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Verkehr 6-streifiger Ausbau der A 8 zwischen München und Augsburg

Verkehr


6-streifiger Ausbau der A 8 zwischen München und Augsburg

BundesverkehrsMINIster Wolfgang Tiefensee und der bayerische StaatsMINIster Günther Beckstein haben heute das Startsignal für den sechsstreifigen Ausbau der Autobahn A 8 (Augsburg - München) gegeben. Zum ersten Mal wird eine Baumaßnahme an deutschen Autobahnen in öffentlich-privater Zusammenarbeit (PPP) realisiert.

"Der Start des ersten Pilotprojektes ist ein großer Erfolg und ein gutes Signal für PPP," sagte Tiefensee an der A 8. Bei Bau und Erhalt deutscher Autobahnen soll es damit schneller und effektiver zugehen. "Der Vorteil für die Autofahrer liegt insbesondere darin, dass der sechsspurige Ausbau der vielbefahrenen Strecke früher abgeschlossen sein wird als bei einer konventionellen Realisierung. Damit werden vor allem Staus vermieden," so der BundesverkehrsMINIster.

Die Finanzierung erfolgt vor allem über die streckenbezogene Lkw-Maut, die an den Konzessionsnehmer weitergeleitet wird. Für die Autofahrer ändert sich nichts.

Bereits am 01. Mai 2007 hatte das Konsortium "a+" planmäßig die bundesweit erste Konzession für einen Autobahnabschnitt übernommen.

Das deutsch-niederländisch-französische Konsortium "a+" besteht aus den Unternehmen BAM PPP B.V., Trapp Infra Wesel GmbH, Fluor Infrastructure B.V., EGIS Projects S.A. und der Berger Bau GmbH.

Die Strecke ist insgesamt 52 Kilometer lang. Bis Ende 2010 muss das Konsortium, das sich in einem Vergabeverfahren durchgesetzt hat, den sechsstreifigen Ausbau des ca. 37 Kilometer langen Abschnitts zwischen Augsburg / West und dem Parkplatz bei Palsweis durchführen. Zugleich ist es seit dem 01. Mai 2007 für Betrieb und Erhaltung der gesamten Strecke von der Eschenrieder Spange bis zur Anschlussstelle Augsburg/West für insgesamt 30 Jahre verantwortlich.

Das Konzessionsvolumen beläuft sich auf knapp eine Milliarde Euro.

"PPP ist kein Allheilmittel. Aber dieses Instrument kann uns helfen, wichtige Aufgaben effizienter umzusetzen," sagte Tiefensee. "Natürlich müssen die gleichen Qualitätsstandards eingehalten werden wie bei anderen Baumaßnahmen. Da bei PPP-Projekten die Lebenszyklusstufen Planen, Bauen, Betreiben und Erhalten einer Maßnahme langfristig in der Verantwortung eines Unternehmens liegen, werden Anreize für eine wirtschaftliche, zügige und qualitativ hochwertige Arbeits- und Produktionsweise geschaffen".

Neben der A 8 befinden sich zur Zeit drei weitere Autobahn-PPP-Pilotprojekte im Vergabeverfahren:

  • A4 in Thüringen (Landesgrenze Hessen/Thüringen - Gotha, sog. "Umfahrung Hörselberge") - Konzessionsvergabe voraussichtlich Herbst 2007
  • A1 in Niedersachsen (Bremer Kreuz - Dreieck Buchholz) - Konzessionsvergabe voraussichtlich Frühjahr 2008
  • A5 in Baden-Württemberg (Malsch - Offenburg) - Konzessionsvergabe voraussichtlich Herbst 2008


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