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Klassiker Bensberg Classics mit Mercedes 300 SL Roadster & C 111

Events


Bensberg Classics mit Mercedes 300 SL Roadster & C 111

Mercedes-Benz Experimentalfahrzeug C 111-II mit V8-Hubkolbenmotor aus dem Jahr 1970
Sowohl bei der Klassik-Rallye wie auch beim Concours d’Elégance ergänzen aktuelle Supersportwagen den Auftritt der Klassiker und Youngtimer.
Mercedes-Benz Experimentalfahrzeug C 111-II mit V8-Hubkolbenmotor aus dem Jahr 1970

Die Rallye Schloss Bensberg Supersports Classics (SBSC) steht in diesem Jahr im Zeichen historischer und moderner Supersportler. Denn sowohl bei der Klassik-Rallye durch das Bergische Land am Samstag, 01. Juli 2017 wie auch beim Concours d’Elégance am 02. Juli ergänzen aktuelle Supersportwagen den Auftritt der Klassiker und Youngtimer.

Mercedes-Benz Classic und Mercedes-AMG bieten dabei zwei besondere Paarungen, welche die Tradition der Sportlichkeit in den Genen der Marke leuchten lassen: So begehrt wie der 1957 vorgestellte 300 SL Roadster (W 198) als Klassiker ist heute der im Frühjahr 2017 erschienene Mercedes-AMG GT C Roadster (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 11,4 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 259 g/km). Und die visionäre Kraft, welche die Ingenieure 1970 in das Experimentalfahrzeug Mercedes-Benz C 111 II einfließen lassen, prägt 2016 auch den Mercedes-AMG GT R (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 11,4 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 259 g/km).

Gefahren und präsentiert werden die Fahrzeuge unter anderem von den Rennfahrern und Mercedes-Benz Markenbotschaftern Klaus Ludwig und Jan Seyffarth.

Fürstliche Bühne für automobile Supersportler

Die 2009 gegründete Schloss Bensberg Supersport Classcis findet rund um das barocke Jagdschloss im Stadtteil Bensberg von Bergisch Gladbach statt. Heute befindet sich in dem zu Anfang des 18. Jahrhunderts gebauten Schloss das Althoff Grandhotel. Das Hotel ist gemeinsam mit den Fachmedien "Auto Zeitung" und "Classic Cars" Ausrichter der SBSC. Die Veranstaltung beginnt mit der Begrüßung der teilnehmenden Fahrzeuge am Freitagabend (30. Juni).

Am Samstag (01. Juli) startet ab 9 Uhr die Rallye. Insgesamt sind bei dieser anspruchsvollen Gleichmäßigkeitsfahrt rund 260 Kilometer im Bergischen Land zu bewältigen. Auf der Strecke erwarten die Teilnehmer fünf Durchfahrtskontrollen mit Publikumspräsentationen der Fahrzeuge in Wermelskirchen, Lindlar, Ehreshoven, Bergisch Gladbach und Blankenberg. Zudem stehen zwölf Sollzeitprüfungen auf dem Rallye-Programm. Gegen 16:30 Uhr werden die Fahrzeuge im Innenhof des Schlosses zurückerwartet. Bei der Rallye starten die modernen Supersportwagen vor dem Feld der Klassiker und Youngtimer. Zu allen Programmpunkten dieses Tages ist der Eintritt frei.

Am Sonntag (02. Juli) präsentieren sich sämtliche teilnehmenden Fahrzeuge der Rallye beim Concours d’Elégance. Eine Sonderschau ist den aktuellen Supersportwagen gewidmet. Der Eintritt zu dem exklusiven Fest der automobilen Sportlichkeit kostet einzeln 8 Euro (inklusive Programmheft) und für Familien 12 Euro (maximal 2 Erwachsene und 2 Kinder, inklusive 1 Programmheft). Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt.

Die Markenbotschafter von Mercedes-Benz Classic

Klaus Ludwig: Geboren am 05. Oktober 1949 in Bonn, Deutschland

Der von seinen Fans mit dem Ehrennamen "König Ludwig" ausgezeichnete Rennfahrer und dreifache DTM-Meister Klaus Ludwig beginnt seine Karriere im Motorsport Anfang der 1970er-Jahre mit Slalomrennen, Orientierungsfahrten und Tourenwagenrennen. Zu seinen ersten großen Erfolgen zählen die Meistertitel der Deutschen Rennsport-Meisterschaften (DRM) der Jahre 1979 und 1981 sowie Siege beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans in den Jahren 1979, 1984 und 1985. Zur Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) kommt Ludwig 1985, wo er zunächst für Ford startet und 1988 seinen ersten Titel holt. 1989 wechselt er zum AMG-Mercedes-Team, für das er in den folgenden Jahren bis 1994 zwei Meistertitel (1992 und 1994, Vizemeisterschaft 1991) mit insgesamt 19 Rennsiegen erzielt. 1995 und 1996 fährt er in der ITC (International Touringcar Championship) für das Opel-Team Rosberg. Danach kehrt er zu AMG-Mercedes zurück und gewinnt zusammen mit Ricardo Zonta 1998 die Fahrer- und Teamtrophäe der Internationalen FIA-GT-Meisterschaft. Danach beendet Ludwig offiziell seine Motorsportkarriere, doch im Jahr 2000 startet er wieder bei den neuen Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) und beendet die Saison und auch seine Rennfahrerkarriere mit Platz 3 der Gesamtwertung auf Mercedes-Benz CLK-DTM.

