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Sport Audi R10 TDI gewinnt Langstrecken-Klassiker "Petit Le Mans"

Motorsport


Audi R10 TDI gewinnt Langstrecken-Klassiker "Petit Le Mans"

Audi R10 TDIZum ersten Mal hat ein Diesel-Sportwagen den amerikanischen Langstrecken-Klassiker "Petit Le Mans" gewonnen. Mit dem Sieg in Road Atlanta (US-Bundesstaat Georgia) sicherte sich Audi nach der Fahrer- und Teamwertung auch vorzeitig die Herstellerwertung in der LM P1-"Königsklasse" der American Le Mans-Serie. Der neue Audi R10 TDI blieb im siebten Renneinsatz ungeschlagen und hat in seiner Premierensaison nach den 12 Stunden von Sebring im März und den 24 Stunden von Le Mans im Juni auch das dritte bedeutende Langstrecken-Rennen des Jahres gewonnen.

Audi triumphierte in Road Atlanta, obwohl die Benzin-getriebenen LM P1-Prototypen der Konkurrenz mit 65 Kilogramm weniger Gewicht starten durften und deshalb schneller waren als die beiden R10 TDI. Der Schlüssel zum Erfolg war die Zuverlässigkeit des revolutionären Diesel-Sportwagens, der während der 1000 Meilen ohne das geringste technische Problem lief. Konstante Rundenzeiten, eine gute Strategie, schnelle Boxenstopps und der geringe Verbrauch des V12 TDI-Motors ermöglichten den Audi Triumph.

Vor allem in der ersten Hälfte des ereignisreichen Rennens lieferten sich die Audi Piloten vor einer Rekordkulisse von mehr als 90.000 Zuschauern packende Duelle mit den Benzin-getriebenen Prototypen. Immer wieder wechselte die Führung, ehe sich die beiden Audi R10 TDI zu Beginn der siebten Stunde endgültig an die Spitze setzten und einem souveränen Doppelsieg entgegen fuhren.

13 Minuten vor Ende des über neun Stunden langen Rennens beendete jedoch eine Kollision mit einem GT-Fahrzeug die Fahrt des R10 TDI von Frank Biela/Emanuele Pirro/Marco Werner. An zweiter Stelle liegend musste Werner mit einer beschädigten linken Vorderradaufhängung die Boxen aufsuchen. Die Reparatur war exakt in jenem Moment beendet, als Allan McNish im Schwesterauto die Ziellinie als Sieger überquerte.

Biela/Pirro/Werner wurden als Siebte und Vierte der LM P1-Klasse gewertet. Für die neuen ALMS-Champions Dindo Capello und Allan McNish war es im neunten Saisonrennen der sechste Gesamtsieg. Audi feierte den siebten "Petit Le Mans"-Triumph in Folge – und den ersten mit dem neuen R10 TDI.

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi Motorsportchef):

"Wir hatten aufgrund der Reglement-Situation dieses schwierige Rennen vom Speed her nicht im Griff. Aber wir waren konstant schnell genug, um auch dank einer guten Strategie und dank der Probleme der anderen am Ende ganz vorne zu sein. Diesen Sieg haben wir uns erneut mit unheimlich guter Zuverlässigkeit, Teamarbeit und Konstanz verdient."

Dindo Capello (Audi R10 TDI #2):

"Am Anfang hatten wir etwas zu kämpfen, doch ab dem zweiten Stint wurden wir schneller. Allan (McNish) und ich waren beide konstant schnell – das war auch nötig, denn der Zytek und der Creation waren extrem flott unterwegs. Ich hatte einige Schrecksekunden im Verkehr, bin aber trotzdem ohne Probleme durchgekommen. Das war wichtig. Es ist ein unglaubliches Gefühl, Petit Le Mans zum dritten Mal gewonnen zu haben."

Allan McNish (Audi R10 TDI #2):

"Das war vom Start weg ein extrem hartes Rennen, vor allem weil Zytek und Creation sehr schnell waren. Je kühler es wurde, desto schneller wurde unser Auto. Es ist toll, den ersten Diesel-Sieg beim Petit Le Mans erzielt und damit nach Sebring den zweiten US-Sportwagen-Klassiker gewonnen zu haben. Ich bin auch stolz, dass wir mit sieben LM P1-Klassensiegen in einer Saison einen neuen Rekord geschafft haben. Schade ist, was mit unserem Schwesterauto geschehen ist."

Frank Biela (Audi R10 TDI #1):

"Es sah eigentlich lange Zeit sehr gut für uns aus. Mit meinen Stints war ich zufrieden, ich bin ganz vorne gefahren. Auch Emanuele (Pirro) und Marco (Werner) haben einen tollen Job gemacht und gekämpft. Wir hatten am Ende einfach Pech. Da kann man niemand einen Vorwurf machen."

Emanuele Pirro (Audi R10 TDI #1):

"Dieses Rennen war von der ersten Runde bis zum Schluss extrem hart umkämpft. Wir haben wirklich alles versucht. Marco (Werner) war am Ende stark und lange im Auto. Er hat das gemacht, was ein Rennfahrer tun sollte: sich nicht mit Platz zwei zufrieden gegeben. Dabei hat er Pech gehabt, aber wir stehen 100 Prozent hinter ihm."

Marco Werner (Audi R10 TDI #1):

"Das Rennen fing mit einem guten ersten Stint an. Doch dann ging es nicht mehr so richtig weiter, weder bei Emanuele (Pirro), noch bei mir. In der letzten Pace Car-Phase hat ein Panoz vor mir extrem hart gebremst. Ich habe versucht, ihm auszuweichen, kam aber quer auf den Kerb habe ihn getroffen und mich gedreht. Dadurch war ich das Schlusslicht. Beim Versuch, wieder nach vorne zu kommen, hat mir ein Panoz einen relativ harten Treffer gegeben. Kurz danach ist beim Anbremsen der letzten Schikane die Radaufhängung gebrochen. Ich habe das Auto zwar noch in die Box gebracht, aber für die Reparatur war es leider zu spät."

Dave Maraj (Team Direktor Team Audi Sport North America):

"Das war der siebte Petit Le Mans-Sieg in Folge für Audi, was eine bemerkenswerte Leistung ist. Unsere beiden Autos liefen heute wie Uhrwerke. Schade, dass das Auto mit der Nummer eins kurz vor Schluss das Problem hatte, denn es schien ein verdienter Doppelsieg möglich. Audi Sport North America hatte heute wieder eine gute Strategie, das ganze Team hat großartig gearbeitet."

Das Ergebnis in Road Atlanta

  • 1. Capello/McNish (Audi R10 TDI) 394 Rd. in 9:16.49,835 Std.
  • 2. Johansson/Mowlem/Kurosawa (Zytek) 4 Rd. zur.
  • 3. Dayton/Gidley/Meira (Lola-AER) 5 Rd. zur.
  • 4. Minassian/Primat/Campbell-Walter (Creation-Judd) 6 Rd. zur.
  • 5. Maassen/Bernhard/Collard (Porsche) 8 Rd. zur.
  • 6. Luhr/Dumas/Rockenfeller (Porsche) 9 Rd. zur.
  • 7. Biela/Pirro/Werner (Audi R10 TDI) 11 Rd. zur.


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