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Bugatti EB 16 4 Veyron


Bugatti EB 16 4 Veyron

Der enorme Radstand von 2.700 Millimeter sorgt für einen großzügigen Passagierraum, der in Leder im Farbton „Silk“ gekleidet ist.

Für den optimalen Klang im Innenraum sorgt ein High-End-Soundsystem vom Berliner Edel-Hifi-Hersteller Dieter Burmester. In enger Zusammenarbeit mit dem Bugatti-Entwicklungsteam wird bereits bei der Entwicklung des Monocoques die optimalste Anordnung der Komponenten festgelegt, um ein Optimum an Funktion, Musikalität und Design zu erreichen.

Das Cockpit der auf dem Genfer Salon 2002 gezeigten Studie zieren zwei je einkarätige Diamanten, die als Kristallisationspunkte den Anspruch des außergewöhnlichen Luxus im Interieur betonen. Die beiden Diamanten, sogenannte SPIRIT Diamonds, sind auf der Tachonadel sowie im Mittelpunkt des Powermeters - einem Instrument, das die genutzte Motorleistung anzeigt – angeordnet. Mit ihren 16 strahlenförmig angeordneten Facetten symbolisieren diese Diamanten die Kraft und Energie des 16-Zylindermotors, dem technischen Herzstück des Bugatti EB 16·4 Veyron.

Speziell für Bugatti werden diese Diamanten namens SPIRIT Diamond von der Diamantmanufaktur Dr. Ulrich Freiesleben in einer innovativen Schliffentwicklung mit 16 durchgehenden Facetten ausgeführt.

Bugatti EB 16/4 VeyronDie Anpassung an aerodynamische Voraussetzungen führten zu markanten Gestaltungsmerkmalen im Bereich der Front-, Heck- und Seitenpartie. Optisch prägnant sind die Modifikationen im Frontbereich. Hier wurden die für eine optimale Kühlung des 736 kW / 1001 PS starken W-Motors und der Bremsen zuständigen Lufteintrittsöffnungen gestaltet. Gleichzeitig verfeinerte das Team um Hartmut Warkuß, Leiter des konzerneigenen „Center of Excellence Design“, den charakteristischen Bugatti-Kühlergrill.

Die Formgestaltung der Frontpartie mit Lufteintrittsöffnungen übernimmt gleich fünf Aufgaben:
1. Luftzufuhr für die Motorkühler.
2. Luftzufuhr für das Klimasystem im Innenraum.
3. Luftzufuhr für die Kühlung der Bremsen (Luftaustritt über zwei zusätzliche Öffnungen hinter den Radkästen im Schwellerbereich).
4. Luftzufuhr für den Wärmetauscher des Ladeluftkühlers.
5. Abtriebsoptimierung der Karosserie.

Der Fahrzeugboden des Bugatti EB 16·4 Veyron ist aerodynamisch optimiert. Im Frontbereich, und viel markanter im Heck des Fahrzeugs, ist der Unterboden diffusorartig ausgebildet, um optimalen Abtrieb zu erzeugen. Unterstützt wird dies zusätzlich durch einen automatisch ausfahrenden Heckspoiler.

Bugatti EB 16/4 VeyronDieser Heckspoiler selbst ist in seiner Ruhestellung nicht als solcher auszumachen, da er homogen an das Design in diesem Bereich angepasst wurde. Erst bei abtriebsrelevanten Geschwindigkeiten fährt der Flügel hoch und gleichzeitig etwa 20 Zentimeter horizontal aus. Nach dem Abstellen des Motors bleibt zuerst das aerodynamische Bauteil ausgefahren, um über darunter integrierte Belüftungskanäle die Abkühlung des Triebwerks zu unterstützen.
Faszinierend die imposanten Abmessungen des Bugatti EB 16·4 Veyron: Der Radstand beträgt beachtliche 2.700 Millimeter, die Gesamtlänge 4.466, die Fahrzeugbreite 1.998 und die Höhe 1.206 Millimeter.

Ihrer Aufgabe angepasst hat das Entwicklungsteam Räder und Reifen des ab 2003 schnellsten Serienfahrzeugs. Das Design der neuen Leichtmetallfelgen wurde auf die optimale Belüftung der Bremsanlage ausgerichtet. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um 20 Zoll große geschmiedete Doppel-Speichen-Felgen mit zweimal sechs Stegen, die versetzt zueinander angeordnet wurden.
Zum Einsatz kommen eigens für den Bugatti EB 16·4 Veyron entwickelte Michelin-Reifen. Die neuartigen Pneus wurden für den 400-Stundenkilometer-Bereich ausgelegt. Vorne werden sie in der Dimension 245-690 R 520 A montiert, hinten ist es die ungewöhnliche Größe 365-710 R 540 A. Michelin schuf mit dem sogenannten „Pax System“ einen neuen Standard im Hinblick auf die Handling-, Komfort- und Notlaufeigenschaften von Hochgeschwindigkeitsreifen.

