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Verkehr Baustellenmanagement auf Autobahnen soll Staus vermeiden

Verkehr


Baustellenmanagement auf Autobahnen soll Staus vermeiden

BundesverkehrsMINIster Wolfgang Tiefensee hat heute Maßnahmen für kürzere Bauzeiten auf Autobahnen vorgestellt. Durch ein verbessertes Baustellenmanagement und den Einsatz modernster elektronischer Verkehrsbeeinflussungs-Systeme sollen Staus vermieden und die Sicherheit im Verkehr deutlich erhöht werden.

"Gerade an Autobahn-Baustellen kommt es besonders häufig zu gefährlichen Situationen oder gar Unfällen. Dazu schaden sie der Volkswirtschaft", sagte Tiefensee am Autobahndreieck Nuthetal, das zur Zeit umgebaut wird. "Deswegen soll dort künftig jede Minute Tageshelligkeit ausgenutzt werden, um zu arbeiten. Feierabend gilt in diesen Fällen erst, wenn es dunkel wird. Wir wollen bundesweit auch den Samstag und in Ausnahmefällen sogar die Nacht nutzen, um auf den Baustellen zu arbeiten. So werden die Behinderungen für die Autofahrer so schnell wie möglich beseitigt."

Die Baustelle am AD Nuthetal südlich Berlins (A10/115), die Tiefensee mit seinem brandenburgischen Amtskollegen Reinhold Dellmann besuchte, wird durch diese Maßnahmen bereits vor den Sommerferien 2009 wieder freigegeben. Ursprünglich sollten sich die Arbeiten bis ins Jahr 2010 hineinziehen. Der Bund unterstützt das Vorhaben mit 2,5 Millionen Euro.

Tiefensee: "35 Prozent aller Staus auf den Autobahnen werden durch Baustellen verursacht. Hier setzen wir an, um den Verkehrsfluss trotz des weiter steigenden Verkehrs zu gewährleisten. Dazu unterstützen wir die Autofahrer mit intelligenten Verkehrslenkungs-Systemen, damit sie sicher ihr Ziel erreichen. Elektronische Anlagen weisen den Weg auf staufreie Autobahnabschnitte, warnen vor Gefahren oder zeigen eine verkehrsbedingte Geschwindigkeitsbeschränkung an. Bis Ende 2007 hat der Bund 725 Millionen Euro in elektronische Verkehrsbeeinflussungssysteme investiert. Mehr als 950 Kilometer des insgesamt ca. 12.600 km langen deutschen Autobahnnetzes sind bereits damit ausgestattet."

Seit Anfang 2007 wurden bundesweit 15 neue Verkehrsbeeinflussungsanlagen mit einem Gesamtvolumen von 53 Millionen Euro genehmigt.


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