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Info Bosch auf dem Genfer Autosalon 2006

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Bosch auf dem Genfer Autosalon 2006

Der Unternehmensbereich Kraftfahrzeugtechnik der Bosch-Gruppe hat sich im Jahr 2005 gut entwickelt. Während die weltweite Automobilproduktion um 2,5 Prozent zulegte, konnte Bosch den Umsatz in der Kraftfahrzeugtechnik um gut vier Prozent auf rund 26 Milliarden Euro steigern. Damit entfielen rund 63 Prozent des Bosch-Gesamtumsatzes von rund 42 Milliarden Euro auf das Automobilgeschäft. Die Zahl der Mitarbeiter in diesem Bereich stieg auf rund 158.000.

Auch bei den Innovationsanstrengungen legte Bosch zu: Rund neun Prozent des Umsatzes in der Kraftfahrzeugtechnik investierte das Unternehmen in Forschung und Entwicklung – ein Wert weit über dem Branchendurchschnitt. "Die Zeichen stehen für Bosch auf Wachstum. Wir erwarten in diesem Jahr ein etwas stärkeres Wachstum als in 2005", sagte Dr. Bernd Bohr, Geschäftsführer der Bosch-Gruppe und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Kraftfahrzeugtechnik, auf dem Genfer Auto-Salon. Vergangene Woche hat Bosch angekündigt, zusammen mit Mann+Hummel das Purolator-Filtergeschäft von ArvinMeritor übernehmen zu wollen.

Markt für Fahrerassistenz-Systeme wächst zweistellig

Bosch präsentiert in Genf eine ganze Reihe neuer Produkte und Technologien. Innovationsschwerpunkte sind vor allem saubere und sparsame Antriebs- sowie Fahrerassistenz-Systeme. "Bei den Fahrerassistenz-Systemen erwarten wir ein erhebliches Wachstum", so Bohr. "Gerade bei den neuen Systemen wird der Absatz bis 2015 jährlich mit deutlich zweistelligen Raten wachsen." Die Nachtsichttechnik von Bosch, die mit dem Namen "Night View" als neues Fahrerassistenz-System im Herbst 2005 in der Mercedes-S-Klasse Premiere hatte, wird derzeit stark nachgefragt.

In diesem Jahr ist der Audi Q7 ein Träger für neue Bosch-Technologie: Ausgestattet mit dem adaptiven Geschwindigkeitsregler ACC plus hält das Fahrzeug selbst im Stop-and-Go-Verkehr automatisch den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. "ACC plus ist die Basis für die zweite Generation unserer vorausschauenden Sicherheitssysteme", erläuterte Bohr. Diese geht noch einen Schritt weiter in Richtung "sensitives Auto" und unfallfreies Fahren. "Unsere Experten konnten anhand unabhängiger Unfallstudien zeigen, dass bei schweren Unfällen nur einer von 100 Autofahrern optimal bremst", so Bohr. 54 haben laut Studien gar nicht und 45 zu schwach auf das Bremspedal getreten. Droht ein Auffahrunfall, ohne dass der Fahrer entsprechend reagiert, warnt das Sicherheitssystem mit einem kurzen Bremsruck und bereitet das Bremssystem auf eine Vollbremsung vor. Der Fahrer kann entsprechend frühzeitig eingreifen.

Auch das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP®, das Bosch 1995 erstmals einführte, leistet einen erheblichen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Dies beweisen zahlreiche internationale Studien. Deswegen hat die hochrangige Arbeitsgruppe "Cars 21" der Europäischen Union den Schleuderschutz inzwischen als Standardausrüstung für Personenwagen empfohlen. Obwohl die Ausstattungsrate neuer Fahrzeuge in ganz Europa seit 2003 von 29 auf knapp 40 Prozent wuchs und in Deutschland sogar 72 Prozent erreichte, liegt sie europaweit bei Kleinwagen bei nur neun Prozent – "zu wenig, wenn man bedenkt, dass vorzugsweise ungeübte junge Leute solche Autos fahren", so Bohr. Um mehr Wissen über den Nutzen des "elektronischen Schutzengels" zu vermitteln, hat Bosch unter dem Motto "ESPerience" bereits mehr als 25 000 Fahrzeugverkäufer zur Systemfunktion geschult – mit Erfolg: Das 20-millionste ESP®-System hat Bosch in diesen Wochen ausgeliefert.

In Europa ist bereits jeder zweite Neuwagen ein Diesel

Eine positive Entwicklung erwartet das Unternehmen auch für seine sauberen und sparsamen Einspritzsysteme. Der Dieselabsatz konnte 2005 erneut erhöht werden und steigt derzeit weiter. Konnten 2005 rund 8,3 Millionen Hochdruck-Dieseleinspritzsysteme ausgeliefert werden, so plant Bohr für dieses Jahr eine Produktionszahl von etwa 8,7 Millionen. In Europa hatte vergangenes Jahr jeder zweite neue Pkw einen Dieselmotor mit der innovativen Diesel-Technik. 2006 wird nach Bosch-Erwartungen der Diesel erstmals den Benziner überholen.

Doch der Benziner rüstet nach. Die zweite Generation der Benzindirekteinspritzung von Bosch kommt demnächst in einem neuen 1,6-Liter-Motor auf den Markt, der gemeinsam von BMW und PSA entwickelt wurde. Premiere auf dem Genfer Salon hat die Benzindirekteinspritzung mit Piezo-Einspritzventilen, die Bosch für den neuen Mercedes CLS 350 CGI liefert. Damit folgt der Benziner dem Erfolgsrezept des Diesels. Konnte Bosch 2005 mehr als eine halbe Million Motoren mit Benzindirekteinspritzung ausrüsten, so rechnet Bohr für 2010 bereits mit einer Zahl von zwei Millionen.

Auch bei der Hybridtechnik kommt Bosch voran: "Inzwischen haben die Automobilhersteller bereits Prototypen mit unseren Hybridsystemen ausgerüstet", so Bohr. Während der Olympischen Winterspiele in Turin waren beispielsweise Kleinbusse von Iveco im Einsatz – mit einem Dieselhybrid von Bosch.


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