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Thema: Messen


Continental auf der Agritechnica 2015

Continental AgritechnicaSchlüsseltechnologien, innovative Produktlösungen und Rundum-Service – Continental ist Partner für die Landwirtschaft. Der Technologiekonzern liefert moderne Komponenten und Systeme für Hightech-Anlagen und Landwirtschaftsmaschinen aus einer Hand. Das Produktportfolio reicht von umfangreichen Instrumentierungs- und Kameralösungen über Sensoren und Fördergurttechnologien bis hin zur Abgasnachbehandlung. Es zeichnet sich durch Effizienz und Umweltfreundlichkeit aus und schont gleichzeitig Ressourcen.

Auf der Agritechnica vom 10. bis zum 14. November in Hannover zeigt Continental sein umfangreiches Portfolio für die Bereiche Efficiency, Environment und Connected Solutions in Halle 16, Stand G05. Zu den Highlights gehören ein vollprogrammierbares 12,1-Zoll-Display für effizienteres Arbeiten, Hochleistungs-Gummiraupenketten sowie kompakte und kostengünstige Systemlösungen für niedrige Emissionen.

Vernetzte Fahrzeuge entlasten den Fahrer

Mit dem neuen vollprogrammierbaren MultiViu High-Terminal von Continental, das auf der Agritechnica erstmals ausgestellt wird, können Landwirte alle Funktionen ihres Fahrzeugs sowie angehängter Arbeitsmaschinen überwachen und steuern. Das 12,1 Zoll große Touch-Display zeigt zudem Zusatzinformationen wie Geo- oder Kameradaten an und ermöglicht die Bedienung von Klimaanlage und Mediaangeboten. Somit optimiert MultiViu High den Arbeitsalltag vom Rangieren bis hin zum Precision Farming. Es lässt sich einfach bedienen, individuell an Kundenbedürfnisse anpassen und an das ISOBUS-System anschließen. Aus der gleichen Produktfamilie stammt das innovative Kombi-Instrument MultiViuProfessional. Die vollprogrammierbare Instrumenteneinheit verfügt über ein 12,3-Zoll-Farb-TFT-Display, eine hervorragende 2D-Grafik- sowie Videodarstellung. Beide Displays bedienen den Trend zum vernetzten Fahrzeug, das den Fahrer durch die übersichtliche Darstellung von Informationen entlastet.

Ein Highlight aus dem Bereich Connected Solutions ist die Telematik-On-Board-Unit von Continental. An den CAN-Bus der Landmaschine angeschlossen, überträgt sie als zentrale Schnittstelle Daten vom und ins Fahrzeug und ermöglicht damit verschiedenste datenbasierte Anwendungen, etwa beim Einbringen der Ernte. So unterstützt die Continental-Innovation Landwirte dabei, Zeit zu sparen und ihre Arbeit effizienter zu gestalten. Auch beim Leasing von Landmaschinen hilft sie, indem Daten über Einsatzdauer und -ort für die Abrechnung gespeichert werden.

Hightech-Lösungen aus Kautschuk und Kunststoff

Von der Aussaat über die Ernte bis hin zu Transport und Lagerung: Die umfangreichen Fördergurttechnologien von Continental erleichtern die Arbeit in der gesamten Prozesskette der Landtechnik. Auf der Agritechnica werden unter anderem Gummiraupenketten gezeigt, die das Portfolio seit der Übernahme von Veyance Technologies im Januar 2015 ergänzen. Sie bieten schweren Zugmaschinen wie Traktoren oder Mähdreschern auch bei Antriebsleistungen über 500 PS sicheren Grip auf nachgiebigen weichen Böden. Für die kraftvolle Leistungsübertragung bei höchsten Belastungen sorgen dabei Verbundkeilriemen mit hoher Bruchlast sowie Breitkeilriemen für Variomatik- und Variatorantriebe.

Komponenten von Traktoren und Mähdreschern lassen sich mit einem neuen Hochdruck-Hydraulikschlauch sicher heben, antreiben und steuern. Der Schlauch ist extrem abriebfest, flexibel und für enge Einbausituationen geeignet. Vor Selbstentzündung der Fahrzeuge durch Funkenflug schützt ein elektrisch leitfähiger Kraftstoffschlauch, indem er statische Aufladung verhindert. Zudem wird eine Sitzluftfeder zu sehen sein, die die Ergonomie für den Fahrer verbessert.

Kompakte und kostengünstige Systemlösungen für niedrige Emissionen

Wie lässt sich der Schadstoffausstoß von Landmaschinen bei gleichzeitig sinkendem Kraftstoffverbrauch reduzieren? Auf dem Messestand präsentiert Continental kompakte Serienlösungen für die im Off-Highway- und Agri-Segment seit 2013 mindestens geltenden Emissionsstufen EU IIIB / US Tier 4 sowie EU IV. Dabei sind – gerade bei kleineren Dieselaggregaten – raumsparende Lösungen mit motornahen Dieseloxidationskatalysatoren, hochleistungsfähigen Metallträgern, integrierter Eindüsung von Reduktionsmitteln und optimierter Verdampfung gefragt.

Daneben gibt es einen Ausblick auf die Technologien für die nächste Emissionsstufe EU V: Um vor allem Stickoxide nachhaltig zu senken, werden Oxidationskatalysatoren und eine Reduktionsmittel-Eindüsung mit integriertem Verdampfungs- und Hydolyse-Modul sowie SCR-beschichtete Partikelfilter eingesetzt. Das in den Tank integrierte und von Continental entwickelte SCR-System der dritten Generation sorgt für eine reduzierte Anzahl der Bauteile und erfüllt somit den Anspruch, die Abgasnachbehandlungssysteme weniger komplex zu machen. Für die nähere Zukunft arbeiten die Entwicklungsingenieure an Katalysator- und Systemoptimierung mit Thermomanagement.


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