Jan Seyffarth: Geboren am 12. Juli 1986 in Querfurt, Deutschland

Der Rennfahrer Jan Seyffarth ist offizieller Mercedes-AMG Test- und Entwicklungsfahrer sowie Instruktor in der AMG Driving Academy. Seit 2015 ist Seyffarth an der Entwicklung des Mercedes-AMG GT3 beteiligt, der im selben Jahr Premiere im Kundensport hat. Die entsprechende Erfahrung bringt der Rennfahrer durch zahlreiche Erfolge im Motorsport mit: Bereits 2003 steigt er im Alter von 17 Jahren in den professionellen Motorsport ein, nachdem er in der Formel König Platz 2 erringt. Es folgen Siege in der Formel 3 und die Vizemeisterschaft im Porsche Carrera Cup 2008. Seit dem Einstieg von Mercedes-AMG in den Kundensport im Jahr 2011 engagiert sich Seyffarth in diesem faszinierenden Feld. Zu seinen großen Erfolgen gehören zwei 3. Plätze im 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (2013 und 2016), ein Sieg in der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (2013) und Platz 2 in der Qualifikation für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring 2016.

Die Fahrzeuge von Mercedes-Benz Classic

Mercedes-Benz 300 SL Roadster (W 198, 1957-1963)

Mercedes-Benz stellt den 300 SL Roadster (W 198) im März 1957 auf dem Genfer Automobil-Salon als Nachfolger des 1954 präsentierten "Gullwing"-Coupés 300 SL (W 198) vor. Technisch entspricht der offene Sportwagen weitgehend dem Coupé, allerdings erlaubt der modifizierte Gitterrohrrahmen den Einbau herkömmlich angeschlagener Türen, die offenes Fahren erst möglich machen. Weiterentwickelt zeigt sich auch das Fahrwerk: die Eingelenk-Pendelachse mit tiefgelegtem Drehpunkt ist im 300 SL Roadster erstmals mit einer Ausgleichsfeder ausgerüstet. Von 1958 an ist der Roadster auf Wunsch auch mit einem abnehmbaren Coupédach erhältlich. Vom serienmäßigen 300 SL Roadster leiten die Mercedes-Benz Ingenieure die Rennsportvariante 300 SLS ab, auf der Paul O’Shea die amerikanische Sportwagenmeisterschaft des Jahres 1957 in der Kategorie D gewinnt. Damit schließt sich ein Kreis, schließlich basiert die Baureihe 198 der 300 SL auf dem gleichnamigen Rennsportwagen W 194, der im Jahr 1952 höchst erfolgreich im Motorsport eingesetzt wird. Die Produktion des 300 SL Roadsters läuft 1963 aus. Insgesamt werden in sieben Jahren lediglich 1.858 Exemplare des hoch exklusiven Sportwagens gebaut.

  • Produktionszeitraum: 1957-1963
  • Zylinder: 6/Reihe
  • Hubraum: 2.996 Kubikzentimeter
  • Leistung: 158 kW (215 PS)
  • Höchstgeschwindigkeit: bis zu 250 km/h

Mercedes-Benz Experimentalfahrzeug C 111-II (1970)

Mercedes-Benz stellt den C 111 im September 1969 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main vor. Das Forschungsfahrzeug mit extremer Keilform und Flügeltüren besitzt eine Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) und wird von einem Dreischeiben-Wankelmotor mit 206 kW (280 PS) Leistung angetrieben. Der futuristisch anmutende Sportwagen ist bis zu 270 km/h schnell. Im folgenden Jahr wird die überarbeitete Version C 111-II auf dem Genfer Automobil-Salon vorgestellt, nun von einem Vierscheiben-Wankelmotor mit 257 kW (350 PS) Leistung angetrieben. In dieser Version beschleunigt der C 111 in 4,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 300 km/h. Diese zweite Version des Forschungsfahrzeugs dient auch als Basis für eine 147 kW (200 PS) starke V8-Variante des C 111 mit dem Serienmotor M 116. Die Mercedes-Benz Ingenieure und Techniker verwenden das Fahrzeug für Vergleichsfahrten zum Wankel-Sportwagen verwenden. Zahlreichen Bestellungen zum Trotz bleibt der C 111 ein reines Experimentalfahrzeug und wird nicht in Serie gebaut. Stattdessen entwickelt Mercedes-Benz später auf dieser Basis eine Reihe von Rekordfahrzeugen: den C 111-II D (1976) und den C 111-III (1977 bis 1978, beide mit Fünfzylinder-Turbodieselmotor) sowie den C 111-IV (1979, V8-Ottomotor mit Turboaufladung).

  • Technische Daten Mercedes-Benz C 111-II (Standardausführung)
  • Zylinder: Vierscheiben-Wankelmotor
  • Kammervolumen: 2.400 Kubikzentimeter
  • Leistung: 257 kW (350 PS)
  • Höchstgeschwindigkeit: rund 300 km/h

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch" neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.


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