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Porsche 911 GT2 - Autokatalog

Porsche 911 GT2

Porsche 911 GT2


Porsche verbindet im 911 GT2 extreme Sportlichkeit mit der hohen Leistungsfähigkeit des 911 Turbo. Nur 4,1 Sekunden benötigt der Schnellste in der 911-Familie für den Spurt von 0 auf 100 Stundenkilometer. Nach 12,9 Sekunden zeigt die Tacho-Nadel schon die 200 km/h-Marke an. Und erst bei 315 km/h endet der Drang nach Vortrieb. Auf der Nordschleife des Nürburgrings unterbot er die Bestzeit des 911 GT3 mit 7,47 Minuten.
Der Motor ist als Leistungsvariante aus dem 6-Zylinder-Boxermotor des 911 Turbo entwickelt worden. Dabei sind die beiden Turbolader für einen höheren Luftdurchsatz ausgelegt, so dass der Ladedruck bei Volllast auf 2 bar angehoben werden konnte. Die Leistung des 3,6-Liter-Aggregats beträgt nun 340 kW (462 PS) bei 5.700/min, also zehn Prozent mehr als beim 911 Turbo. Das maximale Drehmoment von 620 Newtonmeter liegt schon bei 3.500/min an und steht bis 4.500/min zur Verfügung. Diese enorme Kraft schickt der GT2 über ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe an die Hinterräder.

Extreme Sportlichkeit stand bei der Entwicklung des GT2 klar im Vordergrund. Deshalb galt es nicht nur die Motorleistung zu erhöhen, sondern auch das Fahrzeuggewicht zu reduzieren. Mit 1.440 Kilogramm liegt der GT2 genau 100 Kilogramm unter dem 911 Turbo und bringt in Verbindung mit seinen Leistungsdaten ein neues Idealgewicht auf die Waage: Das Leistungsgewicht beträgt 4,23 kg/kW.
Das Fahrverhalten des 911 GT2 ist auf sehr sportlich agiles Handling ausgelegt. Ob Querbeschleunigung, Lastwechsel in Kurven oder Spurwechsel bei hohen Geschwindigkeiten – dieser Porsche überzeugt in jeder Fahrsituation durch seine sehr hohe aktive Sicherheit. Die Basis für so viel Fahrdynamik ist durch eine veränderte Aerodynamik und eine gezielte Neuabstimmung der Vorder- und Hinterachse geschaffen worden, die sowohl ein strafferes Feder-/Dämpfersystem als auch Änderungen an der Radaufhängung umfassen.

Der 911 GT2 ist serienmäßig mit dem revolutionären Bremssystem “Porsche Ceramic Composite Brake” (PCCB) ausgerüstet. Die Keramik-Bremsscheiben wiegen rund 50 Prozent weniger als Metall-Bremsscheiben vergleichbarer Größe und reduzieren die ungefederten Massen am Fahrzeug um 16,6 Kilogramm. Sie zeichnen sich darüber hinaus durch schnelles Ansprechen, höchste Fading-Stabilität, hervorragendes Nass-Ansprechverhalten, hohe Lebensdauer und absolute Korrosionssicherheit aus.

Die Kombination von ausgefeilter Aerodynamik, extrem sportlichem Fahrwerk und einer Motorleistung von 340 kW (462 PS) verhelfen dem 911 GT2 zu Fahrleistungen und einer Fahrdynamik, die ihm einen noch sportlicheren Charakter als dem 911 Turbo verleihen. Mit einem Leistungsgewicht von 4,23 Kilogramm pro Kilowatt spurtet der über die Hinterachse angetriebene GT2 in 4,1 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer. Die 200 km/h-Marke erreicht er aus dem Stand in nur 12,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 315 Kilometer pro Stunde.
Am Bug verraten weit nach außen gerückte und neu gestaltete Lufteinlassöffnungen den höheren Kühlluftbedarf des Fahrzeuges. Eine Luftaustrittsöffnung direkt vor dem Kofferraumdeckel signalisiert aerodynamischen Feinschliff. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zum 911 Turbo ist der neuentwickelte feststehende Heckflügel. Die Aerodynamiker haben ihn im Vergleich zum 911 Turbo-Heckflügel höher und weiter nach hinten positioniert und so die Abtriebskräfte nochmals verbessert. Gleichzeitig versorgt er über Kanäle in den beiden Flügelspitzen den Motor mit Frischluft. Die Kanäle leiten die Luft in eine so genannte Sammelbox an der Heckdeckel-Innenseite, von wo sie direkt in den Luftfilter strömt.

