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Info BASF Coatings - Neue Farbtend-Prognose

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BASF Coatings - Neue Farbtend-Prognose

Wer als Autofahrer auch künftig "up to date" sein möchte, der setzt bei der Lackierung seines Fahrzeugs auf effektvolle Mischfarben, deren Zuordnung zu einer "klassischen" Farbe kaum noch möglich ist. Statt "Grün", "Blau" oder "Grau" heißt es bald "Petrol-Grau", "Greige" oder "Greenish Blue". So lassen sich die neuen Trendsetter noch am ehesten beschreiben. Das komplette Farbspektrum solch eines Mischtons offenbart sich oft erst durch einen besonderen Lichteinfall. Türkise Effekte lassen ein Blau geheimnisvoll erstrahlen, feiner Perlglanz überzieht raffiniert ein zartes Grüngrau. Was zählt sind Überraschungseffekte und das bewusste Spiel mit Wahrnehmung und Zweideutigkeiten. Das erklärten die Designer der BASF Coatings, Michaela Finkenzeller, Sandra Mathia (Nordamerika) und Eiji Fujimori (Asien-Pazifik) bei der Vorlage der traditionellen, jährlichen Farbtrendprognose der BASF Coatings. Neben Farben und Effekten wird die haptische Beschaffenheit von Auto-Oberflächen für Käufer immer wichtiger. Sie werden künftig noch differenzierter gestaltet: hochglänzend, matt oder beides in Kombination.

Die vorgelegten Prognosen, die die BASF Coatings in enger Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Designern der globalen Automobilindustrie entwickelt hat, halten erfahrungsgemäß in drei bis sechs Jahren ihren Einzug in die Automobillackierung, also in den Jahren 2009/2010.

Europa

Silber entwickelt sich kontinuierlich weiter. In kleinen, aber feinen Farbschritten werden neue farbigere Richtungen eingeschlagen. Warme, feinperlige Silbervarianten verwischen die Grenzen von Silber und Beige. Der Wunsch nach Veränderung im Standard-Farbbereich lässt Platz für neue, wertige Interpretationen zwischen Silber und Blau. Es agieren auch hier die neuen Zwischentöne - die neuen Farbhybride.

Das Silber wird außerdem durch weitere Edelmetallfarben ergänzt. Kupfer, Bronze, Gold und Platin lassen die Karossen in Zukunft in neuem Licht erstrahlen. Wertigkeit kommt nun aus verschiedenen Farbrichtungen daher und erfüllt so den steigenden Individiualitätsanspruch der Kunden.

Das Auto agiert immer mehr als "Comfort-Zone" und Rückzugsort für Großstadtnomaden. Warme Töne und behagliche Farben aus dem Bereich Beige und Braun sorgen vermehrt für den Wohlfühlfaktor.

Neue unerwartete Effekte werten die Braun-, Beige- und Edelmetallfarben der Zukunft zusätzlich auf und schaffen neue Farbeindrücke. Auch hier ist oft ein zweiter Blick nötig, um der Außenfarbe ihr vollständiges Geheimnis zu entlocken.

Viel klarer bewegt sich das Rot auf der Bühne der Farbfavoriten. Hier zählen Reinheit, Tiefe und sportliche Effekte. Aber auch etwas modischere Abtönungen in Richtung "Koralle" spielen im chromatischen Bereich eine Rolle.

Reduktion auf das Wesentliche

Weiß – Ausdruck von Stilpurismus und ästhetischer Geradlinigkeit – erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die neue Klarheit läßt der automobilen Formensprache elegant den Vortritt. Weiß mit Perlglanz und besonderen Effekten ist das erklärte Designziel, aber auch Uni-Weißtöne in neuen Abtönungen hellen die Farbpalette weiter auf.

Keine Berührungsängste

Die Interaktion von Farbe und Effektgebern bestimmte die letzten Jahrzehnte die Gestaltung der automobilen Außenhäute. Zukünftige Lacktechnologien bieten jedoch noch mehr Sinnesfreuden als den puren Augenschmaus. Matt Effekt und Soft-Touch sorgen für ein haptisches Erlebnis und einen völlig neuen Zugang zur "Technik-Ikone" Automobil. Anfassen und Streicheln sind unbedingt erlaubt.

Doch nicht ein Trend ohne Gegentrend: Im Kontrast zu mattem Klarlack steht der Trend zu Spiegeleffekten und purer Reflektion. Die beiden Pole schließen sich jedoch nicht aus, sondern eröffnen neue Möglichkeiten der Kombination von Materialien, Farben und Oberflächen im Innen- und Außenbereich des Automobils. Helle dezent abgetönte Silbermischtöne finden hier am meisten Beachtung. Perfekt abgestimmte Zweifarbigkeit unterstreicht das Spiel der Kontraste zusätzlich.

Nordamerika

Satte Pastelltöne, die eine sanfte, farbenfrohe Üppigkeit anbieten, werden sich in absehbarer Zeit wohl als neue Mitteltöne durchsetzen. Grün, als Mischung aus den Grundfarben Gelb und Blau, entwickelt sich zu einer wichtigen Farbe in der Industrie und wird immer wieder neu mit anderen Nuancen und Facetten kombiniert. Dies manifestiert sich bereits in der Mode, bei der Raumgestaltung und in gedämpften bis hellen Farbtönen auf Fahrzeugen. Orange geht mehr in Richtung Kupfertöne, während tiefe Brauntöne, wie sie bei dunklen, satten Holzfußböden und Möbeln bereits vorkommen, auch in Zukunft den starken Einfluß von naturnahen Farben widerspiegeln werden.

