision bleiben, sagte Pischetsrieder. "Das Zusammenspiel von intelligenter Straße, hoch entwickelter Fahrzeugtechnik und innovativem Verkehrsmanagement ist der Schlüssel zu mehr Effizienz im Straßenverkehr."

Die Volkswagen AG beschäftigt sich zusammen mit der 2003 gegründeten acatech- Arbeitsgruppe Mobilität intensiv mit der Entwicklung des Straßenverkehrs in Deutschland. Im Rahmen der Studie wird die Verkehrsentwicklung in Deutschland bis zum Jahre 2020 prognostiziert. Gleichzeitig liefert sie Lösungsansätze für die Kernprobleme des Verkehrs.


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