Der Motor ist als Leistungsvariante aus dem 6-Zylinder-Boxermotor des 911 Turbo entwickelt worden. Dabei sind die beiden Turbolader für einen höheren Luftdurchsatz ausgelegt, so dass der Ladedruck bei Volllast auf 2 bar angehoben werden konnte. Trotz der höheren Verdichtung bleibt die Ladelufttemperatur konstant. Neue Ladeluftkühler mit höherem Wirkungsgrad sorgen hier für den notwendigen Ausgleich. Bei einer Nenndrehzahl von 5.700/min beträgt der Ladedruck nun 1,95 bar und erreicht bei über 6.200/min das Maximum. Dadurch wird erreicht, dass auch oberhalb der Nenndrehzahl bei steigendem Abgasgegendruck annähernd konstante Leistung zur Verfügung steht. Die Leistung des 3,6 Liter-Aggregats beträgt 340 kW (462 PS) bei 5.700/min, also zehn Prozent mehr als beim 911 Turbo. Das maximale Drehmoment von 620 Newtonmeter liegt schon bei 3.500/min an und steht bis 4.500/min zur Verfügung. 
Die Öl-Versorgung dieses Hochleistungstriebwerkes wird wie bei den Modellen GT1 und GT3 durch eine klassische Trockensumpfschmierung mit separatem, motorfestem Öltank sichergestellt. Dieses System stellt durch eine optimale Auslegung der Ölpumpen in Verbindung mit dem Volumen des Öltanks sicher, dass der Motor auch bei extrem anhaltenden Quer- und Längsbeschleunigungen sicher mit Öl versorgt wird. Die Ölmenge des gesamten Ölkreislaufs beträgt rund elf Liter. 
Abgesehen von den Schalldämpfern mit geringerem Abgasgegendruck stimmt die Abgasanlage im wesentlichen mit der des 911 Turbo überein. Auch die Abgaswerte liegen auf dem Niveau des 911 Turbo und erfüllen problemlos die sehr strengen D4-Grenzwerte. Das entspricht den EURO 4-Grenzwerten bei Standard-Prüfbedingungen, die erst zum 1. Januar 2005 verbindlich geFordert werden. Selbstverständlich erfüllt der 911 GT2 auch den in den USA gültigen LEV-Standard. 

Der 911 GT2 war nach dem 911 Turbo das zweite Porsche-Modell, das mit VarioCam Plus arbeitet. Das Ventilhub-Verstellsystem, das die bekannte Axialnockenwellenverstellung VarioCam zu VarioCam Plus ergänzt, besteht aus zwei ineinander liegenden, schaltbaren Tassenstößeln auf der Einlassseite des Motors, die von zwei unterschiedlich großen Nocken auf der Einlass-Nockenwelle betätigt werden. Damit lassen sich auf der einen Seite Leistung und Drehmoment optimieren und auf der anderen Seite Kraftstoffverbrauch und Abgas-Emissionen senken sowie die Laufkultur verbessern.

Die Kraftübertragung auf die Hinterräder übernimmt beim 911 GT2 ein Sechs-Gang-Schaltgetriebe, eine Weiterentwicklung aus dem Vorgänger-Modell mit externer Getriebeölkühlung und Spritzölschmierung. Die Übersetzungen der einzelnen Gänge und des Achsenantriebs sind vom 911 Turbo übernommen worden. Das schließt alle Maßnahmen zur Verbesserung der Festigkeit und des Geräuschverhaltens ein. Für die Synchronringe der Gänge wird Stahl statt Messing verwendet. Die erhöhte Widerstandsfähigkeit dieses Werkstoffes kommt den gestiegenen AnForderungen entgegen. 

