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Technik CO2-Einsparung durch neue VW Getriebegeneration

Motor & Technik


CO2-Einsparung durch neue VW Getriebegeneration

MQ281 Handschaltgetriebe ermöglicht CO2-Einsparung
Volkswagen hat ein neues Handschaltgetriebe entwickelt. Das "MQ281" arbeitet effizient und spart je nach Motor-Getriebe-Kombination bis zu 5 g/km ein.
MQ281 Handschaltgetriebe ermöglicht CO2-Einsparung

Volkswagen hat ein neues modernes Handschaltgetriebe entwickelt

Das so genannte „MQ281“ arbeitet effizient und spart je nach Motor-Getriebe-Kombination bis zu fünf Gramm pro Kilometer ein. Zum Einsatz kommt das MQ281 zunächst im neuen Passat und nachfolgend in nahezu allen Fahrzeugklassen des Volkswagen Konzerns.

Handschaltgetriebe fristen eher ein Schattendasein. Doch sogar durch eine nur geringe Weiterentwicklung in Bezug auf Effizienz und Verbrauch haben sie enorme Auswirkungen auf Emissionen und Umwelt. Denn Handschaltgetriebe haben, obwohl sie unauffällig funktionieren, wegen der hohen Einbauraten weltweit einen bedeutenden Anteil am Getriebemarkt.

Hohe AnForderungen an die Getriebe

Der Trend zu Fahrzeugen aus dem SUV-Segment mit größeren Raddurchmessern stellt hohe AnForderungen an die Getriebe. „Mit dem MQ281 haben wir ein hoch effizientes Handschaltgetriebe entwickelt, das diese Aufgabe zuverlässig erfüllt – und das in Kürze in zahlreichen Fahrzeugklassen im Volumensegment Einzug halten wird“, erklärt Helmut Göbbels, Leiter Entwicklung Handschaltgetriebe und Allradantriebstrang bei Volkswagen. Das MQ281 weist ein Drehmomentspektrum von 200 bis 340 Newtonmetern auf, womit es derzeitige Volkswagen Getriebevarianten mit den internen Bezeichnungen MQ250 vollständig und MQ350 teilweise ablöst.

Das neue MQ281 basiert auf einem 2,5 Wellenkonzept und zeichnet sich durch eine hohe Spreizung von maximal 7,89 aus. Das sorgt einerseits für eine gute Anfahrperformance – auch bei schweren Fahrzeugen mit großen Rädern – und begünstigt andererseits das sogenannte Downspeeding – das (spritsparende) Fahren in hohen Gängen bei niedriger Drehzahl.

Verbesserung des Wirkungsgrades

Bei der Entwicklung des Getriebes stand vor allem die Verbesserung des Wirkungsgrades im Fokus. „Hierbei haben wir auf virtuelle Entwicklungsmethoden gesetzt“, so Helmut Göbbels. „Dadurch konnten wir ein gänzlich neues Ölleitsystem etablieren. Mit verschiedenen Ölleitmaßnahmen realisieren wir eine gleichmäßige und optimale Beölung von Zahnrädern und Lagern und verringern die Füllmenge des Lifetime-Öls auf 1,5 Liter.“ Zur weiteren Reibungsreduzierung wurde ein auf das Getriebe abgestimmtes Lagerkonzept ausgearbeitet. Hier kommen reibungsMINImierte Lager mit berührungsarmen Dichtungen zum Einsatz.

Optimiert wurden auch der Materialeinsatz und die Materialverteilung für das Getriebegehäuse. Mit Hilfe eines weiteren virtuellen Entwicklungstools konnte eine festigkeitsoptimale Gehäusestruktur gefunden werden. Das neu gestaltete Gehäuse unterstützt ein zeitgemäßes Geräuschverhalten (Vermeidung unerwünschter Nebengeräusche) und sorgt damit für einen verbesserten Fahrkomfort durch weniger hör- und spürbare Schwingungen im Fahrzeug.

Wie zahlreiche Getriebe von Volkswagen wird auch das MQ281 in Eigenfertigung produziert: Der Serienanlauf erfolgt in den Werken in Barcelona (Spanien) und Córdoba (Argentinien).


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