Bugatti EB 16/4 VeyronEine absolute Sonderstellung genießt der innovative W16-Leichtmetallmotor des Bugatti EB 16·4 Veyron. Zwei besonders schmale 8-Zylinderbänke, jeweils nach dem VR-Prinzip aufgebaut, bilden, in einem Winkel von 90 Grad zueinander angeordnet, die konstruktive Basis des bei 6.000 U/min stattliche 736 kW / 1001 PS starken 16-Zylinders. Der als Mittelmotor vor der Hinterachse eingesetzte W16 misst lediglich 710 Millimeter in der Länge und 767 Millimeter in der Breite. Die W-Form ermöglicht nicht nur kompakte Abmessungen und in der Folge hohe Hubraum- und Leistungsdichten, sondern zeichnet sich auch durch eine hervorragende Motorsteifigkeit aus.

Vier Abgasturbolader sorgen dafür, dass der 7.993 cm3 große Motor mit einem im PKW-Bereich konkurrenzlosem Drehmoment von 1.250 Newtonmetern strotzt. Für die Kühlung der Ladeluft sind zwei oberhalb der Zylinderköpfe platzierte wassergekühlte Ladeluftkühler zuständig. Insgesamt 64 Ventile steuern den Ein- und Auslass des Kraftstoff-/Luftgemisches. Sie werden über Rollenschlepphebel von vier obenliegenden, kettengetriebenen und kontinuierlich verstellbaren Nocken-wellen betätigt.

Bugatti EB 16/4 VeyronDie stufenlose elektrohydraulische Nockenwellenverstellung wirkt in allen Betriebszuständen. Um alle Parameter des W16-Motors perfekt zu koordinieren, werden zwei miteinander korrespondierende Rechner pro Zylinderbank eingesetzt.
Motorsport-Technologie kennzeichnet auch die Ölversorgung. Der Motorölkreislauf wurde als sehr flach bauende Trockensumpfschmierung ausgeführt. Interessant ist dabei der Einsatz einer vierstufigen Schachtölpumpe, mit der BUGATTI über drei Saugstufen und eine Druckstufe den Ölhaushalt des 8,0-Liter-Motors versorgt.

Wäre es nicht eine eigens für den Bugatti EB 16·4 Veyron realisierte Lösung, könnte auch das neue Siebengang-Getriebe direkt aus der Königsklasse des Motorsports stammen. Geschaltet wird das Getriebe sequenziell über Schaltwippen am Lenkrad. Ein Kupplungspedal gibt es nicht. Das Doppelkupplungssystem (DCT-Getriebe) erlaubt Schaltzeiten von maximal 0,2 Sekunden. Die Kraft des Motors gelangt über einen permanenten Allradantrieb an die Räder.
Dieser Wimpernschlag der Zeit erhält besondere Bedeutung, wenn der Blick auf die Beschleunigungswerte des Allrad-Sportwagens fällt. Aus dem Stand ist der Bugatti EB 16·4 Veyron in weniger als 14 Sekunden 300 km/h schnell. Das sind einzigartige, wenn auch theoretische Werte. Den wahren Charakter des Bugatti macht vielmehr sein unglaubliches Drehmoment aus.

Die Kraft von 1.250 Newtonmetern stemmt sich derart vehement gegen die Widerstandskräfte von Gravitation und Luft, dass der Bugatti EB 16·4 Veyron auf der Straße bewegt werden kann, als gäbe es diese nicht.


 

Bugatti EB 16 4 Veyron - Technische Daten

 
Fahrzeugklasse:Luxusklasse
Leistung:k.A.
Hubraum:k.A.
0-100 km/h:k.A.
Höchstgeschwindigkeit:k.A.
Drehmoment:k.A.
Verbrauch:k.A.
Schadstoffklasse:k.A.
Abmessungen (LxBxH):k.A.
Leergewicht:k.A.
Basispreis:k.A.
 Für das technische Datenblatt wurde, soweit möglich, die Basisausführung zugrunde gelegt.


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