Das GT2-Fahrwerk ist auf ein sehr sportliches Fahrverhalten und überlegene Handling-Eigenschaften ausgelegt. Im Vergleich zum 911 Turbo ist es an die höheren Fahrleistungen angepasst. Dazu gehören neben den allgemeinen AnForderungen an Vorder- und Hinterachse unter anderem die Absenkung des Fahrzeugschwerpunktes um 20 Millimeter, verstellbare Stabilisatoren und ein mit Rennfedern kompatibles Federsystem sowie eine Erweiterung des Verstellbereiches der Achsgeometrien für den Einsatz von Rennreifen.
Als erster Porsche-Sportwagen ist der GT2 serienmäßig mit Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) ausgerüstet. Die gelochten und innenbelüfteten Keramikverbund-Bremsscheiben mit einem Durchmesser von 350 Millimeter wiegen 50 Prozent weniger als Bremsscheiben aus Metall und verringern die ungefederten Massen um 16,6 Kilogramm. In Verbindung mit einem ebenfalls völlig neuen Bremsbelag entwickeln die Keramik-Bremsscheiben sofort sehr hohe und vor allem konstante Reibwerte während der Verzögerung. Der Abrieb ist im Vergleich zu Metall-Bremsscheiben äußerst gering, was die Keramik-Bremsscheiben ihrer extremen Oberflächenhärte verdanken. Entsprechend hoch ist die Lebenserwartung, die außerdem durch die Korrosionssicherheit des verwendeten Werkstoffes garantiert wird. Keramik-Bremsscheiben sind absolut unempfindlich gegenüber Streusalz und Flüssigsalzen.

Gegenüber dem 911 Turbo präsentiert sich der GT2 mit geringen optischen Veränderungen. Ins Auge fallen vor allem das neue Bugteil, der feststehende Heckflügel und gelb lackierte Bremssättel als neue Symbolfarbe für PCCB. Auf den 18-Zoll-Leichtmetallrädern werden vorne serienmäßig 235/40 R 18-Reifen aufgezogen, hinten beträgt die Reifendimension 315/30 R 18.
Lederbezogene Kunststoff-Schalensitze ersetzen im GT2 die bekannten 911-Sitze. Sie garantieren nicht nur optimale Seitenführung, sondern auch gleichzeitig hervorragenden Langstrecken- sowie Ein- und Ausstiegskomfort. Zur Serienausstattung gehören selbstverständlich Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags sowie unter anderem elektrische Fensterheber, Wegfahrsperre mit Transpondersystem, Zentralverriegelung mit Funkfernsteuerung und Alarmanlage. Auf Wunsch und ohne Mehrpreis wird der GT2 mit dem CD-Radio CDR 23 und einer automatischen Klimaanlage inklusive Aktivkohlefilter geliefert.

Der 911 GT2 ist auch in einer Clubsport-Variante lieferbar. Diese Ausstattung wurde speziell entwickelt, um ohne großes Nachrüsten an genehmigungspflichtigen Motorsport-Veranstaltungen teilnehmen zu können. Besonderes Ausstattungsmerkmal ist der mit der Karosserie verschraubte Überrollbügel, der zum Überrollkäfig erweitert werden kann. Ab 149.421 Euro


   

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Porsche 911 GT2

Technische Daten des Porsche 911 GT2Technische Daten

Fahrzeugklasse:Luxusklasse
Leistung:k.A.
Hubraum:k.A.
0-100 km/h:k.A.
Höchstgeschwindigkeit:k.A.
Drehmoment:k.A.
Verbrauch:k.A.
Schadstoffklasse:k.A.
CO2-Emission:k.A.
Abmessungen (LxBxH):k.A.
Leergewicht:k.A.
Basispreis:k.A.

Für das technische Datenblatt des Porsche 911 GT2 wurde, soweit möglich, die Basisausführung zugrunde gelegt.


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Datum Datum:  Samstag, 26. April 2003
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