Süßwasserblau und bläuliche Grüntöne in Richtung Türkis gewinnen auch weiterhin bei Sportwagen an Bedeutung, während sich in der Luxusklasse die Blautöne in Richtung Dunkelrot entwickeln. Hochwertige Fahrzeuge und Luxuskarossen werden durch die Einführung von dunklen, satten Blutrottönen hervorgehoben, während bei Sportwagen weiterhin Feuerrot begehrt sein wird.

Kolorierte Schwarztöne und Weißschattierungen mit Glitzereffekten und Farbübergängen stehen für das andere Extrem der klassischen Unifarbtöne Weiß und Schwarz. Silber wird sich auch weiterhin großer Beliebtheit erfreuen und erinnert an Spitzentechnologie. Durch die Zugabe von fließenden Farbnuancen und Farben erhalten die altbekannten Silbertöne einen neuen und farbigeren Flair und werden neu definiert.

Asien/Pazifik

Farbtöne werden von vier Trends beeinflusst. Trend Nr. 1 zeichnet sich durch Farben aus, die man mit einem gewissen Lifestyle im Bereich Gesundheit und Nachhaltigkeit assoziiert, dazu zählen Farbtöne wie Grün, Braun und Blau, bei denen man an Wälder, Himmel, Wasser, Umweltbewußtsein und den Gesundheitsboom denkt.

Bei Trend Nr. 2 dreht sich alles um elegante, prächtige Farben, die man mit einer gewissen Reife in Verbindung bringt, also gemäßigte, subtile und gedämpfte Farben wie Champagnergold und dunkle, satte Farbtöne. Bereits ein leicht goldener Schimmer kann eine elegante Atmosphäre erzeugen.

Trend Nr. 3 drückt sich durch futuristisch anmutende Farben wie Weiß und Silber sowie neutrale Farbtöne wie Schwarz aus.

Bei Trend Nr. 4 stehen Farben im Mittelpunkt, die sich an der Struktur von Oberflächen, wie sie bei Liquid Metal- oder Mattlacken zu beobachten sind, orientieren. Die Bedeutung dieses Trends wird noch weiter zunehmen.

Rot

Rot steht für Energie. Denken Sie nur an gelblasierende Rottöne, bei denen man automatisch an Tee denkt. Bläuliche Rottöne doMINIeren die wichtigen dunklen, tiefen und satten Rottöne.

Orange/Kupferbraun

Kupfer und Braun spielen eine herausragende Rolle. Orange ist als Farbton derzeit angesagter denn je und mit Blick auf aktuelle und zukünftige Trends ist es ratsam, auch Varianten wie Kupfer- (ein Farbton zwischen Rot und Orange), Beige- und Brauntöne bei der Farbgestaltung zu berücksichtigen.

Gelb

Sportliche Gelbtöne erfreuen sich wachsender Beliebtheit, doch Achtung: Ein allzu lebhaftes Gelb ist für die Automobillackierung nur begrenzt einsetzbar.

Grün/Blaugrün

Das wichtigste Farbspektrum. Diese Farben werden mit Umweltbewußtsein assoziiert und erzeugen ein Gefühl der Ruhe und Erfüllung. Setzen Sie auf Grüntöne, die an die Farbe grünen Tees erinnern. Probieren Sie es mal mit einer umfassenden Farbtonpalette von Gelbgrün bis Blaugrün.

Blau

Blau ist bei jedermann beliebt und der Farbton, der am meisten Tiefe besitzt. Bei Blau unterscheidet man zwischen grünlichen und leicht violetten Blautönen. Jeder Blauton, ob zart oder tiefblau, ist einfach herrlich und nicht zu übersehen. Experimentieren Sie einfach mit einer breiten Palette von Farbtönen.

Violett

Setzen Sie auf glänzende Violettöne mit tiefroten Anklängen. Im Laufe der Zeit wurde Violett immer beliebter und wir fangen an, uns daran zu gewöhnen. Seien Sie mutig und versuchen Sie es mit Farbtönen, die ein bißchen mehr Sexappeal haben. Kombinieren Sie doch mal Violett mit Interferenzfarben oder experimentieren Sie mit changierenden Farbeffekten.

Schwarz

Ein beliebter Farbton. Versuchen Sie es mal mit außergewöhnlichen Farbtonkombinationen. Farbtonexperimente verhindern, daß Schwarz als Farbton zu hart erscheint.

Silber

Obwohl die Tage, in denen Silber auf der Beliebtheitsskala an erster Stelle stand, mittlerweile gezählt sind, spielen Silbertöne auch weiterhin die Hauptrolle. Variieren Sie durch Einsatz von dunklen oder farbigen Silbertönen. Wir werden auch in Zukunft an verschiedenen Struktureffekten ( z. B. Liquid Metal- oder Mattlacke) arbeiten.

Weiß

In Japan ist Weiß die zweitwichtigste Farbe hinter Silber. Weiß ist universell einsetzbar, es vermittelt ein Gefühl von Reinheit und ist deshalb ein beliebter Farbton. Und ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen. Experimentieren Sie mit zart eingefärbten Weißtönen, oder solchen, die noch weißer als weiß erscheinen.


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