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29.01.2023, 14:26 Uhr

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Info Das Elektronik-Forschungslabor des VW-Konzerns

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Das Elektronik-Forschungslabor des VW-Konzerns

VW TouaregDas nordamerikanische Electronics Research Laboratory (ERL) des Volkswagen Konzerns trägt dazu bei, die Entwicklung des "intelligenten" Automobils der Zukunft zu beschleunigen. Ziel: Potentielle Technologien müssen erkannt, rasch zur Serienreife und damit noch schneller zum Kunden gebracht werden. Volkswagen wählte als Standort für das ERL den US-Bundesstaat Kalifornien. Hier, in Palo Alto, inmitten des Silicon Valley, kann das Forschungslabor in direkter Kooperation mit den innovativsten US-Hightech- und Start-up-Unternehmen operieren.

1998 gegründet, ist das ERL heute in vielen Technologiebereichen aktiv. Die Mannschaft aus etwa 40 Ingenieuren und Designern fungiert dabei als Ideenschmiede des Volkswagen Konzerns. Anders ausgedrückt: Die Mitarbeiter sind Trend-Scouts. Ihre Forschungsarbeit führt zu Neuheiten, mit denen sich die Produkte vom Wettbewerb differenzieren. Gleichzeitig stärkt die Arbeit des ERL generell das technische Know-how des Konzerns. Mehr noch: Das Labor avanciert zu einem wegweisenden Wissenszentrum für Elektronik.

Das ERL (www.vwerl.com) arbeitet sehr eng mit den entsprechenden europäischen Entwicklungsabteilungen des Volkswagen Konzerns zusammen. Zu den übergeordneten Aktivitäten des Labors gehören die Bereiche Technologiefrüherkennung, Forschung und Vorausentwicklung.

Der permanente Blick nach vorne trägt dazu bei, mit den Technologien von morgen das Auto der Zukunft zu formen. Es sind Technologien, wie Fahrerassistenzsysteme und innovative Info- und Entertainment-Module, die Zug um Zug entwickelt und perfektioniert werden. Das ERL sorgt in diesem Zusammenhang dafür, dass das Auto von morgen aufgrund seiner vielfältigen Talente nicht "unbedienbar" wird. Wie bereits heute bei allen Produkten des Volkswagen Konzerns erkennbar, soll die Bedienung von Technologien intuitiv erfolgen. In Palo Alto perfektionieren die Ingenieure und Designer deshalb die Mensch-Maschine-Schnittstellen. Sie analysieren diese Schnittstellen, entwickeln zum Beispiel neue Spracherkennungssysteme, die nicht allein über vordefinierte "Sprachbefehle", sondern im natürlichen Dialog bedient werden können.

Darüber hinaus wird die unmittelbare Zukunft faszinierende Kommunikationssysteme bereithalten. MP3- oder Bild-Daten mobiler Geräte werden über den Fahrzeugschlüssel und andere Schnittstellen via BluetoothTV in Echtzeit von den Infotainmentsystemen im Fahrzeug ausgelesen und wiedergegeben.

Nicht alles jedoch wird im Auto von morgen anders sein: Klassische Anzeigeinstrumente werden auch im Fahrzeug der Zukunft wieder zu finden sein. Das jedoch um eine weitere elektronische Komponente ergänzt: OLED-Displays (Organic Light Emitting Diode). Mehr als heutige digitale Anzeigen werden sie für eine völlig neue, flexibel einsetzbare Informationswelt sorgen. Zudem wird es zum Standard gehören, dass die Instrumente elektronisch und damit individuell konfigurierbar sein werden und so mehrere Informationsebenen zulassen.

Die Elektronik wird über neue Fahrerassistenzsysteme und die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation zudem die Sicherheit im Straßenverkehr weiter steigern. All diese Systeme und Funktionswelten werden im kalifornischen Elektronik-Forschungslabor des Volkswagen Konzerns analysiert, perfektioniert und in Kooperation mit den Entwicklungszentren in Ingolstadt und Wolfsburg bis zur möglichen Serienreife gebracht.


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